|
P9J442 war nichts anderes als ein weiterer verlassener Planet. Viele Bäume, ein paar Ruinen, ein paar Geheimnisse. Er sah genauso aus wie all die anderen Planeten, die SG-1 in letzter Zeit besucht hatte. Einst besiedelt, lag er nun verlassen dar, und nur ein paar Überreste erinnerten an die Leute, denen er einst eine Heimat war. Major Samantha Carter war eifrig damit beschäftigt, Boden- und Pflanzenproben zu nehmen, während Dr. Daniel Jackson den Müllhaufen inspizierte, den die frühere Bevölkerung hinterlassen hatte. Teal'c hielt Wache und Colonel Jack O'Neill beschäftigte sich damit, immer wieder auf die Uhr zu sehen. Er tat das während der ereignislosen Missionen der letzten Zeit immer häufiger. Man hätte fast annehmen können, er wäre gelangweilt. Nachdem sie die letzten Proben verpackt hatte, erhob sich Sam und klopfte sich die Erde von ihren Knien. Colonel O'Neill würde nicht lange auf sich warten lassen, ihr über Funk mitzuteilen, daß es Zeit zum Gehen war. Ah, wie gerufen. "Carter, packen Sie alles zusammen. Es wird Zeit für die Heimreise." O'Neill tat sein Bestes, das Team möglichst rechtzeitig wieder zum Stargate-Center zurückkehren zu lassen. "Ich komme, Sir", antwortete sie. Genau in dem Moment bemerkte sie ein Glitzern im Unterholz. Vorsichtig trat sie näher heran und zog ein paar Büsche beiseite. Was ist das? dachte sie verwundert. Sie berührte das Ding und ein blendend heller Blitz hüllte sie ein. Sie schrie auf und verlor im selben Moment das Bewußtsein.
Sie hörte Stimmen, die von weit her zu kommen schienen. Als sie ihren Kopf in die Richtung der Stimmen drehte, wurden sie lauter und deutlicher. "Sie kommt langsam zu sich." Das war Janet Frasiers Stimme. Ich bin in der SGC-Krankenstation, erkannte sie. "Sam, Sam, können Sie mich hören?" fragte Janet. Sam stöhnte leise, dann öffnete sie ihre Augen einen Spalt breit. Sie hatte schreckliche Kopfschmerzen. "Ja, Janet, ich höre Sie. Was hat mich getroffen?" Janet lächelte: "Wir haben gehofft, Sie könnten uns das sagen." Sie wandte sich der Krankenschwester hinter ihr zu. "Sagen Sie Colonel O'Neill daß sie wach ist." "Ich fand etwas, das im Unterholz verborgen lag, dann war da ein Blitz, und das ist alles, woran ich mich erinnern kann." Sam versuchte sich ein wenig aufzurichten. "Die anderen müssen mich gefunden haben, als ich nicht wie vereinbart am Stargate erschienen bin." "Legen Sie sich zurück, Sam,", warnte Janet, "Sie brauchen noch etwas Ruhe." In dem Moment betrat Colonel O'Neill den Raum. Hinter ihm in der Tür standen Daniel und Teal'c. "Hi, Sam", sagte er sanft, während er zu ihr ans Bett trat. "Wie fühlst du dich?" Mit der einen Hand ergriff er die ihre, mit der anderen strich er ihr durchs Haar. "Ich habe mir solche Sorgen gemacht. Und als wir dich dann gefunden haben, dachte ich gleich das Schlimmste." Sam war nicht wenig verwundert über das seltsame Verhalten des Colonel. "Mir geht's gut, Colonel. Nur ein bißchen durchgeschüttelt, das ist alles." "Colonel? Sam, du hast mich schon seit drei Jahren nicht mehr bei meinem Rang genannt." schmunzelte O'Neill. "Dieser Schlag auf deinen Kopf muß dich verwirrt haben." "Sir?" Jetzt war sie wirklich verwirrt. Doch sie entschied sich, erst einmal nichts mehr zu sagen, bis sie wußte, was hier vor sich ging. "Ruh dich jetzt aus, Liebling", sagte er. Er beugte sich zu ihr herab und küßte sie sanft auf ihre Lippen. "Ich hol dich nach Hause, sobald Janet es erlaubt." "Wiederseh'n", antwortete sie leise. Nun war ihr klar, daß hier etwas ganz und gar verkehrt war. Der Colonel hatte sie geküßt und sie Liebling genannt. Das war ihr zwar alles andere als unangenehm, aber dennoch war ihr klar, daß so etwas niemals passieren würde. Ihr Kopf begann wieder zu schmerzen. Sie beschloß, ihre Augen für eine Weile zu schließen, bis dieser Kopfschmerz vorüber war und sie wieder klar denken konnte. Nur ein kleines bißchen Ruhe ...
