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48 Stunden© by Mel X ()
Tja, wo soll ich anfangen zu erzählen? Ich glaube, es ist am besten, wenn ich von ganz vorn anfange, damit ihr die Situation versteht, in der ich mich gerade befinde. Also gut:
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Es war wieder einer dieser verdammten Tage. Ich war wie immer ein paar Stunden vor Scully im Büro und hatte mir schon einmal die neue Akte angesehen. Nun, ich glaube ihr wisst wie das ist. Ich war natürlich sofort überzeugt, dass dieser Fall eine 'echte' X-Akte ist. Es klang mysteriös und verschwörerisch und dadurch machte ich natürlich denselben Fehler wie immer. Ich bestellte die Flugtickets, ohne Scully zu fragen was sie darüber dachte, denn normalerweise denkt sie ja anders über solche Dinge als ich. Ja, ich weiß! Ich hätte es nicht tun sollen. Aber mein Instinkt hatte mich überrannt. Und gerade jetzt, wo ich den Telefonhörer aufgelegt hatte, bemerkte ich dass Scully in der Tür stand. "Scully, wir haben einen neuen Fall." "Ihnen auch einen 'Guten Morgen' Mulder." grimmig sah sie mich an. Ich versuchte es zu missachten und sagte: "Packen Sie ihre Koffer. In 2 Stunden geht es los." Es mag sein, dass ich ein wenig zu fröhlich geklungen habe, denn sie wurde puterrot. "WAS?! Mulder, ich glaube es nicht. Was soll das?!" wütend verschränkte Scully ihre Arme vor der Brust. "Nun, wir haben einen neuen Fall und fliegen nach Hawaii." auf eine Antwort wartend sah ich sie an. "Habe ich Sie richtig verstanden? Hawaii? Oh Mulder, ich glaube ich kann Sie einfach nicht ändern." "Yep, packen Sie Ihren Bikini ein." Ich weiß, das anzügliche Grinsen, das meine Lippen umspielte, hätte ich eindeutig lassen sollen. Ich beobachtete Scully, wie sie sich auf die Schreibtischkante setzte, immer noch ihre Arme vor der Brust verschränkt. "DAS hätten Sie wohl gerne. Das könnte Ihnen so passen. Bikini. Pah, von wegen!" "Och Scully..." ich setzte meinen Dackelblick auf, irgendwie machte es mir immer wieder Spaß sie zu necken. "Nix da! Ich werde jetzt nach Hause fahren und meine Koffer packen, ohne Bikini." "Na gut. Ich hole Sie dann in einer Stunde Zuhause ab." "Wenn's sein muss." nuschelte sie und verschwand aus der Tür.
Nun, ich musste Zuhause nur kurz meine Tasche greifen, ich hatte immer eine für 'Notfälle' gepackt. Ich war also schnell nach Hause gefahren, um meine Tasche zu greifen und um die Fütterungszeitschaltuhr meiner Fische zu stellen. Nach unserem letzten Fall hatte ich mich gewundert, dass meine Fische immer mit dem Bauch nach oben schwammen, wenn wir wieder zurück waren. Nun, ich war daraus klug geworden, wenigstens daraus, und hatte mir eine Fütterungszeitschaltuhr zugelegt. Dann war ich losgefahren um Scully abzuholen.
Als ich dann bei Scully angekommen war stand sie bereits fertig vor ihrer Haustür und schien auf mich zu warten. Also stieg ich aus um ihren Koffer zu holen. "Hey Scully. Warten Sie schon lange?" "Nein." sagte sie knapp und ohne eine einzige Regung im Gesicht. "Ach Scully. Es wird bestimmt schön auf Hawaii. Obwohl "Es gibt kein Bier auf Hawaii,..." "MULDER es reicht!" Und da ich sie nicht weiter reizen wollte ließ ich es lieber sein. Also fuhren wir schweigend zum Flughafen.
Es war einfach unheimlich. Scully sagte kein einziges Wort zu mir, sondern starrte nur Löcher in die Luft. Also nahm ich mir ein Herz und versuchte ein Gespräch anzufangen. "Ähm, Scully?" Ohne etwas zu sagen sah sie mich an. "Was für eine Laus ist Ihnen denn über die Leber gelaufen?" Dieses unbeschreibliche, wütende aber dennoch sehr liebenswürdige Gesicht kann ich einfach nicht in Worte fassen. Ich klebte irgendwie mit meinen Augen an ihrem Mundwinkel, den sie etwas hochzog, bis ihre Zungenspitze verlegen über denselbigen gehuscht war. Und es war kaum zu glauben, sie fing an mit mir zu sprechen, endlich. "Wissen Sie Mulder, ich finde es einfach unmöglich, dass Sie immer alles entscheiden bevor Sie auch nur daran gedacht haben es überhaupt mit mir zu besprechen. Finden... einfach unmöglich... Meiner Meinung nach... unerhört so etwas... und das Unglaublichste..., und dann noch diese hinterlistige Bemerkung mit dem Bikini. Finden Sie das nicht auch, wenn Sie genauer darüber nachdenken?" Irgendwie war ich wohl abwesend gewesen, das durfte man doch wohl auch sein, wenn man ihre funkelnd weißen Zähne beobachtet, die ab und zu beim Sprechen zwischen ihren Lippen hervorblitzten. Na jedenfalls hatte ich etwas mit Bikini verstanden und da ich dachte das sie einen Kommentar dazu hören wollte ließ ich einen los: "Ich glaube Sie sehen in einem Bikini einfach wunderbar aus." Wieder ein Fettnäpfchen. "Das kann doch wohl nicht wahr sein!!! Können Sie mir nicht einmal zuhören?" "Äh, Scully ich..." "Ach vergessen Sie es Mulder. Lassen Sie mich lieber einmal in die Akte zu unserem neuen Fall