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Die Stereoanlage

© by Natascha/Norynia ()

 

Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an SG 1 gehören MGM/UA, World Gekko Corp. Und Double Secret Production. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden und toten Personen ist zufällig und nicht beabsichtigt.
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Er ging auf die andere Seite und hievte den großen Kasten aus dem Auto. Ihm entlief ein mühseliger Seufzer, als er das Ding auf den Armen hatte. Er hatte sie leichter in Erinnerung gehabt. Mit dem Fuß angelte er nach der Tür und ließ sie knallend zufallen. Hastig ging er ins Haus, um die schwere Apparatur auf den Boden sinken lassen zu können. Kleine Schweißperlen hatten sich auf seiner Stirn gebildet und er wischte sie mit dem Ärmel seines Pullovers ab.

Das kleine Taschenmesser zückend, durchschnitt er geschickt das Klebeband und öffnete den Deckel. Vorsichtig, nahezu liebevoll und mit großem Kraftaufwand, hob er die Stereoanlage hervor und stellte sie auf die Ablage. Sie schien äußerlich nichts abbekommen zu haben. Er befreite die Kabel, die zu einem Klumpen geformt an die Rückseite geklebt worden waren und schloß sie an.

Jetzt musste sie nur noch angehen und laufen. Was ja der eigentliche Grund für ihren Gang zur Werkstatt gewesen war. Die alte Lady wollte nicht mehr so, wie er es sich vorgestellt hatte und er hatte lange gebraucht, um jemanden zu finden, der sich mit diesen veralteten Dingern auskannte und noch Ersatzteile besaß, die in der heutigen Zeit gar nicht mehr hergestellt wurden.

 

Er griff nach einer CD und legte sie ein. Langsam drehte er den Volumenregler auf, um dann zufrieden feststellen zu können, dass sich seine Investition gelohnt hatte. Nicht, dass er das jemals bezweifelt hätte. Es lag ihm sehr viel an dieser Stereoanlage. Immerhin war sie eine der wenigen Dinge, die ihm von seinem besten Freund noch geblieben waren.

 

Sie hatte Kawalsky gehört und eher aus einem Scherz heraus, hatte er ihn damals gefragt, ob er sie haben könne, wenn er es nicht schaffen würde. Die Ironie bei der ganzen Sache war, dass Kawalsky es wirklich nicht geschafft hatte. Es hatte Jack damals viel Überwindung gekostet, sie wirklich anzunehmen. Der Schmerz über den Verlust seines Kameraden war noch zu groß und so fand sie ihre neue Bleibe vorerst in seinem Keller, irgendwo hinter dem Werkzeugregal. Doch er hatte sie nicht vergessen und irgendwann die Kraft gehabt, sie wieder hervor zu holen. Doch die Jahre im feuchten Keller, in dem es von Ungeziefer und Dreck nur so wimmelte, hatten ihr nicht gerade gut getan. Doch jetzt...

 

Müde ließ er sich in den Sessel sinken. Einfach nur ausruhen, einfach nur nichts tun, einfach nur...schlafen...

 

"Jack?"

Der Colonel drehte sich um und lehnte seinen Kopf wieder gegen den Sesselrand.

"Jack!"

Langsam öffnete er die Augen. War da jemand? Er sah sich müde um, als er ihn erblickte.

"Cha...Kawalsky?"

"Hey!"

Der Major stand vor ihm und hatte sich leicht zu ihm heruntergebeugt.

"Was..."

"Keine Fragen, Jack."

Sein Gesicht näherte sich seinem. Nahezu tastend glitt er mit seinem Mund, über die Gesichtsmuskeln seines Freundes, die sich angespannt hatten und sich zu verkrampfen schienen. Leichte Küsse bedeckten die harten Stellen und lösten die Starre.

Sein Mund hauchte einen Kuß auf Jacks Lippen, ehe er innehielt und ihn mit seinem Blick fixierte.

"Ich habe dich so vermisst."

Jack war unfähig zu antworten. Im Grunde genommen hatte er noch gar nicht so recht registriert, was hier gerade vor sich ging.

Kawalsky öffnete Jacks Hemd, einen Knopf nach dem anderen. Beinahe fordernd riß er es dann auf und glitt mit seinen Fingern über die nackte Haut, die sich darunter auftat.