Als Sam das nächste Mal erwachte, war ihr Kopf klarer. Sie war sogar überzeugt davon, daß ihre seltsame Begegnung mit dem Colonel nur ein verrückter Traum war. Als Janet hereinkam, fragte sie, wann sie die Krankenstation verlassen und zurück an die Arbeit gehen könne. "Wow, immer mit der Ruhe!" erwiderte Janet. "Ist Ihnen klar, daß sie drei Stunden lang bewußtlos waren, bevor Sie das erste Mal zu sich gekommen sind? Jack hat sich aufgeführt wie ein Wahnsinniger, bis ich ihn aus der Krankenstation geworfen habe." "Janet, ich hatte einen wirklich verrückten Traum während ich bewußtlos war. Ich habe geträumt ich wäre aufgewacht und Colonel O'Neill wäre hereingekommen. Er nannte mit Liebling und küßte mich." "Ich glaube er war ganz schön aufgewühlt. Er wollte dich bestimmt nicht erschrecken." Janet nahm Sams Krankenblatt heraus und machte sich ein paar Notizen. "Sam, warum nennen Sie ihn Colonel O'Neill? Sie haben ihn schon seit über drei Jahren nicht mehr so genannt." "Was?" stieß Sam ungläubig hervor. "Warum?" fragte sie. Janet sah sie besorgt an: "Weil er Ihr Ehemann ist."
"General, Colonel, ich glaube Sam leidet an einer Art Amnesie." erklärte Janet während der Nachbesprechung. "Amnesie?" fragte Jack erschrocken. "Und woran kann sie sich nicht mehr erinnern?" "Nun, vor allem kann sie sich nicht daran erinnern, die letzten drei Jahre mit Ihnen verheiratet zu sein." fuhr Janet fort. "Sie erinnert sich an die Missionen, auf denen Sie waren, sie erinnert sich an die Leute dort, aber sie hat nicht die geringste Erinnerung, mit Ihnen verheiratet zu sein." "Ich muß sofort mit ihr sprechen." Jack sprang aus seinem Stuhl hoch. "Erlaubnis, zu meiner Frau zu gehen und mit ihr zu sprechen, Sir?" "Erlaubnis erteilt." General Hammond war ebenfalls besorgt. "Nehmen Sie es leicht, Jack, ich bin sicher sie wird ihre Erinnerung bald zurückerlangen." "Sie muß." Jack verließ den Besprechungsraum.
