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Nachtschicht© by A. J. (), 27.+28.12.1999
Fast Mitternacht. Und wieder einmal saß Xander Harris in der Bibliothek und wühlte sich durch alte, staubige Wälzer. Was hatte er eigentlich in seinem vorigen Leben verbrochen, daß er so gestraft wurde? Okay, wenn er Seite an Seite mit Willow und den anderen hier so hart schuftete zur Rettung der Menschheit und so, dann war das schon ganz in Ordnung. Solange er dabei was Süßes vertilgen konnte und ab und zu einen coolen Spruch ablassen - oder auch einen blöden ... Aber heute Nacht saß er hier allein. Oh, die anderen trugen ihr Scherflein bei zur Rettung des Universums - wie immer. Aber in der Bibliothek war er eben heute allein. Selbst Giles hatte ihn - und seine heißgeliebte Bibliothek! - vor einer halben Stunde alleingelassen, um ein bestimmtes Buch von zu Hause zu holen. Wahrscheinlich hatte der Bücherwurm sich gleich an Ort und Stelle festgelesen. So verlassen, mitten in der Nacht war die Schulbücherei ein noch gruseligerer Ort als ohnehin schon. Xander schauderte. Und das Schlimmste: Den letzten Schokoriegel hatte er vor einer Stunde verputzt! Klar, er konnte sich einfach einen holen gehen am Automaten. Xander das Genie hatte vorgesorgt und genug Münzen eingesteckt. Nur ... Xander der Angsthase fühlte sich in der Bibliothek viel sicherer als draußen auf dem Gang. Mußte wohl mit den Vampiren von letzter Nacht zusammenhängen, die dort "Erschrecken-wir-Xander-zu-Tode" gespielt hatten. Und, he! - Angst war eine enorm nützliche Erfindung von Mutter Natur, um ihre Kinder daran zu hindern, tödliche Dummheiten zu begehen. Sie nicht recht zu würdigen, hieße Mutter Natur zu beleidigen! Also kein Schokoriegel, ehe der Wächter nicht wieder da war. Ein Knacken ließ ihn mit klopfendem Herzen aufhorchen, und seine Hand wanderte dezent zu dem Kreuz, das er neben sich liegen hatte, um sich vollkommen undezent darum zu verkrampfen. Eine halbe Ewigkeit später entspannte er sich. Halbwegs. War wohl nur das Arbeiten im Holz der Regale gewesen. Wo blieb der Tweedmann? Womöglich hatte er ja unterwegs jemanden aufgerissen ... Die Vorstellung brachte ihn zum Kichern. 'Eine langbeinige, vollbusige Blondine, die sich ihm hemmungslos stöhnend an den Hals warf ...' Xander gähnte. Verständlich unter solchen Umständen, daß der Kampf gegen das Böse zur Nichtigkeit wurde. Sich dabei aufzureiben, nützte schließlich niemandem. Die Arme auf dem Tisch verschränkt, machte er es sich gemütlich, um für ein paar Momente auszuruhen....
