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Any given sunrise...© by Hanja ()
Mulder saß auf seinem Bett und sah sich Photos von dem Fall an, an dem er und seine Partnerin Scully gerade arbeiteten - Scully. Um sie drehten sich seine Gedanken. Gedanken, die er nicht ertragen konnte. Er hatte Angst um sie, schreckliche Angst. Wieso waren sie überhaupt hier hergekommen? Sie hatten, bevor der Anruf von Billy Miles, ein Bekannter von ihnen, kam, sich doch gerade die Beschwerden ihrer Vorgesetzten anhören müssen - er und Scully - Beschwerden über Motel und Mietwagenrechnungen, aber auch über die X-Akten selber. Trotz allem waren sie losgefahren. Nun, hier in Bellefleur verschwanden Leute. Und nicht irgendwelche..... Sie waren anscheinend speziell ausgesucht worden, und alle hatten etwas gemeinsam . - Sie waren alle samt schon einmal entführt worden - wie Scully. Außerdem ging es ihr nicht gut. Sie hatte schon einen Schwächeanfall im Wald erlitten....... Plötzlich wurde Mulder von einem Klopfen an seiner Tür geweckt. Er legte die Photographien weg, die er die ganze Zeit, ohne es richtig zu realisieren, angeschaut hatte. Er öffnete die Tür. Draußen stand Scully. Besorgt musterte er sie. Sie war blass und es sah aus als würde sie frieren. "Was ist denn, Scully? Sie sehen krank aus." Ihre Stimme war schwach als sie antwortete: "Ich weiß nicht. Ich wollte gerade zu Bett gehen, da wurde mir plötzlich schwindlig und ich bekam Schüttelfrost." Während sie noch redete hatte Mulder sie sanft an den Schultern genommen und ins Zimmer geführt. Er schlug die Decke seines Bettes zurück, stützte sie mit seinen Armen beim hinlegen, zog ihr die Schuhe aus und griff dann Richtung Telephon. "Soll ich nicht doch besser einen Arzt rufen?" Sie schüttelte den Kopf. " Nein, ich möchte es nur warm haben." Er deckte sie mit der Decke zu und legte sich neben sie, den Arm um sie geschlungen und sie fest an sich gepresst. "Danke," sagte sie. Es folgte eine lange Pause. Scully genoss das Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Schließlich begann Mulder leise zu reden: "Das ist es nicht wert, Scully." "Was?" kam endlich die Antwort. "Ich will, dass Sie nach Hause fahren." "Ach - Mulder, das wird schon wieder werden...." "Doch, doch - ich hab darüber nachgedacht. Als ich heute sah, wie Sie das Baby hielten, da wurde mir klar, was man Ihnen alles genommen hatte, die Chance Mutter zu sein, Ihre Gesundheit - und darum glaub' ich, dass die vielleicht recht haben..." "Wer hat recht?" das klang trotziger als sie es gewollt hatte. "Das FBI. Aber sie haben die falschen Gründe genannt. Die persönlichen Kosten sind zu hoch - es gibt mehr, für das es sich zu leben lohnt - so viel mehr als das hier". Er strich ihr übers Gesicht. "Irgendwann muss Schluss sein" Scully hatte mittlerweile leise zu weinen angefangen. Mulder gab ihr einen Kuss auf die Wange, ihre beiden Hände kamen sich entgegen und umschlossen sich. Ihre beiden Hände. Fest umklammerten sie sich. Scullys Hand war noch immer eiskalt, doch ihre Finger in Mulders warme verstrickt, ergaben zusammen ein heißes Gefühl. Scully zog seine Hand noch näher an sich. Ihre Tränen versiegten. Sie lächelte leicht und berührte mit ihren Lippen seinen Handrücken. Sie schloss die Augen. Plötzlich war sie sehr müde. Sie spürte, wie Mulders freie Hand ihr durchs Haar strich. "Mulder............ich...." flüsterte sie. "Hmmm?" fragte er leise. "Ich wollte nur noch sagen........" langes Schweigen. "Ist schon gut Scully, schlafen Sie jetzt." "Nein, ich wollte sagen, dass all das, was die mir angetan haben, schrecklich für mich ist, aber...aber das Wichtigste hab ich ja noch.....Sie - ich könnte es nicht ertragen Sie zu verlieren - und ich würde nichts, echt nichts auf dieser Welt haben wollen, würde das bedeuten, dass ich auch nur einen Augenblick, den ich mit Ihnen zusammen verbringe, entbehren müsste. "Jetzt war es Mulder, der gerührt war. Er versuchte etwas zu sagen, brachte aber keinen Ton heraus. Er suchte nach Worten, die er nicht fand. Es war unmöglich die Gefühle, die er empfand, auszudrücken. Außerdem verrieten ihm ihre gleichmäßigen Atemzüge, dass sie eingeschlafen war.
