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Durch Zeit und Raum
Part 1: Methos Part 2: Duncan Part 1: Methosvon 'Durch Zeit und Raum'© by Freya (), 03.08.2000
Da liegt sie, die Liebe meines Lebens. Erschöpft von der Vereinigung unserer Seelen, ein leichter Schweißfilm liegt noch auf seiner bronzenen Haut. Er schläft tief und fest, gibt im Schlaf leise Geräusche von sich. Räkelt sich wohlig, murmelt meinen Namen. Er sieht so jung und unschuldig aus, verletzbar, ja fast hilflos. Aber das ist er nicht, mein Geliebter ist ein Kämpfer, ein Prinz aus dem Hochland, ein Ritter in strahlender Rüstung. Rührend, wie er immer glaubt, mich beschützen zu müssen. Und das, obwohl er weiß, wer ich bin und wer ich war. In über 5000 Jahren habe ich nur einen Menschen wie ihn gekannt...
Ich war Sklave im Hause eines reichen Kaufmannes. Ich konnte mich nicht an meine Eltern erinnern und da Tamir mich gekauft hatte, als ich noch ein kleines Kind war, schien es mir, als wenn ich schon immer ein Mitglied seines Haushaltes gewesen wäre. Meine Aufgaben waren vielfältig und nicht immer angenehm. Nur eine Pflicht erschien mir wie eine Belohnung. Tamirs Tochter Laila Gesellschaft zu leisten und sie auf ihren Spaziergängen zu begleiten. Sie war in meinem Alter und ein wunderschönes, liebenswertes, fröhliches Mädchen. Sie mochte mich sehr und behandelte mich eher wie einen Bruder als wie einen Sklaven. Sie war sehr gebildet und es machte ihr Spaß, ihr Wissen mit mir zu teilen. Sie brachte mir vieles bei, vor allem das Lesen und Schreiben. Heute weiß ich, daß es sehr ungewöhnlich war, daß eine Frau in der damaligen Zeit Lesen und Schreiben konnte, aber damals kannte ich die Welt außerhalb dieses Haushaltes kaum und stellte deshalb nie in Frage, daß Frauen ebenso gebildet (oder gebildeter in diesem Falle) wie Männer sein konnten. Aber zurück zu Laila. Sie war mein Sonnenschein, mein Leben. Immer wenn sie in meiner Nähe war, fühlte ich mich zu allem fähig. Keine Aufgabe war zu schwer, kein Weg zu weit, keine Herausforderung zu groß... niemand konnte mir etwas anhaben. Ich begleitete sie bei ihren Unternehmungen und leistete ihr Gesellschaft, wenn sie spielte. Wir lebten in einer Oase in mitten der weiten Wüste und da ich ihr einzige Altersgenosse war, behandelte Tamir mich mit einer Nachsicht, wie ich sie selten danach wieder einem Sklaven gegenüber erlebt habe. Mir schien es damals natürlich, aber was wußte ich schon von der Welt da draußen. Wir lebten in den Tag hinein und keiner von uns verschwendete einen Gedanken an die Zukunft, es schien in alle Ewigkeit so weiter zu gehen. Wie dumm von uns...
Laila war zu einer bezaubernden jungen Frau herangewachsen und Tamir ließ mich nicht mehr so häufig mit ihr allein, sehr zu unser Beider bedauern. Wenn es uns allerdings vergönnt war, dann, wenn Laila ihren Vater bekniete mit mir als Begleiter ausgehen zu dürfen und er mir das Versprechen abnahm, mich ihr auf nicht mehr als 3 Schritte zu nähern, waren diese Stunden um so süßer. Ich hielt mich an mein Versprechen aber Laila war ein schlaues Mädchen und so nahm sie mich in die Arme und lachte mich aus, wenn ich sie an mein Versprechen erinnerte. "Methos mein Freund, ich habe mich doch Dir genähert, also hast DU Dein Versprechen nicht gebrochen. Vater kann Dir keine Vorhaltungen machen und außerdem sieht uns hier doch niemand." Süße Laila. Die Stunden mit ihr waren von langen Gesprächen, Lernen, Unbeschwertheit und Lachen geprägt. Eines Tages, als wir einen unserer immer seltener gewordenen Ausflüge machten, war sie nicht das unbekümmerte Mädchen, als das ich sie kannte. Kaum waren wir außer Sichtweite des Hauses, warf sie sich in meine Arme und fing bitterlich an zu weinen. Ich konnte sie kaum beruhigen. Sie schien untröstlich zu sein und in der Tat war es eine schlimme Botschaft die sie mir überbrachte. Ihr Vater hatte einen Ehemann für sie gefunden und sie sollte nach dem nächsten Vollmond heiraten und in das Haus ihres Gemahls ziehen. In meiner Bestürzung, weil ich sie trösten wollte und mir nicht anders zu helfen wußte, gab ich ihr einen Kuß. Er war freundschaftlich und unschuldig, ohne Hintergedanken, ...bis sie ihn mit einer Leidenschaft erwiderte, die mich fast von den Füßen riß. Lange hatte ich meine Gefühle für sie unterdrückt, weil es eine unmögliche Liebe war, und jetzt offenbarte sie mir ihr Herz. Ich schwebte auf Wolken und wünschte, ich könnte die Zeit anhalten. Lange küßten und streichelten wir