Ein neuerliches Geräusch riß ihn aus dem Schlaf. "Giles?" Selten hatte ihn ein einfaches "Ja." so beruhigt wie in diesem Augenblick. Noch leicht schläfrig blickte er auf - und war sofort hellwach. Der Typ, der vor ihm stand, *klang* wie Giles und *sah aus* wie Giles ... Aber Giles würde doch wohl kaum so etwas tragen wie Blue Jeans und graues Sweatshirt, oder? "äh... Giles?" Ein fragender Blick Marke 'Was ist nun schon wieder?' forderte ihn auf fortzufahren. "Alles in Ordnung mit Ihnen?" "Wieso ... Oh, mein Aufzug. Ich hatte zu Hause meine Kleidung gewechselt, und als ich wieder hierher aufbrach ..." Xander bekam den Rest nicht mehr mit. Giles trug zu Hause Jeans und Sweatshirt? Sachen gab's ... "Xander?" "Hä?" "Ich hatte dich gefragt, ob du etwas gefunden hast, was uns weiterhilft." "Oh. - Nicht so wirklich." Giles seufzte. "Was für ein Glück, daß wir noch 3 Wochen Zeit haben ... ich denke, du solltest für heute Schluß machen, es ist schon 2 Uhr morgens." Nach einem freundlichen Schulterklopfer wandte sich der Bibliothekar den unendlichen Weiten seines kleinen Universums zu, Xander machte sich daran, aufzustehen, sah ihm nach - und erstarrte halb aufgerichtet. Aus unerfindlichen Gründen war sein Blick an Giles' Hintern hängengeblieben. Einem überraschend knackigen Hintern, wie sich in den ungewohnten Klamotten zeigte. Verwirrt ließ er sich wieder auf seinen Stuhl sinken. 'Ich bin nicht schwul.' Okay, okay, er hatte sich ein winzig kleines bißchen in Angel verknallt, als er ihn das erste mal gesehen hatte und ein paar erotische Träume mit dem toten Knaben in der Hauptrolle gehabt. Aber er stand auf Weiber. Xander Harris war ein Hengst, jawohl! Aber ganz abgesehen davon ... 'Giles?!' Der Mann war ein leicht vertrottelter Intellektueller mit einem definitiv abturnenden Klamottenstil. Nicht zu reden davon, daß er sein Vater sein könnte. Da war nichts auch nur annähernd sexyan ihm. Was dummerweise nicht erklärte, weshalb sein Blick noch immer an dem Mann klebte. Und wieso er dieses warme Gefühl im Bauch kriegte. Oder auch etwas tiefer. 'Scheiße!' Verzweifelt schloß er die Augen und rief sich die Biostunde, in der sie Frösche seziert hatten, ins Gedächtnis. Atmete tief durch und rührte sich ansonsten nicht. Jupp, die Frösche taten in solchen Situationen immer ihren Job. Naja, fast immer. Diesmal jedenfalls. Erleichterung durchflutete ihn - und ging fast im selben Augenblick auch schon zum Teufel. Denn als er die Augen wieder öffnete, stand Giles auf einmal vor ihm - das konnte direkt eine schlechte Angewohnheit des Mannes werden - und fragte ihn besorgt: "Alles in Ordnung?" Was es gewesen wäre, wenn er Xander dabei nicht eine Hand auf die Schulter gelegt hätte. Oder ihn dabei angesehen hätte ... Wie vorher die Rückfront so zogen nun Giles' Augen die seinen magisch an. Strahlende, blaue Augen, die durch die Gläser der Brille hindurch die Welt neugierig, verwundert oder auch kampfeslustig betrachteten und erkundeten. Die gerade jetzt versuchten, in Xanders Seele zu sehen, während der warme Druck auf seiner Schulter ganz gemächliche Wellen des Wohlbefindens durch seinen Körper sandte. "Xander?" Seine Stimme klang so sanft, hatte diesen Tonfall, der sonst Buffy vorbehalten war, wenn es ihr schlecht ging, oder Miss Calendar, oder Willow ... Und diesmal galt er ihm, Xander. Wow. "Mir geht's gut!" brachte er ohne zu stottern heraus. Was nicht hieß, daß es überzeugend rüberkam. Das tat es nämlich nicht, wie er unschwer in Giles' Gesicht lesen konnte. Panisch fragte er sich, was der Ältere wohl in *seinem* Gesicht lesen konnte. Und wollte er das wirklich wissen? - Njet. "Das glaube ich dir nicht, Xander. Sag mir, was los ist, ich höre zu." Was los war? Nun, zum Beispiel, daß sich sein Gehirn