sehen." "Oh. Ähm. Die müsste im Gepäckraum liegen, glaube ich zumindest. Allerdings kann ich Ihnen gerne erklären worum es geht." "Ach Mulder... Aber nur wenn Sie Ihre eigenen Theorien von vornherein weglassen." "Schade, aber wenn es sein muss. Nun gut. Auf Hawaii wurden einige mysteriöse Morde begangen, bei denen kein Tätermotiv zu entdecken war." Ich machte eine kleine Pause um zu überlegen wie ich ihr den nächsten Teil dieses Falls so schonend wie möglich beibringen konnte. "Und weiter? Was soll daran eine X-Akte sein?" unterbrach sie mich und ich war über ihre Neugier überrascht. Nun gut, dann bekommt sie es eben kurz und schmerzlos. "Zu den Zeiten zu denen die Morde 'begangen' wurden, wurden an der Küste unerklärliche Lichtphänomene beobachtet." Es war raus. Ebenso schnell wie ich eben gesprochen hatte verzog sich auch Scullys Gesicht zu einer, man kann fast sagen, Grimasse. Um das Thema zu wechseln sagte ich: "Scully, Sie müssen bedenken, dass wir direkt am Meer in einem Hotel in Honolulu wohnen. Sommer, Sonne, Strand und Meer. Ich hoffe doch Sie haben Ihre..." "NEIN Mulder, ich habe KEINEN Bikini eingepackt!" schrie sie fast und die anderen Passagiere sahen uns schon an. Ich hatte darauf nur noch geflüstert: "Scully, was denken Sie von mir. Ich wollte doch nur wissen ob Sie Ihre Sonnencreme eingepackt haben." Dieser süße, verwirrte Blick mit dem sie mich in diesem Moment ansah und diese hochgezogene Augenbraue, die mir zeigte, das sie gerade nach einer passenden Antwort suchte, jagten mir einen angenehmen Schauer über den Rücken. Doch bevor ich noch etwas dazusetzen konnte, knackten die Lautsprecher im Flugzeug und der Pilot war zu hören: "Ladies und Gentlemen, bitte klappen Sie Ihre Tische zurück, bringen Sie Ihre Sitze in eine aufrechte Position und legen Sie die Gurte an. Wir landen in 10 Minuten auf Hawaii. Vielen Dank..." Diese restlichen 10 Minuten waren wieder einmal zum zerreißen gespannt.
Als wir dann endlich gelandet waren, bekamen wir auch diese wunderhübschen Blumenkränze umgehangen. Bei dieser Gelegenheit sah ich Scully zum ersten Mal seit heute früh lachen. Wir suchten uns unsere Koffer zusammen und fuhren dann zum Hotel. Ja genau ein richtiges Hotel, kein Motel.
Hawaii-Dream-Hotel, Honolulu Wir liefen gleich zur Rezeption, um unsere Zimmerschlüssel zu holen. Es lief sogar alles glatt. Ich hatte Zimmer 204 und Scully 205. Wir hatten uns dann erst einmal darauf geeinigt uns frisch zu machen und dann ein wenig zum Strand zu gehen, um zu sehen, ob es etwas auffälliges zu sehen gab. Ich hatte erst einmal meine Sachen ausgepackt und mich dann dazu entschlossen eine Dusche zu nehmen. Nach einigen Minuten stand ich dann fertig vor Scullys Tür, die genau gegenüber von meiner war und klopfte. "Scully?" Ich bekam keine Antwort. "Scully?! Sind Sie noch da?" Als ich immer noch keine Antwort bekam versuchte ich die Tür zu öffnen, und tatsächlich, sie hatte nicht abgeschlossen. Ich ging also hinein, meine Hand an der Waffe und rief weiter. "Scully?! Hey, wo sind Sie?!" Als ich nun immer noch keine Antwort bekam sah ich ins Schlafzimmer. Nichts. Im Wohnzimmer. Nichts. Doch da, ich hörte ein leises Rauschen. Ich ging zum Badezimmer und rief erneut nach Scully. Keine Antwort. Ich trat näher an die Tür um daran zu lauschen. Gerade in dem Moment in dem ich meinen Kopf an die Tür gelegt hatte öffnete Scully die Tür. "Uaaah." war das Einzige, das meinen Mund verließ als ich ins Badezimmer fiel. Scully sah mich in diesem Moment leicht skeptisch an. "Mulder was soll das???" erneut hatte sie ihre Augenbraue nach oben gezogen. Da lag ich nun, direkt vor ihren Füßen und starrte sie an. "Ich hatte Sie gerufen, habe allerdings keine Antwort bekommen und ich dachte es sei Ihnen was passiert. Also habe ich Sie gesucht. Schönen Bademantel haben Sie da an." Irgendwie konnten wir beide uns das Lachen nicht verkneifen. "Warum ist ihre Dusche eigentlich noch an?" "Ich habe versucht das Wasser abzustellen und auf einmal hatte ich das Rädchen in der Hand. Ich wollte gerade den Reparaturdienst anrufen, da kamen Sie hier reingeschneit. Versuchen Sie doch mal Ihr Glück." herausfordernd lächelte sie mich an. "Aber dann bin ich ja ganz nass." "Haben Sie denn keine Badehose eingepackt?" Ihr Lächeln wurde zu einem Grinsen. "Scully, hey Sie sind frech." Irgendwie kam sie mir auf einmal so ausgelassen vor, also machte ich diese Bemerkung und siehe da. "Frecher als Sie bin ich allemal." "Meinen Sie Scully? Das kann ich ja gar nicht glauben. Sie wirken immer so ruhig und still." "Stille Wasser sind tief Mulder. Stille Wasser sind tief." "Das Sie mir ja nicht ertrinken." "Sehr witzig. Was ist nun mit dem Wasserhahn?" "Ist ja gut, ich werde jetzt mal rüber gehen und meine Badehose aus dem Koffer kramen und dann versuche ich, Ihre Dusche zu reparieren." "Tun Sie das. Ich warte."
