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Reden© by Puck ()
"Methos!" Duncan war außer sich vor Wut. Wie konnte dieser alte Mann es wagen, ihn einzusperren? "Tut mir leid, Mac, aber wir müssen reden." "Ich habe keine Zeit! Ich muss ins Geschäft", schnaubte MacLeod und versuchte an Methos vorbei zur Haustür zu gelangen. "Das bleibt heute geschlossen!", bestimmte Methos und stellte sich ihm mit ausgestreckten Armen in den Weg. Duncan war am früher Morgen von Methos gebeten worden auf einen Kaffee vorbei zu kommen. Jetzt fand er sich eingeschlossen in dessen Wohnung wieder und stand dem ältesten Unsterblichen gegenüber, der mit ihm über einen seiner Ausrutscher reden wollte. "Vergiss es! Die Sache ist vorbei! Du hast dich entschuldigt - fertig!", versucht Duncan den dickköpfigen Unsterblichen abzuwimmeln, um endlich aus der Wohnung zu kommen. Er hatte alles andere als Lust mit Methos über seine Probleme zu reden. "Oh nein, Duncan ... das ist jetzt wichtig." Duncan - immer wenn er Duncan beim Vornamen nannte, war er von seinem Vorhaben nicht abzubringen. Also ließ sich Duncan widerwillig auf einen Sessel fallen, holte tief Luft und verschränkte die Arme. Methos schaute ihn mit einem innerlichen Seufzer an. 'So sexy und doch so stur!' Er setzte sich auf die Couch und blickte Duncan an. "Warum tust du so, als wenn es dich nicht interessiert?" "Weil es mich nicht interessiert!", entgegnete Duncan. "Und warum verfolgst du mich ständig, seit ich mit diesem Typen im Bett war?" Methos wusste, dass Duncan es nicht leugnen konnte. Die Präsens war nicht so einfach zu übergehen. "Warum sollte ich das tun? Du bist doch wohl alt genug, um auf dich selbst aufzupassen!" 'Er tut es!' Methos stand auf und ging ein Stück auf Duncan zu, der sofort in Abwehrhaltung überging. "Du bist eifersüchtig!", stellte Methos mit einem Lächeln fest. Duncan stieg die Zornes- (Schames-) Röte ins Gesicht. Seine Augen verengten sich. "Das glaubst du doch selbst nicht!" "Oh doch, das glaube ich", lächelte Methos. Mit ernsterem Gesicht sagte er: "Ich schwöre dir, das war ein Ausrutscher. Das wird nie wieder passieren!" Er kniete vor Duncan nieder. "Du bist doch ..." "Hör endlich auf!", unterbrach Duncan ihn und sprang auf. "Ich gehe jetzt!" Entsetzt sprang auch Methos auf und klammerte sich an Duncans Hüfte. "Nein! Bitte geh nicht!" Was sollte das jetzt? Methos war doch sonst nicht so zimperlich, wenn es um seine Abenteuer ging. Duncan erinnerte sich da an das ein oder andere Ereignis. Warum klammerte er sich so an ihn? 'Ich war doch auch nur ein Abenteuer!' "Bitte geh nicht", wiederholte Methos leise. "Ich brauche dich!" Duncan atmete tief und entspannte die Muskeln. Was war los? "Was willst du, Methos?", fragte er so ruhig es ihm möglich war. Methos ließ ihn los. Er wusste nicht, ob Duncan nun schleunigst die Wohnung verließ oder doch blieb. "Ich will nur, dass du bleibst." "Wenn ich bleibe, was wird geschehen? Meinst du nicht auch, dass das unsere Freundschaft noch komplizierter machen würde, als sie eh schon ist?" 'Was rede ich da?' Methos starrte ihn sprachlos an. "Freundschaft ... Ich hatte eigentlich gedacht, dass es mehr zwischen uns geben würde, als nur Freundschaft", sagte er bestürzt. Er ging zur Tür und schloss sie auf. "Gut, dann habe ich wohl zu viel erwartet. Wenn du willst, geh. Ich werd dich nicht wieder belästigen." Die letzten Worte erstarben und mit gesenktem Kopf gab er den Weg frei. "Methos ..." Duncan sah die Bestürzung seines Freundes und bekam ein schlechtes Gewissen. Er hatte ihn doch nicht verletzen wollen. War es Methos doch ernst mit ihm? "Es tut mit leid. Ich ..." Methos winkte ab, reichte ihm seinen Mantel. Duncan trat einen Schritt auf ihn zu, nahm den Mantel, ließ ihn zu Boden fallen und nahm Methos tröstend in den Arm. "Ich wollte dich nicht verletzen", flüsterte er. Sanft berührte Duncan Methos' Lippen mit den seinen. "Das Geschäft kann warten. Was wolltest du sagen?" Methos' Herz begann zu rasen, seine Augen weiteten sich. Innig erwiderte er Duncans Kuss.
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