mal wieder vor Inbetriebnahme seines Mundwerks ausschaltete. Klar daran zu erkennen, daß er hervorstieß: "Sie in Jeans und Sweatshirt!" Daß er danach die Kiefer aufeinanderpreßte, daß sie knackten, half dann auch nicht mehr. Hilflos mußte er zusehen, wie es in dem leicht vertrottelten, aber intelligenten Gehirn arbeitete. Verwirrung. Grübeln. Aha-Effekt. Hier wäre er am liebsten gestorben. Als dann der Unglaube seinen Auftritt in Giles' Zügen hatte, hielt er hoffnungsvoll die Luft an ... Und stieß sie verdattert wieder aus, als der Unglaube abgelöst wurde durch ... ein Raubtiergrinsen! Oh, keines, das einen um sein Leben fürchten ließ. Mehr die Sorte, die einen deshalb nervös machte, weil man befürchtete, es könnte einem gefallen, was da auf einen zukam ... Die Hand auf seiner Schulter wanderte prompt zu seinem Hals, höher bis zur Seite seines Kopfes, wo der Daumen begann sacht über sein Ohr zu streichen. Der Schauer, der ihn daraufhin durchlief, endete zielsicher zwischen seinen Beinen. "Was stört dich an meiner Kleidung?" Das Grinsen war verschwunden und Xander geneigt zu glauben, es sich nur eingebildet zu haben. Der Wächter schien sein übliches, von Xander irritiertes Selbst zu sein. "Ga-gar nichts. - aah..." Zur Hölle, der Mann bearbeitete lediglich sein *Ohr*! Und trotzdem war ihm seine Hose jetzt definitiv zu eng. Ein Umstand, der offensichtlich auch dem anderen nicht entging. "Dann ist es ja gut." Giles schnurrte jetzt geradezu, das Grinsen war wieder da, und überhaupt wirkte er wie eine Katze im Spielmodus. Xander zuckte schon nicht mehr zusammen, als die freie linke Hand der "Katze" sich wie heißes Blei auf seinen Oberschenkel legte. Ein wenig Druck der Finger gegen die Innenseite, und er spreizte bereitwillig seine Beine. Er war also eine Nutte - na und? Es fühlte sich gut an, und das war alles, was zählte. Und *wie* es sich gut anfühlte, als die Hand quälend langsam hochkroch in Richtung Schritt, mit federleichter Berührung ein Stück vor, dann wieder zurück, dann mit festem Kneten wieder ein Stück vor, und das ganze wieder von vorn. Und die ganze Zeit streichelte Giles unablässig sein Ohr. "Sieh mich an, Xander." Richtig, er hatte den Kopf nach hinten fallen lassen, als Giles mit seinem Bein angefangen hatte. Wie hypnotisiert gehorchte er. Sekundenbruchteile später ging die Tortur in die nächste Phase über, als Giles seine Hand genau da hin preßte, wo er sie haben wollte. Zupackte. Für einen Moment lang war er im Himmel, im nächsten ergriff ihn Panik, dann wußte er, er würde kommen - und dann war da auf einmal Leere. "aah...wa...?" Der Mann hatte ihn losgelassen und war einen Schritt zurückgetreten. Fast hätte Xander das Gleichgewicht verloren, und irritiert richtete er sich zu halbwegs gerader Haltung auf. Sah zu, wie Giles seine Brille abnahm und auf den Tisch legte. Oh Mann, wenn Giles jetzt was anderes im Sinn hatte als zu beenden, was er angefangen hatte, dann würde er aber ... verdammt verzweifelt sein, vermutlich. Aber die Chancen standen gut und wurden besser, als sein Gegenüber das Sweatshirt auszog. 'Oh. Mein. Gott.' Xander blieb jetzt glatterdings die Luft weg. Unter dem grauen Sweatshirt trug Giles ein *hautenges, schwarzes* T-Shirt! Und der Mann konnte sich darin sehen lassen - oohh-ja! Das war eindeutig die 'Twilight Zone'. Oder ein Dämon hatte von dem Wächter Besitz ergriffen. Als der vermutlich Besessene ihn mit dem Zeigefinger zu sich winkte und dann in Richtung Weiten der Bibliothek pirschte, folgte ihm Xander mit dem sicheren Gefühl, eine Vampirmahlzeit zu werden. Seine Erektion beeindruckte das kaum. Und zunächst waren keine Fangzähne zu sehen, Giles lockte ihn in eine Ecke, wo er ihn zwischen zwei Regalen ganz sachte mit dem Rücken gegen die Wand