Ich ging also in mein Zimmer und suchte nach meiner Badehose. Gesucht - gefunden. Ich zog mich um und hängte mir noch einen Bademantel über. Dann ging ich wieder zu Scully. "Mulder? Dürfte ich wohl wissen warum Sie sich einen Bademantel übergehangen haben?" "Na warum denn nicht?" "Ist es Ihnen peinlich sich nur mit Badehose vor mir zu zeigen?" "Nein. Aber ich wollte nicht halbnackt über den Flur stolzieren." sagte ich selbstbewusst und ließ ganz langsam und provokativ den Bademantel fallen. Allerdings war mir dann doch etwas mulmig geworden als Scully mich von oben bis unten musterte und ich merkte wie mir langsam die Röte ins Gesicht gestiegen war. "Hm..., sieht ja gar nicht so schlecht aus." nuschelte Scully ganz leise. "Hey, das habe ich gehört. Sie sind ja wirklich ganz schön frech." Nun wurde sie rot. Aber sie hatte sich sehr schnell wieder gefangen. "Das hatte ich doch bereits gesagt." Also hatte ich mich daran gemacht ihre Dusche zu reparieren. Und erstaunlicher Weise hatte es gar nicht so lange gedauert. Scully schien mich gar nicht mehr aus den Augen zu lassen. Sie wurde mir immer unheimlicher, so hatte ich sie noch nie erlebt. Als wir uns dann umgezogen hatten entschieden wir uns dafür, am heutigen Tage doch nichts mehr zu unternehmen, was den Fall betraf. Wir gingen also etwas essen.
"Hmm Scully, sehen Sie sich das an. So viele leckere Sachen und da! Sonnenblumenkerne!" "Oh Mulder können Sie nur an Sonnenblumenkerne denken?" "Nein. Ich denke auch an Eistee, Fernsehen, Außerirdische..." "So genau wollte ich das auch nicht wissen Mulder." Also 'stürzten' wir uns auf das Buffet. Ich schnappte mir natürlich ein paar Sonnenblumenkerne und ein leckeres Stück Fleisch. Scully hingegen, nun Scully hingegen nahm sich wieder einmal Grünfutter. "Meinen Sie nicht etwas Fleisch würde Ihnen gut tun?" "Mulder, diese Diskussion hatten wir bereits einige Male." "Entschuldigung." Die restliche Zeit des Abends verlief normal. Ein paar fallbezogene Gespräche und ein paar Bemerkungen von Scully in Bezug auf meine Theorien zu diesem Fall. Nach dem Essen gingen wir dann auf unsere Zimmer. Wir wollten ja am nächsten Morgen früh anfangen.
Ich war bereits fertig und ging zu Scullys Zimmer. Sie war ebenfalls fertig und daher gingen wir gleich zu dem Strand an dem die Lichter gesehen wurden. Allerdings war Scully so arbeitswütig, dass wir noch am selben Tag den Fall bereits gelöst hatten. "Also Mulder, notieren Sie sich das bitte für unseren Bericht." Ich schnappte mir also einen Notizblock und schrieb auf was sie mir diktierte. "Die Todesursache der Morde war die Einnahme einer bestimmten Substanz, die den Tod bewirkt und schon nach zehn Minuten nicht mehr nachweisbar ist. Deutlicher gesagt: es waren Selbstmorde und keine Morde, wie zuerst vermutet wurde. Die Lichter, die in den Nächten der Selbstmorde zu sehen waren, waren Wetterphänomene, die alle 100 Jahre auftreten. Und genau zu dieser Zeit waren diese hundert Jahre erneut um." Ich schrieb schnell zuende. "Haben Sie alles Mulder?" "Yep!" "Nun, unser Fall ist damit geklärt. Keine Außerirdischen." Scully konnte sich ihr Ich-habe-gewonnen-und-Sie-verloren-Lächeln nicht verkneifen. "Jaja, ich glaube Sie haben recht, wieder einmal." Ich griff nach meinem Handy: "Ich werde dann mal Skinner anrufen und ihm Bescheid geben, dass wir den Fall gelöst haben und dann Morgen wieder zurückfliegen." "Tun Sie das. Er wird sich freuen, dass unsere Reise nicht wieder so teuer geworden ist wie die anderen Male." "Das glaube ich auch." Aber ich sollte mich geirrt haben. Denn als ich mit dem Gespräch fertig war dachte ich noch ich träume. "Scully?" "Ja?" "Sie werden es nicht glauben. Aber Skinner hat mir gesagt, besser gesagt befohlen, dass wir erst am Freitag wieder zurückfliegen sollen. Sozusagen als Pflichturlaub. Er hat gesagt, dass wir seit langer Zeit ein wenig Urlaub nötig hätten." "Äh,..., nun gut, dann würde ich sagen sollten wir diesen 'Pflichturlaub' genießen." "Meinen Sie das wirklich?" ich war noch ganz überrascht, dass Scully es wirklich ernst meinte. "Wissen Sie Mulder, wir werden nicht sehr oft nach Hawaii kommen und ich bin der Meinung, dass wir wirklich etwas Urlaub nötig hätten." Nun, ich glaube ich gab Scully im tiefsten inneren Recht. Allerdings war mir ihre plötzliche Fröhlichkeit hier zu bleiben etwas unheimlich. Es muss ja auch nicht immer ich sein,l der 'spooky' ist. Also liefen wir zurück zum Hotel um etwas zum Abend zu essen.