uns, murmelten uns zärtliche Worte der Liebe zu, die wir bis dahin nicht auszusprechen gewagt hatten, bis mir ihre Hochzeit wieder in den Sinn kam. Bedauernd löste ich mich von ihr. "Laila mein Herz, Du wirst bald heiraten und von mir fort gehen, wie soll ich das überleben?" Sie fing erneut an zu schluchzen. "Ich soll einen Mann heiraten, der doppelt so alt ist wie ich und der schon 3 Frauen hat. Vater verspricht sich viele Vorteile von dieser Verbindung, aber an mich denkt er dabei nicht. Ich verstehe nicht, wie er mich an jemanden wie Hamal verkaufen kann! Dieser Hamal kann selber nicht lesen und schreiben und seine Frauen werden gehalten wie bessere Sklaven! Ich will ihn nicht heiraten! Und ich werde ihn nicht heiraten!" Das arme Kind war außer sich, ich sah allerdings keine Möglichkeit, wie wir die Hochzeit verhindern sollten. Aber Laila war aus anderem Holz geschnitzt: wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann brachten keine 10 Kamele sie davon wieder ab. Die Vorbereitungen für das große Fest liefen auf Hochtouren und wir hatten keine Zeit mehr, uns alleine zu treffen. Am Morgen des Hochzeitstages ließ Tamir mich zu sich rufen. Er legte mir eine Hand auf die Schulter und sah mich lange an. "Du bist ein treuer Diener gewesen all die Jahre und ich habe gesehen, daß meine Tochter Gefallen an dir gefunden hat. Heute wird sie für immer von hier fortgehen und so frage ich Dich, ob Du mit ihr gehen möchtest?" Ich konnte mein Glück kaum fassen, ich würde Laila begleiten dürfen...voller Enthusiasmus nickte ich, aber Tamir sprach weiter, ehe ich etwas sagen konnte. "Überlege es Dir gut, Du weißt was das für Dich bedeutet?!" Ich überlegte kurz, es würde bedeuten, daß ich meinen besten Freund und meine Liebe nicht verlassen müßte. Lieber würde ich sie aus der Ferne ansehen als sie nie wieder zu sehen. Alles andere zählte nicht. Ich nickte also wieder. Tamir sah mich überrascht an. "Du mußt sie sehr gern haben, wenn Du es auf Dich nimmst, Dich für sie verstümmeln zu lassen." Jetzt wurde mir allerdings doch etwas flau. Verstümmeln? Sollte ich gebrandmarkt werden? Ich hatte gehört, daß manche Herren ihre Sklaven zeichneten, aber Tamir war kein Freund von solcher Barbarei. Fragend sah ich ihn an. "Wenn Du ihr persönlicher Sklave wirst, wirst Du dich der Prozedur der Haremswächter unterziehen müssen." sagte er mit ernster Mine. Prozedur der Haremswächter?! Davon sprachen Männer nur hinter vorgehaltener Hand. So angesehen die Wächter auch waren, sie waren keine Männer mehr! Ich schluckte schwer. Das war eine Entscheidung, die im wahrsten Sinne des Wortes einschneidend sein würde. Ich bat Tamir um eine Stunde Bedenkzeit, die er mir auch willig zugestand. Ich hatte also die Wahl zwischen Entmannung und Entseelung, denn ein Leben ohne Laila würde ein Leben ohne Seele bedeuten. Ich entschied mich für ein Leben mit Laila und ohne Kinder. Auf meinem schweren Weg zu Tamir um ihm meine Entscheidung mitzuteilen, fing Laila mich ab. Sie zog mich in eine abgelegene Kammer und flüsterte mir hastig zu: "Vater sagte mir, daß er dich vor die Wahl gestellt hat. Ich werde beides nicht zulassen." Ich nahm sie in die Arme und gab ihr einen Kuß. "Mein Herz, ein Leben ohne Dich wäre für mich 1000 Mal schlimmer als ein Leben ohne meine Männlichkeit!" Sie schob mich von sich und schüttelte den Kopf. "Du hörst nicht zu! ICH werde NICHT heiraten und DU wirst NICHT verstümmelt!" Was für eine mutige kleine Person. Sie zählte damals kaum mehr als 14 Sommer. Bedauernd sah ich sie an. "Wir können nichts dagegen tun..." Wieder schüttelte sie energisch den Kopf. "Natürlich können wir etwas tun! In wenigen Minuten wird ein Feuer im Haus ausbrechen. Ich habe Rachel bestochen, es anzuzünden. Die Verwirrung wird groß genug für unsere Flucht sein." Erstaunt konnte ich sie nur ansehen. Wie groß mußte ihr Liebe zu mir sein, wenn sie es wagte ihr Heim anzuzünden und mit einem Sklaven zu fliehen. Sie würde ihre Familie niemals wiedersehen und wir wären Gejagte für den Rest unseres Lebens. Ich war immer noch ungläubig, als ich auch schon das Geschrei hörte. Laila hatte wie immer Recht, in der Verwirrung und Panik konnten wir tatsächlich 3 Pferde stehlen und fliehen. Ich weiß nicht, wie lange wir geritten sind, es mußten Wochen gewesen sein, bis wir das Gefühl hatten, einigermaßen sicher zu sein. Laila hatte an alles gedacht, wir hatten ausreichend Proviant und Wasser und sie hatte sogar ihren gesamten Schmuck mitgenommen.