Als Scully am nächsten Morgen aufwachte stand Mulder am Fenster und blickte hinaus. Kurz betrachtete sie ihn. Dann schloss sie wieder die Augen. "Scully?" fragte er vorsichtig, "wie geht es Ihnen heute?" "Es geht mir gut." Er lächelte. " Sagen Sie das auch nicht nur so, damit ich nicht drauf bestehe, dass Sie nach Hause fahren?" Auch sie lächelte: "Sie haben recht, wenn es mir schlecht ginge, würde ich es auch behaupten, damit Sie mich nicht nach Hause schicken - aber es entspricht sogar der Wahrheit, dass es mir gut geht. Aber mir wird gleich schlecht werden, wenn ich kein Frühstück bekomme. Sagen Sie jetzt bloß, Sie haben nicht an diese Möglichkeit gedacht und keine frischen Brötchen vom Bäcker geholt." "Hab' ich natürlich nicht, Scully, Sie kennen mich ja. Aber ich hab' so ganz zufällig Sonnenblumenkerne dabei." Er griff in seine Hosentasche und hielt ihr grinsend das Säckchen entgegen. "Ich hab Sonnenblumenkerne noch nie gemocht und das wird sich jetzt nicht ändern - ich bin bereit auf ein Frühstück zu verzichten." Mulder setzte sich neben sie und legte ihr den Arm um die Schulter. "Übrigens würde es sich gar nicht mehr auszahlen, es ist schon bald Mittag. "Er grinste. Scully machte ein entsetztes Gesicht: "Wie spät ist es?" "Punkt 11h Vormittags." "Und hat Mr. Mulder nicht auch daran gedacht mich zu wecken? Schließlich sind wir nicht, so reizend diese Vorstellung auch wäre, auf Urlaub hier." "Sie sahen echt süß aus, als Sie schliefen, außerdem dachte ich, Sie könnten es brauchen. Und zuletzt war es der Triumph, dass Miss Scully auch nur ein normaler Mensch ist, der als Frühaufsteher mal doch lang schlafen kann." "Okay, Aber jetzt sollten wir mit irgendetwas zu arbeiten beginnen. Geben Sie mir mal die Photos." Sie stand auf, aber Mulder hielt sie am Arm zurück. "Könnte ich nicht irgendetwas tun, um die Arbeit noch ein bisschen aufzuschieben?" sagte er während er sie wieder aufs Bett zog und sie zwang sich niederzusetzen. Scully hatte schon eine Antwort auf der Zunge, aber als sie sein Gesicht sah, ließ sie es bleiben. Sein Gesicht war ernst, seine Augen blickten sie aufmerksam an. Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und strich ihr mit seinen Daumen über die Wangen. Langsam näherte er sich ihrem Gesicht - ihre Lippen zitterten und sie schloss die Augen. Schon fühlte sie seinen heißen Atem. Sie streckte ihm ihr Gesicht entgegen ... -riiiiiiiing, riiiiiing, das Handy läutete. Scully öffnete die Augen und sah in Mulders enttäuschtes Gesicht. Sie senkte den Kopf. Mulder fischte das Handy aus der Tasche:" Special Agent Fox Mulder." Während er sprach, hatte er Scully in die Arme genommen und den Kopf resigniert auf ihre Schultern gelegt. "Yep, wir kommen sofort." Er legte auf und erhob sich. "Zu Teresa" erklärte er knapp. "Sie ist verschwunden."