Es war ein schönes Gefühl mit Scully Urlaub zu machen. Ich wollte das eigentlich schon lange einmal vorschlagen, aber ich hatte Angst Scully zu sehr auf die Nerven zu gehen. Aber ich sollte mich geirrt haben. "Mulder?" "Hmmpf?" War das Einzige, dass ich aus meinem vollen Mund herausbekam. "Was wollen wir heute noch unternehmen?" Hatte ich eben richtig verstanden? WIR? Ich nahm noch schnell einen Schluck von dem Rotwein, den wir uns zum Essen bestellt hatten. Dabei fiel mir auf, das die Flasche, die gleich neben meinem Glas stand, schon 3/4 leer war. Scully musste also schon einiges Intus haben, denn ich hatte erst ein Glas getrunken. "Ähm, ich glaube es gibt hier kilometerlange Sandstrände, ein hellblaues Meer, Sonne ohne Ende und am Abend einen wundervollen Sonnenuntergang am Meer. Wie wäre es also mit einem Spaziergang am Strand und einem kleinen Mondscheinbad?" "Seien Sie doch ehrlich Mulder. Sie wollen nur wissen, ob ich wirklich einen Bikini eingepackt habe. Oder?" "Sie haben mich eiskalt erwischt." Mein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. "Ich wusste es." Nun begann auch Scully zu grinsen. "Ich scheine sehr berechenbar zu sein." "Tja, ab und zu schon." "Wissen Sie Scully, ich kann kaum glauben, dass Sie von diesem 'Grünfutter' satt werden." "Man muß nicht nur Fleisch essen, um satt zu werden." "Aber von Salat allein..." Meine Damen und Herren. Um 21:00 Uhr beginnt unsere Junggesellenversteigerung. Anmeldungen, der zu versteigernden Herren, werden ab jetzt angenommen. Diese Ansage und Scullys funkelnder Blick, mit dem sie mir direkt in die Augen sah, kamen mir sehr merkwürdig vor. Dann begann Scullys Hand zu ihrem Glas zu huschen und sie trank es in einem Zug aus. Ich ahnte etwas. "Scully. Das werden Sie doch nicht tun.... Nein, das kann ich nicht glauben.... Sie werden jetzt sitzen bleiben.... SCULLY!" Aber es war bereits zu spät. Sie war aufgesprungen und lief, leicht tänzelnd, zu dem Mann, der eben die Ansage gemacht hatte. Als sie wieder am Tisch sass, hatte sie wieder ihr zufriedenes Lächeln im Gesicht. "So Mulder, dann werden wir Sie mal unter die, ... wie hieß das doch gleich..., ah ja die Haube bringen." "Sie haben mich doch wohl nicht angemeldet?!" Bevor sie mir darauf eine Antwort gab, nahm sie meine Hand in die ihre und streichelte sachte mit ihrem Daumen über meinen Handrücken. "Oh doch, das habe ich." Sie begann wie ein Kind zu glucksen und nahm noch einen Schluck von dem Rotwein, den sie sich gerade eingegossen hatte.
In der Zeit bis zu der 'Versteigerung' bestellte Scully noch eine Flasche Rotwein und als ich mich auf die Toilette davonstehlen wollte, schnappte sie sich meine Hand und ließ mich nicht mehr los. "Sie werden sich doch wohl nicht davonstehlen wollen?" Und dann war es so weit. Die Durchsage kam und Scullys Augen begannen voller Erwartung zu funkeln. Achtung, Achtung! Sehr geehrte Damen. Nun beginnt die Junggesellenversteigerung. Die Regeln sind einfach. Die Dame, die am meisten bietet darf für zwei Tage diesem Mann befehlen was er zu tun hat. Er muß kochen, wenn Sie es wollen, oder er muß Sie massieren wenn Sie es möchten. Lassen Sie unsere Versteigerung beginnen. Wir beginnen mit einem Mann, der von einer Frau vorgeschlagen wurde, die anscheinend bereits große Pläne mit ihm hat. Mr. Mulder soll bitte auf die Bühne kommen. Ich war total durcheinander. Scully war schon halb betrunken und stand applaudierend auf um mich zur Bühne zu scheuchen. Die anderen taten es ihr gleich. Ich glaube es war eine Verschwörung gegen mich. So meine Damen. Das ist Mr. Mulder. Wir beginnen nun. Von diesem Moment an musste ich mich drehen, lächeln und gerade dastehen. Und die Frauen begannen zu bieten. Soweit ich es sehen konnte hat Scully sich die ganze Zeit über köstlich amüsiert. Die Angebote stiegen und stiegen bis dann nur noch eine Frau übrigblieb, die dann bereits gedacht hatte sie habe mich 'ersteigert'. "450 $" Ein Applaus begann. Dann stieg erstaunlicherweise Scully mit ein und der Raum wurde still. "500 $" "550 $" "600 $" "650 $" "700 $" Als dann die andere Frau Scully nickend zustimmte, toste wieder ein Applaus los und ich war ganz perplex. Dieser Herr geht dann an die Dame dort hinten. Viel Spaß wünsche ich Ihnen. Unser nächster Kandidat ist...
