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Breakdown

© by Beverly ()
 
Disclaimer: das Übliche. Mir gehört nichts, CBS und Bruckheimer alles.
Author's Notes: Gils Gesichtsausdruck am Ende von "Wie Kain und Abel" hat meine storycat aufgeweckt. Sie hat mir eine Träne ins Auge geschnurrt und so habe ich Gil ein wenig...ach, lest am besten selbst, was mein Gil macht.
Archiviert im Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/)
 

 

"Gil?"

"Hmm?"

Nick trat vorsichtig in den Herrenwaschraum. Gil stand über das Waschbecken gebeugt und schrubbte seine Hände sauber. Langsam kam Nick näher und blickte Gil über die Schulter.

Gils Hände waren sauber und durch das Schrubben und das heiße Wasser schon gerötet.

Sachte griff Nick um ihn herum und drehte den Wasserhahn ab.

Gil rührte sich nicht, er stand einfach da, starrte ins Waschbecken und schwieg. Nick nahm ein Handtuch, drehte den älteren Mann sachte herum und begann seine Hände abzutrocknen.

"Es...es war nicht deine Schuld, Gil."

"Ja."

Gils Stimme klang tonlos.

Nick legte einen Finger unter Gils Kinn und hob sachte sein Gesicht an.

"Es war. Nicht. Deine. Schuld. Gil, bitte. Sieh mich an."

"Ich hätte es verhindern müssen. Warum hat er nicht noch ein wenig durchgehalten. Ich hätte sicherlich einen Weg gefunden, um ihn rauszuholen," murmelte er.

"Gil, nein. Bitte. Du kannst nicht für alles die Schuld übernehmen. Ben hat seinem Leben selbst ein Ende gesetzt. Du hättest nichts für ihn tun können."

"Ich hätte es versuchen müssen, ich..."

"GIL!"

Jetzt hob Gil den Kopf und Nick schluckte. Gils Augen schwammen in Tränen. Und Nick wusste, dass Gil sich nicht mehr lange halten konnte. Er nahm ihn bei der Hand und zog ihn rasch in sein Büro. Dort schubste er ihn mehr oder weniger hinein, schloss die Tür ab, ließ die Rollläden herunter und drehte sich dann wieder zu Gil um.

 

Gil zitterte mittlerweile heftig und ohne lange nachzudenken trat Nick zu ihm und nahm ihn in die Arme.

Er spürte den langsamen Zusammenbruch, konnte ihn nun jedoch auffangen, konnte Gil zusammenhalten. Er sank mit ihm langsam zu Boden, hielt ihn fest und wiegte ihn sacht vor und zurück, während Gil sich in seinen Armen ausweinte.

 

Es tat ihm in der Seele weh, seinen Geliebten so verzweifelt zu erleben und dennoch war er froh, dass er für ihn da sein konnte, ihm helfen konnte. Nach ein paar Minuten verebbte das verzweifelte Schluchzen und Gil wurde ruhiger. Sie saßen noch eine kleine Weile zusammen, als Gil plötzlich murmelte, "Es tut mir leid."

Nick küsste sacht seine Schläfe.

"Blödsinn. Das muss es nicht."

Gil hob den Kopf, küsste Nick leicht und flüsterte, "Bring mich nach Hause, Nick."

Nick nickte, stand auf und zog seinen Geliebten mit hoch, dessen Knochen protestierten.

"Lass uns gehen. Ich koch auch was für uns, okay?"

Nun erschien wieder ein zögerndes Lächeln auf Gils Gesicht und er nickte.

"Dein texanisches Omelette?"

Nun musste Nick lachen und küsste Gil erneut, etwas leidenschaftlicher diesmal.

"Was immer du willst, Gil. Komm, unsere Schicht ist eh vorbei."

Nick schloss die Tür wieder auf und gemeinsam verließen sie das Büro. Nick wusste, dass dieses Ereignis noch lange an Gil Grissom nagen würde. Und dass ihnen sicherlich noch der eine oder andere Alptraum nachts den Schlaf rauben würde.

Aber sie waren zusammen und zusammen würden sie das durchstehen. Plötzlich blieb Gil stehen, drehte sich um und sah ihn mit einem undurchdringlichen Gesichtsausdruck an.

"Du hast Sara nicht zufällig an der Kreuzung verloren, oder?"

Lächelnd schüttelte Nick den Kopf.

"Was soll ich sagen...du kennst mich einfach zu gut."

Gil erwiderte sein Lächeln und machte sich wieder auf den Weg zum Auto. Nick sah Gil nach und lächelte.

 
Ende

 
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