Scully öffnete die Tür und trat auf den Flur, die Arme überkreuzt und in Gedanken versunken. In dem Raum, den sie gerade verlassen hatte, besprachen gerade Mulder, Frohike, Byers, Langly, Krycek und irgendeine Frau namens Maria die Vorgänge in Oregon. Nach dem Absturz eines unidentifizierten Flugobjektes waren, so wie schon vor sieben Jahren davor, Menschen verschwunden. Scully zweifelte nicht mehr daran, dass es Entführungen von Außerirdischen waren. Wie lang hatte sie gebraucht um zu dieser Überzeugung gelangen? Sie konnte es gar nicht mal selbst sagen. Entweder es hatte diese ganzen sieben Jahre gebraucht, die sie nun schon mit der Arbeit an den X-Akten zubrachte, oder aber sie hatte es schon länger gewusst und sich bis vor kurzem nicht eingestehen wollen. Scully wurde jäh aus ihren Gedanken gerissen. Mulder war ihr hinausgefolgt und stand hinter ihr. Sie drehte sich zu ihm um. "Mulder, wenn auch nur irgendetwas von dem wahr ist......." "Ob es wahr ist oder nicht, ich möchte dass Sie es vergessen." "Es vergessen???" Ihre Stimme klang überrascht. "Sie gehen nicht dorthin zurück. Ich werde das nicht zulassen!" "Worüber reden Sie eigentlich?" Mulder versuchte ruhig und bestimmt zu klingen. "Es muss mal irgendwo ein Ende sein. Und dieses Ende ist jetzt." "Mulder........" "Scully, bitte verstehen Sie es. Die nehmen Leute, die schon mal entführt worden sind. So wie sie. Ich möchte nicht riskieren.....!" Seine Stimme klang verzweifelt und zitterte ein wenig "Sie zu verlieren" Scully blickte ihn verwirrt an und machte einen Schritt auf ihn zu . Er schloss sie in seine Arme. Sie vergrub ihr Gesicht in seinen Schultern. "Ich werde Sie nicht allein gehen lassen," versprach sie. Mulder seufzte und hielt sie einfach fest an sich gedrückt. Lange Zeit blieben sie einfach so stehen, bis Scully schließlich aufsah und ihren Kopf einige Zentimeter von ihm fortbewegte. "Ich hatte gerade ein Déjà vu" murmelte sie leise. Sie schlang die eine Hand um seinen Nacken, die andere legte sie sanft auf seinen Hinterkopf. Sie zog seinen Kopf nahe an sich heran und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Sie blickte ihn erwartungsvoll an. Mulder lächelte, aber anstatt sie zu küssen, drehte er sie um, so dass sie mit dem Rücken zu ihm stand. Er griff ihr von unten in die Bluse und wanderte mit seinen Händen ihren nackten Rücken hinauf. Scully lief bei dieser Berührung ein Schaudern am ganzen Körper entlang. "Ich will nur sicher gehen, dass sich diesmal keine Biene in ihrem Kragen versteckt hält." erklärte er. "Noch einmal lasse ich mich nicht mehr stören." "Vielleicht sollten sie noch Ihr Handy ausschalten, aber beeilen Sie sich bitte, verdammt noch mal," witzelte sie. "Aber eigentlich gibt es noch schrecklich viele Arten einen Kuss zu stören, also sollten wir besser beginnen es hinter uns zu bringen." "Einen Moment noch." Er nahm Sie bei der Hand und zog sie in eine Nische in der Wand. Scully schloss erwartungsvoll die Augen. Seine Hände ruhten auf ihren Wangen. Langsam beugte er sich zu ihr herunter und presste seine Lippen auf die ihren, aber nicht länger als eine Sekunde. Als er seinen Kopf so plötzlich ruckartig zurückzog, folgte Scully mit ihrem reflexartig. "Okay, das war's dann, Scully, Sie können die Augen wieder aufmachen" Mulder genoss es mit ihr zu spielen, sie zappeln zu lassen. Er drehte sich um und machte einen Schritt vorwärts, weg von