Wir zogen immer weiter nach Westen bis wir ins Land der Pharaonen kamen. Dort, fern ab von unserer Vergangenheit und allen, die uns erkennen könnten, ließen wir uns nieder. Von dem Erlös von Lailas Schmuck kaufte ich mich als Partner in eine kleine Karawanserei ein. In Frieden und wachsendem Wohlstand genossen wir viele Jahre unser Leben. Nur das wir keine Kinder bekamen, trübte unser Glück ein wenig. Eines Tages, ich war gerade von einer Handelsreise zurückgekehrt, klopfte ein Mann an unsere Tür. Als ich öffnete, stach er mich nieder, spuckte auf mich und brüllte: "Niemand bestiehlt Hamal den Großen!" dann stieg er über mich, schlug Laila ins Gesicht und zerrte sie mit sich. Das letzte was ich sehen konnte, bevor es schwarz um mich wurde, waren ihre ängstlichen Augen, die sich voller Schmerz in meine bohrten, ich weiß nicht, ob ich tatsächlich ihre Stimme hörte oder ob es schon der Hauch des Todes war, der mir zuflüsterte. " Ich liebe Dich, durch Zeit und Raum, wenn nicht im Leben dann im Traum..." Als ich wieder erwachte, wußte ich nicht, was geschehen war. Mein Körper schmerzte, aber ich spürte den kalten Boden unseres Hauses unter mir, die Tür stand noch offen und ich fühlte mich sehr lebendig. Ein Blick auf meine inzwischen wieder unversehrte Brust ließ mich kurz schaudern. Es war viel Blut aber kein Einstich zu sehen. Das Hemd war wohl zerrissen, aber ich hatte keine Wunde. Ich sprang auf. Mir war egal warum ich noch am Leben war, alles was zählte war Laila zu finden. Ich bestieg mein schnellstes Pferd und ritt gen Osten. Meine Vermutung erwies sich als richtig. Kaum zwei Stunden später sah ich den Sohn einer Hündin. Er hatte Laila über seinen Sattel geworfen und ritt, als wären Dämonen hinter ihm her. Da hatte er vielleicht gar nicht so unrecht... Als ich sie eingeholt hatte, erbleichte er und zügelte sein Pferd. Zitternd vor Furcht stammelte er wirre Worte. Meine Laila nutze die Gunst der Stunde und ließ sich von seinem Pferd fallen. Nach einem kurzen Blick, der mir bestätigte, daß ihr nichts passiert war, ritt ich näher an meinen Mörder heran. Ich schlug ihm mit meiner Peitsche ins Gesicht. "Sag Hamal dem Hundesohn, daß sich niemand an meiner Frau vergreift. Sollte er es noch einmal versuchen, werde ich ihn persönlich jagen und zur Strecke bringen! Und im Gegensatz zu ihm, bin ICH nicht zu töten, wie Du siehst!" Ich ließ ihn gehen oder besser gesagt reiten, damit er meine Nachricht überbringen konnte, dann kümmerte ich mich um Laila. Sie war mit einem gehörigen Schreck und ein paar blauen Flecken davongekommen. Sie fiel mir um den Hals und weinte vor Glück. "Methos, mein Liebster, Du bist nicht tot? Wie kann das sein? Ich sah Dich sterben..." dann lächelte sie ihr bezauberndes Lächeln und murmelte. "Du bist für mich von den Toten zurückgekehrt, so wie ich es für Dich tun werde." Während wir zurück in unser Dorf ritten, überlegten wir, was geschehen sollte, und beschlossen, nach Norden zu ziehen, um einer weiteren Gefahr für Laila aus dem Weg zu gehen. Ich war einmal von den Toten zurückgekehrt, um sie zu retten, aber wir wollten unser Glück nicht übermäßig strapazieren. Von Hamal und seinen Schergen haben wir nie wieder etwas gesehen und wir lebten fortan in Ruhe und Frieden.