Als Scully mich dann an die Hand nahm und mich zu unserem Tisch zurückführte fragte ich sie endlich die Frage, die mir schon die ganze Zeit auf der Seele brannte: "Scully. Was sollte das?" "Mulder, ich wollte Sie schon lange für 48 Stunden ganz für mich alleine haben." Ich war sprachlos. Hatte ich eben richtig gehört? "Scully Sie sollten das überdenken. Ich bin der Meinung, dass Sie zuviel getrunken haben." "Achiwo. Sie werden doch wohl nicht kneifen. Es sind doch bloß 48 Stunden. Außerdem würden Sie dann der Frau da hinten gehören und das wollen Sie doch nicht, oder?" "Ich - eh..." Scully griff nach meiner Hand und zog mich wieder von meinem Stuhl hoch. "Sie kommen jetzt mit mir mit." "Scully, Sie sollten erst einmal auf Ihr Zimmer gehen und Ihren Rausch ausschlafen." "Nö, ich bin doch gar nicht betrunken." Was allerdings im Widerspruch zu ihrem torkelnd-tänzelnden Gang stand. "Aber Scully..." "Nix da aber! Ich habe heute und morgen das Sagen hier. Und ich möchte, dass Sie mich auf mein Zimmer bringen." Kopfschüttelnd brachte ich sie stützend auf ihr Zimmer. Ich wollte mich gerade umdrehen und gehen, als sie mich in ihr Zimmer zog und die Tür schloss. Der Weg auf ihr Zimmer muß ihr Blut gerade erst richtig in Bewegung gebracht haben, denn nun zeigte der Alkohol seine Wirkung und sie begann fürchterlich zu lallen. "Nneiin, Siiie könnnnnnen noch nicht geeeheeen. Ich haaabe dassss Sagennn. Siee bringgenn micchh jetzzzt zuu meinemm Betttt." Also tat ich wie mir befohlen. "Scully Sie müssen sich hinlegen. Sie sind total betrunken und müssen etwas schlafen." "Abber ess istt nooch frühh." "Ja, es ist erst 22:00 Uhr, aber etwas Schlaf tut Ihnen bestimmt gut." Und kaum hatte ich es ausgesprochen und sie zu ihrem Bett gebracht, war sie auch schon eingeschlafen. Ich war danach ins Wohnzimmer gegangen, immerhin gehörte ich ihr ja für 48 Stunden. Es hört sich jetzt vielleicht merkwürdig an, aber ich fand es interessant und gleichzeitig aufregend 48 Stunden lang Scully zu gehören. Also legte ich mich auf die Couch und schlief ebenfalls kurz darauf ein.
Langsam öffnete ich meine Augen. So, wo war ich? Ach ja, Scully, Junggesellenversteigerung, Alkohol. Ich stand langsam auf und schlich mich zu Scullys Schlafzimmer. Da lag sie. Im absoluten Tiefschlaf bemerkte sie anscheinend gar nichts um sich herum. Also ging ich noch etwas dichter an sie heran. Dieses süße, unschuldig aussehende Wesen, das da so verloren in dem Bett lag, dass man sich am liebsten dazulegen möchte. Ich konnte mich kaum beherrschen nicht zu ihr ins Bett zu kriechen. Als sie sich dann bewegte und vergnügt gluckste freute ich mich. Mein Blut fing an schneller zu fließen und ich spürte, dass mir heißer und heißer wurde. Ich versuchte mich wieder abzukühlen, indem ich an etwas anders dachte. Als das aber nichts half, entschied ich mich duschen zu gehen. Es war angenehm die kalten Wasserperlen über meine Haut laufen zu spüren. Als ich dann aus der Dusche steigen wollte fiel mir etwas wichtiges auf. Wo zum Teufel liegen die Handtücher? Als ich es dann aufgab danach zu suchen, weil sie sich anscheinend nicht finden lassen wollten fiel mir nur noch ein Ausweg ein. Ich musste Scully rufen. Ich ging, besser gesagt schlich, zur Tür, denn ich wollte ja nicht ausrutschen. Wie würde das denn aussehen, wenn ich da nackig auf dem Boden liegen würde und Scully mich so finden würde? Ich öffnete die Tür einen kleinen Spalt und fing an zu rufen. "Scully?!" Ich hoffte das sie nicht mehr so tief schlafen würde, denn ich hatte keine Lust die ganze Zeit über hier zu sitzen und zu frieren bis sie aufwacht. Obwohl, bis dahin wäre ich wahrscheinlich bereits luftgetrocknet gewesen. Also versuchte ich es erneut: "SCULLY!" "Mulder?" "Scully, wären Sie so nett und würden mir ein Handtuch geben?" "Mulder, was machen Sie in meinem Bad?" Ich hörte sie näher kommen. "Äh Scully? Würden Sie bitte nicht näher kommen?" "Warum denn?" "Ich komme gerade aus der Dusche, bin total nass und habe kein Handtuch. Ergo?" "Mulder, Sie sind doch nicht etwa nackt." Irgendwie kam ich mir verarscht vor. "SCULLY BITTE!" "OK." Ich hörte sie gehen und erst nach ein paar Minuten kam sie wieder. "Soll ich reinkommen und Ihnen das Handtuch geben?" Hatte ich das gerade richtig verstanden? Sie wollte reinkommen und mir das Handtuch geben? "Das hätten Sie wohl gerne. Könnten Sie es bitte durch den Spalt stecken?" Und sie tat es. Ich war froh, das sie aufhörte mich zu ärgern, denn ich hatte das Gefühl schon längst erfroren zu sein. "Danke." "Eigentlich hätte ich Ihnen befehlen können aus dem Bad rauszugehen, ohne sich etwas anzuziehen." Oh Gott, ich hatte gehofft das sie es vergessen hatte. Aber nein. Typisch Scully. "Das hätten Sie doch nicht wirklich getan, oder?" "Wer weiß." Inzwischen hatte ich mich bereits angezogen und kam aus dem Bad heraus. "Gut, was befehlen Sie mir nun?" "Also, es ist jetzt 01:09 Uhr und wir sind beide putzmunter. Hm, hier gibt es doch eine hauseigene Disco, oder?" "Ja." "Gut. Dann werden Sie jetzt zu Ihrem Zimmer gehen und sich umziehen. Ich möchte, dass Sie in einer halben Stunde vor meiner Tür stehen. Und dann wird getanzt." "Wie Befehlen."