Sam war bereits aufgestanden und angezogen, als Jack in der Krankenstation eintraf. Körperlich war sie genesen und Janet hatte sie gesund geschrieben. Es war einfach nur so, daß sie sich nicht an das erinnern konnte, was alle von ihr zu erinnern erwarteten. Und es war nicht etwa so, daß sie ihre Erinnerung an die vergangenen drei Jahre verloren hätte. Es war alles da. Nur nicht die Erinnerungen, von denen alle behaupteten, sie müßten vorhanden sein. "Sam." Jack stand in der Tür. "Sir." antwortete sie. Er zuckte zusammen, als sie ihn so nannte. "Nenn mich Jack, Sam", bat er sie, "ich bin dein Ehemann, selbst wenn du dich nicht daran erinnern kannst." "Es tut mir leid, Sir, äh, Jack. Das ist alles so seltsam. Ich erinnere mich an die letzten drei Jahre, ich erinnere mich an alle Leute hier, aber ich erinnere mich nicht daran, Sie geheiratet zu haben. Können Sie mir sagen ... wie es passiert ist?" "Du erinnerst dich doch an das Virus der âBerührten', oder?" Nachdem sie genickt hatte, fuhr er fort. "Wir hatten uns beide infiziert, und als du im Umkleideraum über mich hergefallen bist, kamen wir zusammen und du wurdest schwanger." Ihm fiel auf, daß sie rot wurde. "Du gabst deinen Posten auf und wir heirateten. Wir haben ein kleines Mädchen. Katie." Jack griff in seine Tasche und holte seine Brieftasche hervor. Er öffnete sie und holte ein Bild heraus. "Das ist unsere Katie. Sie ist zwei." Sie war ein hübsches kleines Mädchen mit blonden Haaren und braunen Augen. Sie hatte die Nase und den Mund von Sam, und Jacks Kinn. Sams Herz schmolz bei ihrem bloßen Anblick dahin. "Sie ist wunderschön", hauchte sie, "sie sieht aus wie wir beide." Sie sah zu ihm auf, mit Tränen in den Augen. "Aber ich erinnere mich anders an diese Geschichte." Sie schüttelte den Kopf. "Als wir âberührt' waren, kamen wir nicht zusammen. Sie brachten mich zur Krankenstation und Janet kümmerte sich um mich, bis ein Heilmittel gefunden wurde. Wir haben nie geheiratet und hatten niemals ein Kind. Unsere Beziehung war rein professionell. Und ich kann mich nicht erinnern, meinen Posten aufgegeben zu haben. Ich wurde zum Major befördert. Es ist fast als befände ich mich in einem alternativen Universum." "Aber Sam, in beiden alternativen Universen, die wir bis jetzt besucht haben, sind wir zusammen." Jack konnte sie sich überhaupt nicht anders vorstellen als als Paar. Plötzlich ging Sam ein Licht auf. "Wo ist Daniel? Ich muß mit ihm sprechen", sagte sie. "Ich glaube ich habe auf P9J442 einen Quantenspiegel berührt."
Sie trafen Daniel in seinem Büro. "Von dem was du gesagt hast, Sam, ist es absolut möglich, daß du einen Quantenspiegel berührt hast", sagte Daniel. "Wenn du und dein Gegenstück den Spiegel im selben Augenblick berührt habt, dann könntet ihr euren Platz vertauscht haben. Unsere Sam ist nun in deiner Realität, und du bist in unserer Realität." "Aber sie sind sich so ähnlich. Wie kann das sein?" fragte Jack. "Nun, wenn wir davon ausgehen, daß sich diese beiden Realitäten erst beim Vorfall um den Virus der âBerührten' voneinander abtrennten, ist es nicht sehr verwunderlich, daß sie sich so sehr ähneln," erklärte Daniel. "Unsere Sam verließ das Militär zu dem Zeitpunkt, und Major Carter blieb bei der Air Force und wurde später sogar befördert." "Wurde eure Sam ebenfalls von einem Tok'ra namens Jolinar zum Wirt gemacht?" fragte Sam. "Ja, das wurde sie. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Wir hatten gerade das Baby und ich hätte sie fast für immer verloren." Jack rieb sich den Nasenrücken. "Da wurde mir klar wie sehr ich sie liebte." Sam ergriff seine Hand und drückte sie. Auf eine seltsame Art und Weise fühlte sie sich diesem Colonel O'Neill näher als dem Colonel ihrer eigenen Realität. Dieser Mann hier zeigte mehr Gefühle als ihr Colonel O'Neill. Abgesehen von seiner Sorge über das Schicksal seiner Frau schien er eine sehr viel glücklichere Person zu sein. Und weil die beiden Realität erst seit so kurzer Zeit auseinanderdrifteten, mußte es wohl seine Beziehung zu Sam gewesen sein, die diese Veränderung hervorgerufen hatte. "Was können wir tun, Daniel, um uns in unsere richtigen Realitäten zurückzubringen?" Sam wollte, daß der Colonel seine Frau und das hübsche kleine Mädchen ihre Mutter zurückbekam. "Nun, wenn ihr beide erneut den Spiegel zur selben Zeit berührt, werdet ihr möglicherweise wieder zurück getauscht", antwortete Daniel. "Wir sollten zu P9J442 zurückkehren und versuchen, es rückgängig zu machen." "Das sollten wir!" erklärte Jack mit neuem Elan. "Ich werde mit General Hammond sprechen. Wir werden diese Sache bereinigen." Er ging. "Er ist so anders," stellte Sam fest. "Er ist nicht wie der Colonel in meiner Realität." "Als wir zu der ersten Abydos-Mission aufbrachen, war er selbstmordgefährdet. Sein Sohn hatte sich gerade mit seiner Dienstpistole erschossen. Er wollte sterben," berichtete Daniel. "Die Mission veränderte ihn. Die Begegnung mit Skaara veränderte ihn, weckte seinen Lebenswillen. Er war nicht mehr selbstmordgefährdet, aber immer noch behielt er seine Gefühle für sich. Seine Beziehung zu dir ... ich meine Sam, hat ihm geholfen, sich zu öffnen. Er ist jetzt wahrscheinlich glücklicher mit sich selbst als jemals zuvor. Er hat eine Frau, die er liebt, und ein kleines Mädchen, daß er vergöttert. Ich hoffe, er wird das alles nicht wieder verlieren." "Das hoffe ich auch," sagte Sam mit weicher Stimme. "Das hoffe ich auch."
***
"General Hammond, es ist unbedingt erforderlich, daß wir so schnell wie möglich nach P9J442 zurückkehren. Es ist die einzige Möglichkeit, die Carters zurückzutauschen." erklärte Colonel O'Neill. "Nach dem was mir Dr. Jackson und Dr. Carter berichtet haben, stimme ich Ihnen zu, Colonel. Sie werden um 1400 durch das Stargate gehen. Weggetreten!" General Hammond verließ den Besprechungsraum. "Nun, Dr. Carter, es sieht so aus als kommen Sie nun doch noch nach Hause." Jack war immer noch ein wenig verstört über der Tatsache, daß diese Sam in einer alternativen Realität mit ihm verheiratet war und ein Kind von ihm hatte. Als sie von dem Virus der 'Berührten' erzählt hatte und von den Konsequenzen ihrer Infektion, hatte es ihm die Sprache verschlagen. Sie hatte ihm sogar ein Photo ihres kleinen Mädchens gezeigt. Es sah aus wie Sam, aber mit seinen Augen und seinem Kinn. Er hatte sie gefragt, ob er das Photo behalten dürfe. Er wußte nicht einmal, warum er das getan hatte. Sie hatte ihm das Bild mit den Worten gegeben, daß sie noch genügend andere Photos zuhause hätte. Sie war sich sicher, daß es ihr gelingen würde, dorthin zurückzukehren. Und er war es auch. Diese Carter war genauso gescheit wie seine Carter, und wenn eine von ihnen die Zusammenhänge begriffen hatte, hatte es die andere mit Sicherheit auch getan. "Ja, Jack. Entschuldigung, ich meine Colonel O'Neill." Sie lächelte über ihren Versprecher. Er sah ihrem Jack wirklich zum Verwechseln ähnlich, nur schien er ebenso unglücklich zu sein wie es ihr Jack gewesen war, bevor sie geheiratet hatten und Katie zur Welt gekommen war. Sie verstand, warum er und seine Major Carter nicht zusammengekommen waren. Es verstieß schließlich gegen die Bestimmungen. Ohne das Virus der 'Berührten' wären sie und ihr Jack ebenfalls niemals ein Paar geworden. Sie dankte dem Himmel jeden Tag ihres Lebens für dieses Virus. "Nun, Dr. Carter, wir sollten uns jetzt für die Mission vorbereiten." "Jawohl, Sir, Colonel O'Neill, Sir!" Sie salutierte ihm kokett. Er lachte und schüttelte den Kopf: "Unverschämt wie eh und je, ganz egal in welcher Realität, was, Carter?" Sam lachte nur und verließ den Besprechungsraum. Es war Zeit zu gehen.
