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White Christmas

© by Amy (), 2001

 

Disclaimer: Panzer/Davis, Rysher, die alle Rechte über das HL-Universum inne haben, verstehen sicher, dass ich nur für diese unentgeltliche Geschichte mir die Jungs ausgeliehen habe.
Archiv: Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/) in der Highlander-Sektion.
Antwort auf den Weihnachts-Challenge 2001.

 

I'm dreaming of a White Christmas, just like the ones I used to know...

 
Paris, der Morgen des Heiligen Abends

 

Methos, der noch eben davon träumte, wie er mit seinem Geliebten am Strand in der Sonne unter Palmen lag, wurde jäh aus seinen süßen Träumen gerissen.

Ein kalter Windstoß blies ihm ins Gesicht und weckte ihn auf.

Noch im Halbschlaf und mit einem grollenden Unterton rief er dem Hereinkommenden entgegen: "Mach die Tür zu, diese Kälte hält ja kein Mensch aus."

Er zog sich die Decke über den Kopf und dachte, wie jemand so verrückt sein konnte, an einem solchen Morgen schon joggen zu gehen.

Doch es kam noch schlimmer. Nicht nur, dass sein Geliebter die Kälte aufs Hausboot brachte und die eh schon spärliche Wärme verjagte, jetzt hörte der alte Mann doch tatsächlich, wie Duncan etwas summte.

Missmutig lugte er unter der Bettdecke hervor und hörte genauer hin. Im gleichen Moment begann Duncan mit singen: "I'm dreaming of a white Christmas, ..."

Jetzt reichte es Methos. Er riss die Decke beiseite, setzte sich hin und hob gerade an, "Ruhe, ich will noch schlafen" zu rufen.

Doch Duncan hatte sich mit einem Tablett voller Köstlichkeiten auf den Weg Richtung Bett begeben und Methos stieg der Duft von frischen Brötchen in die Nase.

"Guten Morgen, schöner Mann."

Duncan stellte das Tablett ab, und beugte sich zu Methos. Ein langer Kuss ließ Methos seine schlechte Laune vergessen und er spürte plötzlich einen Heißhunger.

Er wollte den Kuss intensivieren, doch Duncan ließ dies nicht zu.

"Erst mal ein schönes Frühstück und dann können wir uns das immer noch abarbeiten."

Mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen kuschelte sich der jüngere Unsterbliche wieder unter die Bettdecke.

Methos ließ seinen Blick auf den heißen Kaffee, die noch warmen Brötchen, den geräucherten Lachs, den guten Käse und noch viel mehr streifen.

Und während die beiden Unsterblichen frühstücken, fielen lautlos dicke Flocken auf die Erde und ganz Paris wurde in weiße Weihnacht gehüllt.

 
Ende

 
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