drückte. Seine Linke erneut zwischen Xanders Beine schob, während er sich vorbeugte, um Xanders Ohr jetzt mit der Zunge zu bearbeiten. Doch kaum hatte er damit begonnen, als er auch wieder stoppte - es war zum wahnsinnig werden! "Giles ..." "Nenn mich Ripper." Giles' Stimme brachte seine Knochen zum Vibrieren und ihn selbst folgerichtig zum In-sich-zusammensinken. Aber Giles - der Ripper - fing ihn auf. Drückte ihn gegen die Wand mit seinem Körper, hielt ihn dort. Brust an Brust, Unterleib gegen Unterleib. Erektion gegen Erektion. Gut zu wissen, daß der andere zumindest nicht kaltblütig mit ihm spielte. Froh über die Gelegenheit, begann er sich an dem Älteren zu reiben, und wurde mit dessen erstem Stöhnen belohnt. Oh nein, da war nichts mit kaltblütig - und die Sache fing endlich an, richtig heiß zu werden. Seine Hüften bewegten sich nun von selbst und schienen die seines Partners mitzureißen. Ermutigt durch seinen Erfolg, kopierte er Giles' Ohrspielereien, entlockte ihm damit noch mehr aufmunternde Laute, und während dieser Ablenkung gelang es ihm auch, seine Hände auf die Hinterbacken zu bekommen, mit denen das ganze angefangen hatte. Sie fühlten sich genauso gut an wie sie aussahen - Giles mochte kein junger Hüpfer mehr sein, aber er war immer noch knackig. Und dank des festen Griffs konnte er auch keinen Rückzieher mehr machen - wäre Xander nicht so beschäftigt gewesen mit Stöhnen und Sabbern, dann hätte *er* jetzt ein Raubtiergrinsen gegrinst. Sekunden später kam Xander mit einem lauten Schrei.
Zuerst war er verwirrt - desorientiert. Dann starrte er geradewegs auf ein exotisches Symbol: Das 'Mal von Eyghon'-Tattoo, das Giles' linken Arm zierte. Vor lauter schwarzem, engen T-Shirt war es ihm gar nicht aufgefallen vorhin, aber jetzt ... Er blinzelte. Er hatte das Motiv an dem Wächter überhaupt noch nicht gesehen, und hätte es wenn wohl auch fehl am Platze gefunden, aber jetzt, mit dem Outfit ... Okay, es waren mal wieder die absolut nebensächlichen Dinge, die durch sein überfordertes Hirn rasten. Als nächstes war da statt des Armes Giles' Gesicht in seiner Augenhöhe, und Xander starrte fasziniert in absolut tödliches Blau. Kein Wunder, daß der Mann sonst die Brille trug, das mußte so'n Ding sein wie bei Cyclops von den 'X-Men' ... Dann vergrub Giles beide Hände in Xanders Haaren und küßte ihn. Zärtlich. Herrisch. Gnadenlos. Endlos. Als der Ältere den Kuß beendete, bestanden Xanders Knie aus Wackelpudding und ein gewisser anderer Körperteil scheinbar aus Stahl. Wie gehabt. Giles dagegen war die ganze Zeit über der Mann aus Stahl gewesen - was mit ein Grund für Xanders jetzigen Zustand war. Er hatte es deutlich spüren können, bei diesem Vater aller Küsse ... "Zieh dich aus, Xander." Klar doch. Nichts lieber als das! Während seine Hände zu den Knöpfen seines Hemdes flogen, ließ er sich seinen Namen in *diesem* Tonfall auf der Zunge zergehen. Daran konnte er sich echt gewöhnen. Oder eigentlich würde er sich nie daran gewöhnen, sondern auch beim hundertsten Mal noch eine Gänsehaut kriegen. Dieses heisere Schnurren war noch *viel* besser als der liebevoll-sanfte Ton ... Kaum hatte er sich von seinem T-Shirt befreit, spürte er auch schon dieses unglaubliche Paar Hände auf seiner Brust. Sie waren überall und brachten seine Haut zum Brennen. Irgendwann fiel ihm ein, daß er so ja seine Hose nicht ausziehen konnte - warum hatte er mit der nicht angefangen, verdammt! - und Giles schien seine Gedanken zu lesen, denn kurz darauf fiel die störende Jeans zu Boden. Hart gefolgt von der Unterhose. Und hart war das Wort ... Als der Wächter vor ihm auf die Knie ging, wurde ihm für einen Moment schwarz vor Augen, er spürte die Hände auf seinem Hinterteil, wie sie es kneteten, und Giles' Atem ...