Nach ein paar Jahren fiel uns etwas merkwürdiges auf. Während Laila im Laufe der Zeit immer reifer und schöner wurde, sich ihre Lachfältchen vertieften, ihre Bewegungen immer bedächtiger wurden, veränderte ich mich nicht. Es schien, als sei seit dem Tage als Hamals Häscher mich niedergestochen hatte, die Zeit für meinen Körper stehengeblieben. Was wußten wir damals schon von Unsterblichen... Wir glaubten, daß es ein besonderer Zauber wäre, durch unsere Liebe gewebt. Laila scherzte oft darüber, daß sie nie die Chance erhalten hätte mich zu retten und deshalb ebenfalls für immer jung zu bleiben. Ich widersprach ihr, denn sie hatte mich sehr wohl gerettet. Durch ihre mutige Flucht mit mir hatte sie mich vor einem Schicksal, schlimmer als der Tod bewahrt und ich war froh, daß sie dabei nicht gestorben war! Für mich blieb sie immer jung. Was machte es schon, daß ihr Körper alterte, sie war und blieb der Mittelpunkt meines Universums. Unsere Liebe und Verbundenheit wurde im Laufe der Zeit immer größer. Sie war meine Seele. Nur mit ihr war ich vollkommen. Zusammen konnten wir den Himmel berühren und mit den Sternen tanzen. Unsere Liebe war für die Ewigkeit gemacht. Leider war es ihr Körper nicht. Ich mußte hilflos mit ansehen, wie meine Geliebte älter und ihr Lebenslicht immer schwächer wurde. Eines Abends bat Laila mich, mit ihr hinaus in die Wüste zu reiten. Zärtlich liebten wir uns unter dem weiten Sternenhimmel, vereinten unsere Seelen und unsere Körper im uralten Tanz der Liebe. Lange saßen wir danach an einen Felsen gelehnt da und sahen in die Sterne. "Glaubst Du, daß die Seele unsterblich ist mein Geliebter?" "Ich weiß es! Unsere Seelen sind über den Tod hinaus verbunden." murmelte ich leise. Sie lachte. "Welch schöner Gedanke. Es tröstet mich zu wissen, daß Du nach mir suchen wirst, wenn ich aus diesem Leben gegangen bin. Ich werde mich vielleicht nicht erinnern können, aber Du wirst meine Seele wiedererkennen, denn Du wirst lange genug leben." "Ich möchte ohne Dich nicht leben." antwortete ich ehrlich. "Du mußt leben, es ist ein Geschenk. Ein Geschenk der Liebe. Nimm es an um meinetwillen. Mein Körper ist nicht mehr lange bei Dir, aber meine Seele wird Dich immer lieben und Dich finden, wenn Du nur lange genug lebst." "Aber wir können uns doch auch wiederfinden, wenn meine Seele sich ebenfalls von meinem Körper getrennt hat." beharrte ich trotzig und zog sie noch enger in meine Arme. Ich konnte mir ein Leben ohne sie einfach nicht vorstellen. Wieder das leise Lachen. "Vielleicht ist es Deine Bestimmung zu leben und zu lernen und Dich an alles zu erinnern. Erinnere Dich auch an mich, Geliebter...erinnere Dich an meine Liebe zu Dir und an unser Glück..." sie drehte ihren Kopf zu mir und hauchte mir einen Kuß auf die Lippen "Ich liebe Dich über Zeit und Raum..." flüsterte sie"...Wenn nicht im Leben, dann im Traum." beendete ich den Satz. Sie nickte lächelnd, legte ihre Hand an meine Wange und wischte meine Tränen weg. Schweigend ließen wir unsere Herzen miteinander sprechen und während sie im Gleichklang schlugen, schliefen wir zusammen ein. Kurz vor Sonnenaufgang weckten mich leise Geräusche. Laila murmelte meinen Namen, rief nach mir. Zärtlich weckte ich sie mit einem Kuß. "Ich bin hier mein Herz." Sie schlug die Augen auf und schenkte mir ihr umwerfendes Lächeln. "Halt mich fest Geliebter, laß mich nicht allein...mir ist so kalt." Während ich sie fester in meine Arme schloß und versuchte, sie mit meinem Körper zu wärmen, verfluchte ich mich innerlich, daß ich nicht daran gedacht hatte, daß eine kalte Nacht in der Wüste ihr schaden würde. Wie immer las sie in mir wie in einem offenen Buch und fand die richtigen Worte. "Keine Reue Geliebter, es war eine wunderbare Nacht und ich danke Dir, daß ich noch einmal den Sonnenaufgang hier in völliger Freiheit erleben kann..." unsere Lippen verschmolzen in einem langen Kuß und während die Sonne strahlend aufging, Leben in die dunkle Wüste brachte und die schönsten Farben auf die Dünen zauberte, verblaßte die Sonne meines Lebens. Sicher in meinen Armen geborgen und gewärmt von den ersten Strahlen des neuen Tages löste Laila sich von mir, ging in eine andere Welt, in eine Welt, in die ich ihr nicht folgen konnte. Ich spürte wie sie mich verließ, spürte wie Ihr Herz immer leiser und langsamer schlug bis es schließlich ganz verstummte. Ein Teil meiner Seele war an diesem Morgen gestorben. Ich versuchte den Schmerz zu unterdrücken aber im Laufe der langen Jahre fraß er sich immer tiefer, bis er ein Teil von mir wurde, so wie sie ein Teil von mir war. Seit jener Zeit bin ich auf der Suche nach ihr, nach meiner zweiten Hälfte...