Ich ging also zu meinem Zimmer und öffnete erst einmal meinen Koffer um zu gucken, ob ich überhaupt etwas passendes dabei hatte. Und ich war überrascht, ich hatte sogar ein Hawaii-Hemd dabei und das, entschloss ich mich, zog ich für diesen Abend an. Als ich mich dann ganz und gar fertig gemacht hatte und die halbe Stunde vorbei war, ging ich zu Scully rüber und wartete. Nach ein paar Minuten öffnete sich die Tür. Ich war sprachlos. Da stand nicht Scully vor mir,..., sondern ein Engel. "Hey Mulder." Ihr Grinsen verriet mir, dass sie wusste was sie gerade für eine Wirkung auf mich hatte. Dieses schwarze, zauberhafte Kleid hatte mich in seinen Bann gezogen. "Können wir dann?" fragend sah sie mich an. Und als ich mich gerade gefangen hatte, hatte sie schon meinen Arm gegriffen und wir liefen los zur Disco.
Die Disco war knackig voll. Wir hatten Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Scully hatte sich schon wieder einmal eine Flasche Wein bestellt und erstaunlicher Weise war sie nach einer halben Stunde bereits wieder leer. So wie es aussah entwickelte sich Scully zu einem absoluten Wein-Schluckspecht. "Scully, meinen Sie nicht, dass Sie langsam mal etwas weniger Wein trinken sollten? Sie wissen doch das Sie nicht soviel vertragen." "Mulder, ich habe Sie nicht 'ersteigert' um mich zu belehren, sondern um mit mir zu tanzen." Und schon hatte sie mich auf die Tanzfläche gezogen. Es war dermaßen eng auf der Tanzfläche, dass ich den Atem von Scully an meinem Hals spürte. Aber ich konnte nicht behaupten, dass diese Enge unangenehm war. Die Musik wurde dann nach einiger Zeit langsamer und der Raum wurde immer dunkler und leerer. Immerhin war es ja schon 3 Uhr in der Früh. Scully und ich hatten jetzt zwar mehr Platz um zu tanzen aber sie lehnte immer noch gegen mich und ich hatte nicht gerade den Drang sie von mir weg zu schieben. Auf einmal sah sie mich an und ich konnte in diesem Moment genau in ihren Augen lesen was sie wollte. Also beugte ich mich langsam zu ihr herunter und kam immer näher auf ihren wundervollen Mund zu. Als ich dann merkte, dass meine Vermutung richtig war, sie stellte sich auf ihre Fußspitzen, küsste ich sie. Es war ein endlos langer Kuss doch als er vorbei war, hatte ich das Gefühl, dass er höchstens ein paar Sekunden gedauert hatte. Nur dieses angenehme Brennen auf den Lippen ging nicht so schnell vorbei. Dann griff Scully nach meiner Hand und ihr Griff war so fest das ich mitlaufen musste, wahrscheinlich hätte sie mir sonst die Hand abgerissen. Wir gingen aus der Disco hinaus und über die Terrasse zum Strand.
Wir liefen einige Zeit ohne zu sprechen am Strand entlang und Scully hielt meine Hand immer noch fest. Ich hatte langsam das Gefühl das meine Hand absterben würde, so fest hielt sie sie. Also fragte ich endgültig: "Scully, würden Sie wohl bitte meine Hand loslassen?" "Nein." "Wie bitte?" "Nein." "Und warum nicht?" "Dann kippe ich um." "Ich habe Ihnen doch gesagt, das es zuviel Wein war." Als wir so den Strand entlang gelaufen waren, hatten wir gar nicht bemerkt, das wir in einer sehr abgelegenen Ecke gelandet waren. "Mulder, ich habe Lust baden zu gehen." "Achja? Aber ich glaube es wäre besser, wenn wir das auf ein anderes Mal verschieben würden. Erstens sind Sie etwas angetrunken und zweitens haben Sie doch gar keinen Bikini dabei, geschweige denn an." "Woher wollen Sie das denn wissen?" fragte sie gerade noch als sie meine Hand losließ und die Träger ihres Kleides langsam, für meinen Geschmack zu langsam, herunterschob. Kann mir einer von euch erklären warum mir das Schlucken so schwer fiel??? Ich konnte nicht anders als hinzusehen. Sie ließ ihr Kleid langsam heruntergleiten und siehe da! Sie hatte einen Bikini an. Nun sah sie mich sehr herausfordernd an. Ich räusperte mich verlegen und sie sah mich nun fragend an. Ich wollte ihr das gleiche antun, das sie mir gerade angetan hatte. Also öffnete ich mein Hemd und zog es langsam aus. Ihr Blick wurde intensiver und wanderte langsam auf meine Hose. 'Sie ist wirklich frech' dachte ich mir. Also begann ich meine Hose aufzuknöpfen und sie ebenfalls ganz langsam herunterrutschen zu lassen. Scully grinste, als sie meine rote Speedo-Badehose sah. Also nahmen wir uns an die Hand und rannten gleichzeitig in das warme Wasser. Es war wundervoll so ausgelassen mit ihr im Wasser rumzualbern. Die Zeit verflog und irgendwann hatten wir uns an den Strand gelegt um uns etwas auszuruhen. Scully hatte ihren Kopf auf meinen Oberkörper gelegt. Durch das Schwimmen schien sich sogar ihr Alkoholspiegel gesenkt zu haben. Es war einfach wunderbar, so nah bei ihr zu sein, und ich strich ihr vorsichtig durch die Haare.