Ein Gefühl von akuter Gefahr verwandelte sein Blut zu Eis. "Hey! Xander!" Sein Gehirn brauchte eine halbe Ewigkeit, die Stimme zuzuordnen. "Ä-ä-Angel?" "Tschuldige. Ich wollte dich nicht erschrecken." Mit einem abgrundtiefen Seufzer kam Xander zu sich. Seine Unterhose spannte unangenehm, er war mitten aus seinem Traum herausgerissen worden - und die Röte schoß ihm ins Gesicht, als ihm einfiel, daß Angel seinen Zustand wahrscheinlich riechen konnte. Wirklich kein Kunststück bei dem nassen Fleck auf seiner Hose. Am liebsten wäre er gestorben. "Was liegt an? Auf der Suche nach' nem kleinen Snack?" Autsch! Xander Harris, Volltrottel extraordinaire. Der Vampir zeigte ihm stilvoll die - menschlichen - Zähne. Mit einem Lächeln. "Bietest du mir einen an?" Unter Aufbietung all seiner Kontrolle gelang es Xander, die Klappe zu halten. Das half ihm zwar nicht gerade dabei weiter, herauszufinden, was Angel in der Bibliothek wollte, aber es verhinderte, daß er sich weiter zum Trottel machte. Apropos ... 'Giles?! 'Oh Mann, war er krank. Zum ersten Mal war es ihm egal, ob Angel von seiner Rolle in Xanders Sex-Fantasien wußte. Hauptsache, er kam nicht darauf, wer der Star in *dieser* Fantasie gewesen war! Angels Mystery-Man Lächeln gab ihm aber auch keinen Hinweis darauf, ob er womöglich einen verräterischen Namen gestöhnt hatte ... Und überhaupt: "Wie lange schleichst du hier schon rum?" "Reg dich ab, Harris. Ich hab' hier nicht ewig rumgestanden und dich beobachtet, falls du das denkst. So interessant bist du nicht." Okay, das tat weh, aber es beruhigte ihn auch. "Ich war bei Giles, er hatte über das Recherchieren die Zeit vergessen, und als ihm auffiel, wie spät es geworden ist, bat er mich, dich nach Hause zu bringen." "Ich find' den Weg auch alleine." "Ich bin hier, und du hast Feierabend. Also?" Wenn er ehrlich war, war er ja ganz froh über Angels Anwesenheit ... der Gang machte ihn noch immer nervös, und das einzige, das ihn jetzt noch nervöser gemacht hätte als ihn allein entlanggehen zu müssen, wäre Giles' Gesellschaft gewesen. Wenn er so drüber nachdachte, war er *verdammt* froh, daß Giles nicht wiedergekommen war sondern Angel geschickt hatte. Ehe er dem Wächter wieder halbwegs unbefangen unter die Augen treten konnte, mußte er erstmal eine Nacht schlafen. Oder was davon übrig war. Eins war klar: Er würde Giles von nun an mit anderen Augen sehen. Und beten, daß der nie erfuhr, mit *was* für Augen. Zumindest hatte die Achterbahnfahrt der Peinlichkeiten sein akutes Problem mit dem Stahl in der Hose erledigt. Also nichts wie weg! "Laß uns gehen!" "Okay." Angels Lächeln - lächelte er schon wieder oder immer noch? - lenkte seine Gedanken schnell wieder in gewohnte Bahnen. Er *mochte* dieses Lächeln ... Ob Angel wußte, was er damit anstellte? Also - ob es tatsächlich *ihm* galt? Wahrscheinlich war es eingebaut, so wie dieser Dackelblick ... 'Nenn mich Ripper' ?! - oh, Mann ...
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