Ich dachte schon so oft, daß ich sie gefunden hätte. Anfangs dachte ich, daß ich nur unter den Sterblichen suchen mußte, aber vielleicht war das ein Trugschluß, also weitete ich meine Suche auch auf Unsterbliche aus. Kronos war einer der Menschen, in denen ich vieles von ihr wiederzufinden glaubte. Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber er verstand mich so gut. Ich war mittlerweile fast 2000 Jahre über diese Welt gezogen und hatte mich sehr verändert. Nichts schien mich mehr erfreuen zu können, ich fühlte mich innerlich tot. Kronos schaffte es, mich aus meiner Depression herauszulösen und er schien meine Gedanken lesen zu können, so wie ich die seinen. Heute weiß ich, daß es die dunkle Seite in mir war, die ihn willig zu einem Verbündeten machte, der gefährlicher für mich war, als ich es damals sehen wollte. Lange Zeit waren wir zusammen auch wenn ich nach wenigen Jahren festgestellt hatte, daß er nicht derjenige war, den ich immer noch suchte. Ich kann mich nicht mehr an all Jene die erinnern, die ich für die "Wiedergeburt" meiner Laila hielt. Es mögen an die Hundert gewesen sein im Laufe meines Lebens. Mary Shelly war einer von jenen Menschen. Ich dachte es in ihren Augen sehen zu können, es war von Anfang an eine Verbundenheit zwischen uns, die mich hoffen ließ, aber nachdem sie erfahren hatte, was ich war, schien sie angewidert zu sein...also wandte ich mich wieder Byron zu. Sein Hunger nach Leben und Vergnügen riß mich mit. Aber seine Seele war krank und so wurde jener Hunger zu seinem Verhängnis, er verzehrte ihn, denn er ließ sich durch nichts stillen. Nicht durch seine Poesie nicht durch Liebe, durch nichts...Als ich mir endlich eingestand, daß auch ich ihn nicht würde retten können, trennten sich unsere Wege... Ich habe viele Menschen geliebt im Laufe meines Lebens, aber meine Seele hatte ich nicht wiedergefunden... Der Tag, der mir Duncan MacLeod vom Clan MacLeod das erste Mal leibhaftig zeigte, ließ wieder eine Hoffnung in mir keimen. Vielleicht...konnte es sein? Aber er schien mich als Mensch gar nicht wahrzunehmen. Er sah in mir den ältesten der Unsterblichen, einen lebenden Mythos, den es zu beschützen galt, weil er sich nicht selbst schützen konnte. Wieder war eine Hoffnung zerstört, wenn die Anziehung von meiner Seite aus auch weiter Bestand hatte. Duncan ist einer der besten Menschen, die ich je das Glück hatte kennenzulernen, aber es schien nur ein Wunschtraum von mir zu sein, daß er meine Seele wieder zu einem Ganzen machen könnte... Dann traf ich Alexa, ein Blick in ihre Augen und ich glaubte Laila zu sehen. Ich wünschte mir so sehr, daß sie es sein möge, daß ich alles daran setzte, mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Daß sie eine unheilbare Krankheit hatte und nur noch wenige Monate zu leben, schien so ein verdammt passender Scherz der Götter zu sein. Ich mußte wissen, ob sie es war, und beschloß, ihr Ägypten zu zeigen, vielleicht würde das Land Erinnerungen wecken, die ansonsten zu viel Zeit bräuchten. Aber Alexa schien von Ägypten nicht begeistert zu sein und so zogen wir weiter nach Griechenland. Vielleicht brauchten wir nur mehr Zeit? Dann bekam ich den Anruf von Joe, daß Duncan ein Dark Quickening erwischt hatte und er eine Gefahr für sich und andere darstellte. Weiß der Himmel, warum die Anziehungskraft die von diesem sturen Schotten ausging, immer noch anhielt, aber wenn auch nur die geringste Hoffnung bestand, daß er derjenige war, den ich suchte, dann konnte ich es nicht zulassen, daß ihm etwas passierte...Ich war gefangen in einem Zwiespalt. Wie konnte es sein, daß ich in einer Zeit gleich zwei Menschen traf, die der verlorene Teil meiner Seele sein könnten? Ich verstand mich nicht und ich verstand die Witze der Götter nicht, aber ich mußte mich entscheiden, und ich entschied mich dafür, Alexa in Griechenland alleine zu lassen und Duncan zu helfen. Als er selbst nach dem Desaster nicht mehr als ein hilfloses Gestammel für mich über hatte, das wohl so etwas wie ein Dank sein sollte, ließ ich meine Hoffnung in Bezug auf Duncan fahren und lenkte meine ganze Aufmerksamkeit wieder auf Alexa...