Langsam drehte sie ihren Kopf, so dass sie mir in die Augen sehen konnte. Ich sah sie an und unsere Blicke trafen sich. Sie strich mir langsam über meine Brust und ich merkte wie meine Haut zu prickeln begann. Also erwiderte ich ihre Geste und strich ihr langsam über den Rücken und weiter hinab. Sie begann zu lächeln und kam ein Stückchen höher gekrochen um mich zu küssen. Als sie sich wieder von meinem Mund gelöst hatte sah ich sie fragend an und sie verstand meine Sorge sofort. "Ich bin nicht mehr betrunken. Ich bin durch das Wasser wieder fast ganz nüchtern geworden." Es war wirklich merkwürdig. Wir verstanden uns ohne reden zu müssen. Auf der einen Seite war es wirklich mysteriös und auf der anderen Seite war es etwas ganz vertrautes und auch sehr praktisches. Mir waren tausend Gedanken durch den Kopf geschossen. 'Was wäre wenn...' Aber diese Gedanken verdrängte ich ganz schnell wieder als Scully sanft mit ihrer Zunge über meine Brustwarzen strich. Irgendwie machte mich dieses Gefühl richtig wild. Ich begann mich an ihrem Bikinioberteil zu schaffen zu machen. Ich ließ es langsam in den Sand fallen, als mir auffiel, dass wir mitten am Strand lagen, ohne Deckung. "Hier kann uns jeder sehen." "Hey, das macht es noch viel aufregender." grinste Scully mich an. Ok, dachte ich mir, wenn sie es so will soll sie es bekommen. Nun war ich an der Reihe ihre Brüste zu liebkosen. Sie gluckste vergnügt und drückte sich mir entgegen. Dann lagen wir beide nackt im Sand. Ich weiß nicht mehr wie wir uns den Rest ausgezogen hatten. Dann liebkosten wir unsere intimsten Stellen. Ich war bereit, endlich mit 'meiner' Dana eins zu sein, und sie war es auch. Ich drehte uns beide also etwas zur Seite und somit lag ich auf ihr. Sie nickte als ich sie fragend ansah. Also drang ich langsam in sie ein. Auf einmal verzog sie ihr Gesicht und ich bewegte mich keinen Millimeter weiter. "Tue ich Dir weh?" "Nein, das ist schon in Ordnung, es ist nur schon sehr lange her." Dass sie wieder anfing zu lächeln, ermutigte mich wieder weiter zu gehen. Also drang ich ganz in sie ein. Wir stöhnten und wir küssten uns ohne voneinander abzulassen. Scully begannen Schweißperlen über ihr Gesicht zu laufen, die ich vergnügt ableckte. Wir trieben uns gegenseitig zur Ekstase und die Angst von anderen entdeckt zu werden machte uns noch verrückter aufeinander. Wir wurden immer wilder und zügelloser, bis unser Stöhnen schon fast einem tierischen Schrei glich und wir zusammen den Höhepunkt erreichten. Erschöpft lagen wir noch einige Minuten regungslos, fast regungslos da, denn unsere Küsse ließen wir uns nicht nehmen.
"Mulder, ich..." "Nein, ich heiße Fox. Das weißt Du doch." "Fox ich liebe Dich." "Ich liebe Dich auch Dana." Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht so glücklich gewesen. Nach einiger Zeit standen wir auf und gingen wieder ins Meer. Wir ließen uns etwas davontreiben und hatten somit die Möglichkeit uns den Schweiß von unseren Körpern zu waschen. Dann gingen wir zurück in unser Hotel und auf Scullys Zimmer, allerdings hatten wir uns vorher natürlich wieder angezogen.
Ich öffnete die Augen und sah Scully neben mir liegen. Meine Dana. Nach so langer Zeit hat sich nun doch mein Traum erfüllt endlich mehr als nur dein Arbeitskollege zu sein. Ich konnte es gar nicht fassen, ich konnte einfach nicht glauben was passiert war. Aber als Scully sich zu mir drehte und "Guten Morgen, Fox" sagte, wusste ich, dass es kein Traum war. "Fox?" "Ja?" "Noch bist Du ja mein Eigentum. Ruf bitte den Zimmerservice an und bestell uns unser Mittagessen auf unser, äh, mein Zimmer." "Sehr wohl." Ich machte einen Diener und Scully konnte sich ihr Grinsen nicht verkneifen. Als wir dann gegessen hatten entschieden wir uns, nein Scully entschied sich dafür das wir den heutigen Tag in Honolulu verbringen werden.