Unter dem Schwall unendlicher Liebkosungen rutschte seine Hand tiefer. Mit einem gekonnten Griff hatte er die Gürtelschnalle geöffnet und zur Seite gedrängt, um dann die Hose zu öffnen und seine Hand in der Jeans seines Freundes zu vergraben.

Jack hatte die Augen geschlossen und den Kopf nach hinten gebeugt. Ihm war immer noch nicht klar, was das hier sollte, wie Kawalsky hierher kam. Doch die Gefühle, die von dem einen Moment auf den nächsten seinen Körper durchzuckten, machte jede Art klar zu denken, unmöglich.

 

Jacks zuvor kaum hörbares Atmen, war lauter und zu einem leisen Stöhnen geworden, während Kawalsky rhythmisch seine Hand in der Hose seines Freundes bewegte und mit der anderen über seinen Nacken strich.

"So lange Zeit habe ich darauf gewartet."

Hauchte er ihm ins Ohr, ehe er auf die Knie ging und die Beine des Mannes um wenige Zentimeter spreizte.

Seine Zunge glitt zärtlich über Jacks Männlichkeit und fand ihren Weg zur Spitze, die sich langsam aufbäumte und immer mehr ihren Tribut forderte, den Kawalsky zwar erfüllte, aber schmerzlich lang herauszögerte.

Das stockhafte, laute Atmen seines Freundes zauberte ein Lächeln auf seinen Mund, als er seine Hände spürte, die sich in seine Haare krallten und zärtlich die gewünschten Bewegungen aufzwangen. Kawalsky ließ dies über sich ergehen, als er sich kurz nach hinten lehnte, um dann den Körperteil, der Jack dieses Verlangen bescherte, in seinen Mund gleiten zu lassen.

 

Das leise, fast zarte Stöhnen würde lauter und zeigte dem Major deutlich, was Jack fühlte. Fühlen wollte. Seine Geschwindigkeit steigerte sich, um dann urplötzlich nachzulassen und Jack damit fast in den Wahnsinn zu treiben.

"Charlie."

Keuchte er irgendwann, als er das Gefühl bekam, es nicht mehr länger aushalten zu können. Dieser kam dem Verlangen seines Freundes nach und steigerte die Geschwindigkeit wieder, bis er Jacks Erguß auf der Zunge schmecken konnte und spürte, wie sein Körper sich langsam wieder entspannte.

Lächelnd leckte er noch kurz über die Spitze und beugte sich wieder nach oben, um in Jacks erlöstes Gesicht zu sehen. Sein Mund traf seinen stürmisch. Leidenschaftlich massierte er die Zunge seines Freundes mit der seinen und ließ Jack kaum Gelegenheit zum Atmen. Dann löste er sich wieder und sah ihn an. Wartete bis er seine Augen öffnen würde, um ihm dieses Braun zu zeigen, in dem er versinken könnte.

Ihre Blicke trafen sich und verrieten dem anderen, was sie in diesem Moment dachten.

'Ich liebe dich'

'Ich weiß'

'Ich habe es schon die ganze Zeit getan, jedoch nie den Mut gehabt, es mir selbst einzugestehen...jetzt ist es zu spät.'

'Es ist nie zu spät.'

'Aber du bist tot'

'Ich werde immer weiterleben, in dir.'

Kawalsky tippte auf Jacks Brust, um kurz danach mit gehauchten Bewegungen seine Brustwarze zu umkreisen und zu streicheln.

'Ich werde immer da sein, wenn du mich brauchst.'

Er gab ihm noch einen letzten Kuß, dass Jack das Gefühl hatte, die ganze Liebe, die in diesem Raum herrschte, darin spüren zu können. Dann, als er die Augen wieder öffnete, war er weg.

Er sah an sich herunter, um festzustellen, das sich scheinbar nichts verändert hatte. Es schien fast so, als wäre Kawalsky nie da gewesen. Doch Jack wußte es besser. Auch wenn ihre Körper sich nicht mehr vereinigen konnten, so taten sie es doch im Geiste.

Er stand auf und schaltete die Stereoanlage ab, die die ganze Zeit brav, einen Song nach dem anderen zum besten gegeben hatte. Seine Verbindung zu seinem besten Freund, seinem Bruder, seinem Geliebten.

 
Ende

 
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