Wir waren inzwischen am Genfer See angelangt und ihr Zustand verschlechterte sich immer weiter. Wir brauchten Zeit, aber die hatten wir nicht. Mir kam der Stein des Methusalem in den Sinn, wenn es tatsächlich funktionieren sollte, dann hätten wir alle Zeit der Welt, also setzte ich meine ganze Kraft ein, um den Stein zu beschaffen. Welch ein Hohn, daß ich meinem Ziel so nah kam und dennoch scheiterte. Inzwischen weiß ich, daß Alexas Seele nicht auf mich gewartet hat, sie hat ein anderes Ziel. Kurz bevor sie starb murmelte sie einen Namen, der nicht der meine war...ich konnte ihn nicht genau verstehen, aber es klang wie Asklepios... Ich bedauerte den Tod von Alexa sehr. Sie war eine bemerkenswerte Frau und ich habe sie geliebt. Ich hoffe, daß sie es in einem neuen Leben schafft ihre zweite Hälfte zu finden...
Es zog mich magisch wieder zu Duncan zurück, aber die folgenden Jahre vor allem das Desaster mit den Horsemen ließ mich an meinem Verstand zweifeln, daß ich jemals in Erwägung gezogen hatte, daß Duncan der fehlende Teil meiner Seele sein könnte...Nichts desto trotz blieb ich weiter in seiner Nähe, ich konnte mich seiner Persönlichkeit einfach nicht entziehen. Ich rettete ihn bei Gelegenheit aus verschiedenen Schwierigkeiten aber erst nach der Sache mit O'Rouke bemerkte ich, daß es für mein noch verbliebenes Seelenheil nicht förderlich wäre in der Nähe des Schotten zu bleiben, der so offensichtlich nach jemand anderem suchte...wie ich dachte...
Letzte Woche kam Duncan überraschend zu Besuch. Völlig unerwartet stand er plötzlich vor meiner Tür. Ich bin wieder nach Ägypten gezogen, weil ich etwas von dem Glück und der Ruhe zu finden hoffte, das ich vor über 5000 Jahren hier verloren habe. Ich weiß nicht, wie Duncan mich gefunden hat, denn weder die Beobachter noch Joe wußten, wo ich mich aufhalte. Aber er hat mich gefunden. Da stand er nun und wußte nicht, wie er beginnen sollte...ich glaube er wußte nicht einmal, warum er hier war. Ich bat ihn herein und wartete gespannt, was er sagen würde. Er sagt nichts, sondern sah mich nur an. Dann nahm er seine Kette ab, hielt sie mir auf seiner flachen Hand entgegen und sagte: "Es ist Zeit, daß sie heimkehrt!" Ich starrte auf die Kette und mein Herzschlag setzte für einen Moment aus. Der Anhänger war aus Gold, das die Sonne symbolisierte, darin war ein in Sternform geschliffener Saphir eingelassen. Das Symbol des Himmels, der Laila für mich war. Ich hatte ihn für sie anfertigen lassen und sie hat ihn niemals abgelegt. Sie liebte diese Kette so sehr, daß ich sie mit ihr beerdigt hatte. Woher zum Teufel hatte Duncan den Anhänger? Fragend sah ich ihn an. Stumm schüttelte er den Kopf, als ob er einen Gedanken wegscheuchen wollte. Dann sah er mir in die Augen. "Ich war vor 3 Wochen auf einer Auktion in Paris...eigentlich wollte ich ein paar Möbel ersteigern, aber in dem Moment als meine Augen auf diesen Anhänger fielen, war alles andere uninteressant..." er brach etwas hilflos ab. Ich bedeutete ihm, sich zu setzen und drückte ihm einen Whiskey in die Hand dabei ließ ich den Anhänger nicht eine Sekunde los, ich klammerte mich wie ein Ertrinkender an ihn, während mir tausend Gedanken durch den Kopf schossen... sie hatten Lailas Grab geplündert. Die Bastarde hatten ihr Grab geschändet. Aber wie? Ich hatte sie fernab aller anderen Gräber in der Wüste bestattet, die sie so sehr liebte. Duncan unterbrach meine Gedanken. "Ich habe den Anhänger seit 3 Wochen nicht abgelegt. Ich wußte nicht, was mich dazu gebracht hat, aber irgendwie fühlte es sich richtig an. Vor 6 Tagen hatte ich einen verwirrenden Traum. Wir beide saßen zusammen in einem kleinen Haus in der Wüste und Du hast mir die Kette umgelegt mit den Worten: Die Sonne und der Mond sind nur zusammen vollkommen..." " Sie können ohne einander nicht existieren...wie wir." beendete ich den Satz, den ich vor so vielen Jahrtausenden