ihr. Diesmal war sie es, die ihn am Arm festhielt. "Oh nein, Fox, so geht das nicht. Entweder du gibst mir jetzt was ich will, oder ich hol' es mir." Er grinste sie herausfordernd an. Sie zog ihn wieder in die Nische zurück. Mulder ließ es willig geschehen. Sie sahen sich noch einmal tief in die Augen, dann küssten sie sich. Erst langsam und zärtlich, dann immer leidenschaftlicher werdend. Und als sich ihre Zungen zu ersten mal trafen, schien es ihnen als durchzuckte ein Stromschlag ihre Körper, als hätte die Welt aufgehört zu existieren, oder als hätte die Welt plötzlich begonnen sich 1000x schneller zu drehen als sonst. Als die Beiden schon keine Luft mehr bekamen, unterbrachen sie den Kuss. Beide lachten. Kurz berührten sich ihre Nasenspitzen, bevor ihre Lippen wieder zueinander fanden. Die Ängste, die sie beide noch wenige Momente zuvor empfunden hatten, waren für diesen Augenblick vergessen. Nach einer Ewigkeit, die ihnen nur wie Sekunden vorgekommen war, lösten sie sich voneinander. Sie lächelten. "Dana" hauchte Mulder und umarmte sie wieder. "Morgen fahr' ich wieder nach Oregon....." "Komm heute Abend zu mir," flüsterte sie leise. Sie löste sich aus seiner Umarmung. "Ich glaube wir sollten jetzt wieder zu den anderen zurückkehren," sprach sie wieder mit normalem Tonfall. Er ließ sie nicht vorbei, sondern küsste sie nochmals. Sie erwiderte den Kuss. Als sie sich wieder trennten, nahmen sie sich bei der Hand und traten in den Flur. Die Tür vom Konferenzzimmer ging gerade auf, und Frohike, Byers und Langly kamen heraus, gefolgt von Krycek und Maria. Scully entzog Mulder ihre Hand und blickte peinlich berührt zu Boden.
Scully öffnete die Tür. Draußen stand Mulder. Er hatte einen Strauß Rosen in der Hand. "Hi... Dana", "Hallo Fox". Er verzog leicht das Gesicht. "Kannst du mich nicht lieber doch Mulder nennen? Ich mein doch nur -" er verzog leicht das Gesicht, "ich hasse meinen Vornamen, und du hast so eine ganz spezielle Art Mulder zu sagen, die mich schon immer fasziniert hat." Er lächelte und sah ihr bittend in die Augen. Scully seufzte. "Ich weiß nicht, wenn du mich so ansiehst, hab' ich es noch nie über mich gebracht dir was abzuschlagen. Komm doch rein." Kaum hatte sie das gesagt, hatten sich ihre Münder auch schon gefunden. Die Rosen gerieten in Gefahr zerdrückt zu werden. Mulder schaffte sie aus dem Weg, indem er den Strauß auf die Couch legte. Nach einer Weile unterbrach er den Kuss. "Wieso hast du mir eigentlich Skinner auf den Hals gehetzt," fragte er. "Jetzt muss ich nicht nur auf meine wunderhübsche Partnerin verzichten, sondern stattdessen mit meinem Vorgesetzten ermitteln." Scully lächelte. "Du wolltest ja nicht, dass ich mitkomme, und ich versprach, dass ich dich nicht allein gehen lassen werde. Skinner war da noch die beste Alternative. Außerdem kommen Sie mir jetzt nicht damit, dass Sie ihn nicht mögen. Wie oft hat er uns schon geholfen." Mulder grinste. "Ich hoffe, ich hab' keinen Grund zu Eifersucht." "Hast du nicht." antworte sie und schlang ihre Arme noch fester um ihn. Kurzerhand hob er sie auf und trug sie ins Schlafzimmer. Sanft legte er sie auf das Bett und begann, während er sie küsste, ihr die Bluse aufzuknöpfen. Sie machte dasselbe mit seinem Hemd. Sie zog es ihm aus und begann seinen Oberkörper mit Küssen zu bedecken. Er stieß einen Seufzer aus, seine Hände glitten zu dem Reißverschluss ihres Rockes.