SG-1 ging um genau 1400 Uhr durch das Stargate. Nachdem sie den Planeten erreicht hatten, führte sie Sam zu dem Ort, an dem sie das Objekt gefunden und berührt hatte. Dort fanden sie es auch, auf dem Boden liegend und halb überwuchert. "Jetzt werden wir ja sehen", sagte sie und berührte das Objekt. Wieder wurde sie von einem leuchtenden Blitz eingehüllt, dann war alles dunkel.
***
Sie hörte Stimmen, die von weit her zu kommen schienen. Deja vu, dachte Sie, soweit alles wie gehabt. Aber bin ich auch zuhause? Sie öffnete ihre Augen. An ihrem Bett stand Jack. "Sam?" fragte er ängstlich. "Jack", antwortete sie und lächelte. "Willkommen daheim, Liebling." Er beugte sich zu ihr herab und küßte sie. Seine Sam war nach Hause zurückgekehrt.
***
Sie hörte Stimmen, die von weit her zu kommen schienen. Deja vu, dachte Sie, soweit alles wie gehabt. Aber bin ich auch zuhause? An ihrem Bett stand Colonel O'Neill. "Major?" fragte er ängstlich. "Ja, Colonel", antwortete sie und lächelte. "Willkommen daheim, Major Carter."
Sam stand auf dem Berg und sah zu den Sternen auf, die langsam am Himmel erschienen. So viel war geschehen in den letzten vierundzwanzig Stunden. Sie war in einer alternativen Realität gewesen, wo Sam Carter mit Colonel O'Neill verheiratet war. Ihr Gegenstück war eine glückliche Frau, mit einem liebenden Ehemann und einem hübschen Kind. Alles Dinge, von denen sie niemals erträumt hätte, sie zu besitzen. Nun wußte sie, daß ein Teil von ihr genau diese Dinge besaß - und diese Vorstellung verlieh ihr ein wohliges Gefühl. "Carter." Sie drehte sich um und sah Colonel O'Neill den Pfad zu ihr hinaufsteigen. "Hallo, Colonel." Sam drehte sich wieder um und betrachtete die Sterne. "Doc Frasier sagte, Sie wären hier oben." Er trat an ihre Seite und blickte ebenfalls zu den Sternen auf. "Wie fühlen Sie sich?" "Mir geht es gut, Sir. Keine weiteren Nebenwirkungen. Janet sagte, ich wäre in Ordnung." Sie wandte sich zu ihm um. "Wie war sie?" "Sie war wie Sie, Carter. Sie sah genauso aus, redete genauso, verhielt sich genauso. Sogar noch mehr als es die andere Carter tat, die wir getroffen haben." Sam nickte. "Unsere Realitäten lösten sich erst vor drei Jahren voneinander. Alles in allem SIND sie wir." Sie legte eine Pause ein und fuhr dann leise fort. "Sie haben eine Tochter." "Ich weiß." Als sie ihn überrascht ansah, erklärte er: "Sie sagte es mir. Zeigte mir sogar ein Photo." Er zog es aus der Tasche seines Hemds und gab es ihr. "Das ist das gleiche, das er mir gezeigt hat. Sie ist wundschön." Sam fühlte Trauer, als sie das Bild des kleinen Mädchens betrachtete, das es niemals in dieser Realität geben würde. Sie gab ihm das Photo zurück. "Ja, das ist sie." Jack sah noch einmal auf das Photo, dann steckte er es zurück in seine Tasche. "Hey, Carter, sind Sie hungrig?" "Ja, ein wenig, warum?" fragte sie. "Dann lassen Sie uns was essen gehen. Ich kenne ein nettes Restaurant unten in der Stadt, das die beste Lasagne westlich von Chicago macht." Er sah sie reichlich hoffnungsvoll an, dachte sie bei sich. "Okay", erwiderte Sam lächelnd. "Lassen Sie uns gehen."
|