zur Liebe meines Lebens sagte. Duncan nickte, die Augen auf den Boden gerichtet sprach er zusammenhangslos weiter. "Methos, ich weiß nicht was passiert, aber es erschreckt mich zu Tode...ich will Dir nicht weh tun, wollte es nie... Ich dachte wir könnten Freunde sein, nur Freunde aber zwischendurch schien nicht einmal das möglich...ich weiß nicht, was ich tun soll...warum träume ich fast jede Nacht von Dir, seit wir uns das erste Mal begegnet sind? Warum konnte ich den Gedanken nicht ertragen, daß Du mit Alexa weggehst? Warum war ich so wütend, als Kronos auftauchte? Warum war ich eifersüchtig, als Byron auf der Bildfläche erschien?? Warum ist mein Leben so leer und langweilig ohne Dich? Warum habe ich das Gefühl, alleine nicht mehr glücklich zu werden?...Noch nie in meinem Leben hat mich jemand so durcheinander gebracht, mich so aufgeregt, mich so verwirrt und sprachlos gemacht wie Du." Immer noch klammerte ich mich an den Anhänger. Ich wagte nicht zu glauben, was ich hörte. Duncan? War doch er der Teil meiner Seele, den ich seit über 5000 Jahren suchte? Duncan MacLeod vom Clan MacLeod? Der schottische Prinz mit den hehren Prinzipien? Ich war sprachlos und das passiert mir nicht oft. Wie sollte es jetzt weitergehen? Was sollte ich ihm sagen, was erwartete er von mir? Ich tat das erste, was mir in den Sinn kam. Ich stand auf, stellte mich hinter ihn und legte ihm die Kette um den Hals. "Ich habe so lange nach Dir gesucht...hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben..." ich brach ab, nicht wissend, was ich ihm noch sagen konnte, wie ich ihm meine Gefühle erklären konnte. Duncan drehte seinen Kopf und sah mich fragend an. "Wen hast Du gesucht?" "Meine andere Hälfte, den Teil meiner Seele, der vor über 5000 Jahren von mir ging..." laut ausgesprochen hörte sich das ziemlich schwülstig an, aber es waren die einzigen Worte, die mir in den Sinn kamen, und es war die Wahrheit. Duncan schwieg lange. Dann stand er auf und ging zum Fenster. Mittlerweile hatte die Dämmerung eingesetzt. "Wer bin ich?" fragte er leise, ohne mich anzusehen. "Du bist Duncan MacLeod vom Clan MacLeod..."sagte ich laut und fügte leise hinzu: "..und die Liebe meines Lebens..." Ein Ruck durchfuhr ihn und entschlossen drehte er sich zu mir um. "Darf ich bleiben?" Irritiert sah ich ihn an. "So lange Du möchtest!" ich wußte nicht, was in ihm vorging, aber ich war glücklich, daß er bleiben wollte. Duncan war müde von der langen Reise und ich bot ihm mein Bett an, ich würde auf der Couch schlafen. Dankbar nahm er das Angebot an und ging kurz darauf schlafen. Ich saß im Wohnzimmer und dachte über den heutigen Tag nach. Duncan war zu mir gekommen, scheinbar völlig verwirrt über Gefühle, die er nicht als seine eigenen anerkannte. Was würde aus uns werden? Ich konnte nur hoffen und seit Jahrhunderten betete ich das erste Mal wieder zu den alten Göttern. "Bitte laßt ihn erkennen, daß er zu mir gehört. Bitte laßt ihn mich lieben, bitte laßt nicht zu, daß sein schottischer Sturkopf und seine katholische Erziehung zwischen uns kommt!" Ich betete mit aller Inbrunst. Lange fand ich keinen Schlaf, wälzte immer wieder Gedanken und schmiedete verschiedene Pläne, wie ich ihn an mich binden könnte, nur um sie gleich wieder zu verwerfen, denn ich würde sie nicht brauchen, wenn er erkannte, was so offensichtlich war. Irgendwann mußte ich doch eingeschlafen sein, denn ein Schrei weckte mich und verwirrte mich für Sekunden. Noch ein Schrei...Duncan schrie im Schlaf. Er rief meinen Namen, immer und immer wieder. Ich öffnete die Tür zum Schlafzimmer und sah Duncan, der sich im Schlaf in den Laken verfangen hatte und um seine Freiheit kämpfte, während er meinen Namen rief. Vorsichtig ließ ich mich auf dem Bettrand nieder und griff nach seiner Schulter, während ich beruhigend auf ihn einsprach. "Duncan...schhh...ich bin hier..." Sobald er meine Berührung spürte, ließ das wilde Strampeln nach und sein Atem beruhigte sich. "Methos?" diesmal war es nur ein leises murmeln. "Ich bin hier..." versicherte ich ihm und strich ihm sanft eine Strähne des schweißnassen Haares aus dem Gesicht. "...Liebe...Raum..." murmelte er. Ich wollte ihn nicht wecken, aber diese Worte erinnerten mich so an einen Spruch aus längst vergangenen Tagen, daß mein Griff an seiner Schulter unwillkürlich heftiger wurde. Verwirrt und schlaftrunken sah er mich an. "Methos...was?" Ich ließ ihn los. "Du hast geträumt und nach mir gerufen..." Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht. " Wer ist Laila?" fragte er mich dann unvermittelt. Ich holte tief Luft. "Woher kennst Du diesen Namen?" "Sie hat mich in meinen Träumen schon oft besucht, aber erst heute hat sie ihren Namen genannt und mir gesagt, daß ich jetzt Frieden finden würde." Ich war zum zweiten Mal in kaum 12 Stunden sprachlos, aber Duncan sprach wie in Trance weiter. "Ich liebe Dich durch Zeit und Raum..." "... Wenn nicht im Leben, dann im Traum." beendeten wir den Satz gemeinsam. Plötzlich richtete Duncan sich auf, nahm meinen Kopf in seine Hände und sah mir in die Augen. "Was war das?" "Ein Echo meines Herzens und meiner Seele." Duncans Pupillen weiteten sich. "Diesen Spruch hat Laila mir in meinen Träumen immer wieder gesagt...ich weiß nicht, woher ich es wußte... aber weil ich mir sicher war, daß ich eines Tages jemanden treffen würde, der ihn kennt... rettete er mich manches Mal vor dem Wahnsinn..." Ich konnte ihm nicht mehr in die Augen sehen. Er dachte, daß er eine Frau treffen würde und statt dessen mußte er feststellen, daß ich derjenige welche war...Ich wollte die Enttäuschung auf seinem Gesicht nicht sehen, also löste ich seine Hände von meinem Gesicht und stand schweren Herzens auf, um ihn alleine zu lassen. Duncan schien andere Pläne zu haben. Er griff nach meiner Hand und zog mit einem Ruck daran, der mich aus dem Gleichgewicht brachte. Ich fiel der Länge nach auf das Bett und damit halb über Duncan. "Was...?" fragte ich erstaunt. Er zog mich hoch. "Ich fasse es nicht, jetzt kennen wir uns schon viele Jahre und Du hast mich nicht erkannt? Verdammt noch mal hättest Du mich nicht einmal darauf hinweisen können, daß meine Suche beendet ist? Du bist doch der mit dem langen Leben und der Erinnerung! Jesus! Ich könnte Dich glatt Ohrfeigen!!" brach es aus ihm heraus. Ungläubig sah ich ihn an. Was war denn das jetzt? Aber bevor ich etwas erwidern konnte, lachte er leise, schlang seine Arme um mich und küßte mich. Bei allen Göttern und wie er küßte!! Er schien gar nicht genug von mir zu bekommen und ich hätte diesen Kuß am liebsten bis in alle Ewigkeit fortgesetzt, aber ich mußte wissen, was hier gespielt wurde. Also löste ich mich von ihm und sah ihn fragend an. "Ich habe nach Dir gesucht, mein Freund, dachte aber Jahrhundertelang, daß ich auf der Suche nach einer Frau wäre, weil meine Traumfrau mich so verwirrt hatte! Ich dachte Debora wäre es, aber sie war es nicht. Dann dachte ich, daß ich meinen Frieden bei Little Deer finden würde, aber auch das war ein Trugschluß. Selbst Tessa war nicht der Fehlende Teil von mir, den ich so verzweifelt suchte. Wie konnte ich denn auch ahnen, daß ich ihn bei einem alten zynischen Mann finden würde, der mich den letzten Nerv kostet?!" Ungläubig schüttelte er den Kopf. "Und ich habe mich so oft gefragt, warum Du mir nicht aus dem Kopf gehst...wie konnte ich nur so blind sein?!" Er zog mich in seine Arme und in einen Kuß in dem sich unsere Seelen wieder vereinten. Nach all der Zeit war ich endlich wieder ein Ganzes...
Eine Woche ist das jetzt her und ich kann mein Glück immer noch kaum fassen. Duncan liebt mich. Mit seinem ganzen Herzen und seiner ganzen Seele...und diesmal sind wir beide stark genug um es für die Ewigkeit währen zu lassen!
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