Erschöpft sanken sie auf die Matratze. Mulder war noch immer dabei ihren Körper zu streicheln und zu küssen. Sein Mund glitt über ihren Hals hinunter zu ihrer Brust. Dort machte er halt. Er hatte was entdeckt, was ihm die ganze Zeit vorher während sie sich liebten, nicht aufgefallen war. Er ergriff das kleine Kreuz, welches an einer Kette um Scullys Hals hing und sah es an. "Ich kann mich noch gut daran erinnern, als es mir zum erstenmal auffiel. Es ist keine schöne Erinnerung. Wenn du wüsstest, was für eine schreckliche Angst ich um dich hatte, als ich es fand." Seine Stimme brach fast. "Ich dachte, du wärest tot". Scully legte ihren Kopf auf seine Brust und streichelte ihn nur.
Einige Zeit später wachte Scully auf. Es war noch dunkel, aber es sah aus als sollte die Sonne gleich aufgehen. Ihr Kopf lag noch immer auf Mulders Brust, die sich durch seine Atemzüge leicht hob und senkte. Gedankenverloren sah sie ihn an. Sie hatte kein gutes Gefühl dabei, dass er in wenigen Stunden allein nach Bellefleur fahren sollte. Dass Director Skinner ihn begleitete, beruhigte sie ein wenig - aber trotzdem... sie war unruhig und voller Sorgen. Vor was fürchtete sie sich? Es konnte nicht mehr oder weniger passieren, ob nun sie und Mulder, oder Skinner und Mulder zusammen ermittelten. Trotzdem - sie und Mulder hatten bis jetzt alles zusammen gemacht, sie hatten sich immer gegenseitig gestützt und einander geholfen... Sie griff nach ihrer Kette und nahm sie ab. Dann weckte sie Mulder. "Mulder, ich habe Angst." "Was?" er war noch etwas verwirrt, nachdem er so abrupt aus dem Schlaf gerissen worden war. "Was, wenn dir was zustößt." "Du - du wärest in Gefahr gewesen, wenn du mitgekommen wärst. Es werden diesmal nicht neue Leute entführt, sondern nur die, denen es schon mal passiert ist." Seine Stimme klang überzeugt. "Ich weiß nicht, ich hab kein gutes Gefühl dabei." Er küsste sie am Haaransatz. "Ich werde dich jeden Tag anrufen, ich verspreche es. Und übermorgen bin ich sicher wieder da." Scully schluckte. Die Sonne war gerade im Begriff aufzugehen. Eine große, orangegelbe Scheibe. Die beiden betrachteten den Sonnenaufgang lange Zeit und hielten sich fest umklammert. Scully fiel wieder die Kette ein, die sie in ihrer Hand hielt. Sie streckte sie Mulder hin. "Hier, ich möchte, dass du sie nimmst, bis du wieder hier bist." Er nahm sie und ließ sie durch seine Finger gleiten. Mulder bedankte sich mit einem Lächeln. Wieder schwiegen sie und sahen aus dem Fenster. "Es wird Zeit" murmelte Mulder leise. Scully nahm ihren Kopf von seiner Brust, so dass er aufstehen konnte. Sie betrachtete ihn, während er sich anzog.
Der kühle Frühlingswind strich durch Scullys Haare, als sie einige Minuten später vor die Haustür traten. Sie fror. Bis jetzt hatte noch keiner von ihnen ein Wort gesprochen. Mulder ging zu seinem Auto, Scully folgte ihm. Er schloss die Tür auf und drehte sich dann nochmals zu Scully um. Sie hatte Tränen in den Augen. Ernst blickte er sie an: "Ich liebe dich". Sie sah ihm in die Augen. "Ich liebe dich auch" erwiderte sie. Sie küssten sich noch ein letztes mal leidenschaftlich, bevor er ins Auto stieg und losfuhr. Scully blickte dem Auto nach und auch als es schon längst weg war, stand sie noch da. "Ich hoffe, dass alles gut geht!" dachte sie bei sich.
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