In Honolulu herrschte ein reges Treiben. Überall waren Marktstände aufgebaut und die Einwohner preisten ihre Angebote an. Wir liefen Hand in Hand durch diese bunte und fröhliche Stadt und fanden so einige Kleinigkeiten, die wir uns kauften. Die Zeit verging rasend schnell. Ehe wir uns versahen war es schon 22:52 Uhr. Wir gingen also zurück zum Hotel und entschieden uns gleich ins Bett zu gehen, denn wir waren vom Bummeln viel zu müde und zu erschöpft um heute Abend noch tanzen zu gehen. Das Einzige was Scully mir noch 'befahl' war, sie zu massieren, was ich dann auch tat und dabei todmüde umfiel.
Es war soweit. Der letzte Tag war angebrochen. Und es war auch nicht mehr lange bis Scullys 'Ersteigerungszeit' vorbei war. Sie hatte beschlossen das wir erst einmal ausgiebig frühstücken und dann ein wenig zum Meer gehen würden um zu entspannen. Aber es sollte anders kommen. Als wir nämlich am Strand ankamen, war nichts mit Entspannung. Man konnte Wasserski und Bananenboot fahren, und es gab diesen Paraglide, bei dem man hinter einem Boot hinterhergezogen wurde. "Fox? Ich will unbedingt mit dem Bananenboot fahren und eine Runde 'fliegen'!" Dabei sah sie mich erwartend an. "Nein, Du willst das nicht wirklich, oder?" "Oh doch! Und ich will das wir das zusammen tun." "Das kannst Du mir doch nicht antun. Ich,..., nein." "Ich befehle es Dir." "Um Gotteswillen." "Den halte da mal raus." Und schon zog sie mich mit sich mit. Ehe ich mich versah saß ich auf dem Bananenboot hinter Scully und es ging los. Der Typ fuhr so schnell, dass jede kleine Welle zu einem riesigen Brecher wurde. Nach einer Viertelstunde saßen wir immer noch auf der Banane aber dann riss der Fahrer das Boot so stark herum das alle, die auf der Banane gesessen hatten, runterfielen und zwar im hohen Bogen. Ich musste danach zugeben, das es richtig Spaß gemacht hatte. Aber dann wollte Scully unbedingt noch eine Runde 'fliegen'. Es war schon sehr spät geworden, die Sonne war schon dabei unterzugehen und ich musste Scully Wohl oder Übel den Gefallen tun mit ihr zu fliegen. Es war ein Tandemflug und ich gestehe, auch das hat Spaß gemacht, allerdings war es besonders schön, weil Scully so richtig ausgelassen war. Und als wir da oben geflogen sind und den Sonnenuntergang beobachtet haben, war es wie in einem dieser romantischen Filme. Es tropfte vor Romantik, als wir uns küssten.
Mittlerweile war es 20:33 Uhr und die Zeit, in der Scully bestimmen konnte, was ich tun sollte, ging dem Ende zu. Als wir uns wieder auf dem Weg zum Hotel gemacht hatten, war es schon dunkler geworden. Wir genossen jeden Moment der Zweisamkeit, denn bald würde sich das wieder ändern. Dann mussten wir wieder arbeiten. Als wir im Hotel angekommen waren, gingen wir zuerst ins Restaurant. Wir genossen noch einmal das leckere Essen und den Wein. Als wir mit dem Essen fertig waren, gingen wir raus an die frische Luft. Ich sah auf die Uhr. Es war genau 21:01 Uhr. Ich schnappte mir Scully und hob sie hoch. "Fox?!!!! Was soll das?!!!!" glucksend und quiekend, strampelte sie mit den Beinen und fuchtelte mit den Armen. "Lass mich runter! Ich befehle es Dir!" "Oh nein, das hättest Du wohl gern. Es ist bereits nach Neun und das heißt, dass Du mir nichts mehr zu befehlen hast." "Und was soll das werden?" Ich trat noch einen Schritt vor und beugte mich etwas nach vorne. "Nein, das wirst Du nicht tun." "Ach nein?" "Nein! Du wirst mich nicht samt Klamotten in den Pool schmeißen! Das Wette ich!" Ich begann zu grinsen und als Scully das sah verging ihr ihr Grinsen. "Nein!...Nein!...NEEEEEIN!!!" Und mit einem riesigen PLATSCH landete sie im Pool. Die Leute um uns herum hatten angefangen zu applaudieren, allerdings wurde mir mulmig als Scully nicht mehr auftauchte. "Dana?... Dana?" Ich geriet langsam in Panik und beugte mich herunter um nach ihr zu greifen und genau in diesem Moment streckte sie einen Arm heraus, packte mich und ich landete ebenfalls im Wasser. Nun lachten und applaudierten die Leute drumherum erst recht und wir konnten auch nicht mehr ernst bleiben. Als wir uns dann wieder eingekriegt hatten und uns samt den nassen, schweren Klamotten aus dem Wasser gehievt hatten, gingen wir auf Scullys Zimmer. Dort angekommen zogen wir uns erst einmal unsere Schlafsachen an und legten uns zufrieden lächelnd ins Bett.
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Und da bin ich nun. Ich liege hier mit Scully, die sich an mich gekuschelt hat und wir müssen morgen wieder nach Hause. Ich habe Angst, was passieren wird, immerhin haben wir in den letzten Tagen nicht darüber nachgedacht was uns jetzt erwartet. Weder beim FBI noch im Rest unseres Lebens. Meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall egal was passieren wird, denn ich bin fest überzeugt das wir zusammenbleiben werden. Ich werde es auf keinen Fall bereuen, geschweige denn vergessen! Denn ich liebe sie!!
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