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Grippe lässt grüßen© by Puck ()
Methos lag im Bett. Der Morgen war grauenvoll. Kopfschmerzen, Schwindel, Fieber - ihm war schlecht. Wie war es nur möglich, so krank zu werden? In der Nacht war er sicher gewesen Geister zu sehen. Wäre er nicht unsterblich, wäre er sicherlich gestorben. Müde entsann er sich, den Briefkasten zu kontrollieren. Ihm war zwar schleierhaft, warum er das tat, denn er bekam so gut wie nie Post, aber ihm war einfach mal danach (Beta2: Kennst du nicht die Vorwürfe von Fr. xxx??) (Autor: Tut mir leid, Schätzchen, aber ich seh die Frau nicht mehr allzu oft - von daher xxx?!). Es mag wohl auch ein Wunder sein, dass sich gerade heute ein Brief darin befand. Ohne Adresse oder Absender - er musste also persönlich abgegeben worden sein. Mit dem Brief in der Hand tappte Methos zurück zum Bett, ließ sich hineinfallen und zog die Decke hoch. Fast desinteressiert riss er den Brief auf und entfaltete das Blatt.
"Ich will dich!" - 'Wird vielleicht doch interessant', schoss es Methos mit einem Lächeln durch den Kopf. "Will dich ans Bett zerren..." - 'Mac?' " ... dich so lange belästigen, bis du zitterst!" - Methos lächelte verlegen. Das hätte er MacLeod gar nicht zugetraut - so einen Brief. "Dein Körper soll brennen!" - 'Für dich geh ich doch durch die Hölle!' "In Liebe, deine Grippe!"
Methos verzog das Gesicht. Nun wäre der Brief durchaus in der Lage gewesen, ihn aufzuheitern und dann solche Enttäuschung. Beleidigt (?)(^^)zerknüllte er den Brief und warf ihn irgendwo hin. Dann zog er die Decke über den Kopf und schlief ein.
Plötzlich schreckte er auf. Er hatte etwas gespürt - einen Unsterblichen. Aber wann war das gewesen? Eben gerade oder vor Stunden? Die Präsens war noch da, aber wer zum Teufel war das? Er konnte nichts richtiges erkennen. Er wollte sich gerade aus dem Bett schwingen und zum Schwert greifen, als er von zwei kräftigen Händen an den Schultern wieder ins Kissen gedrückt wurde. "Du bleibst liegen!"; hörte Methos die sanft-dominante Stimme, für die er sich sogar selber köpfen würde - je nach Situation. "Mac ..." "Liegen bleiben, habe ich gesagt!", befahl MacLeod und hielt Methos, der sich aufrichten wollte, weiter in den Kissen. "Du siehst gar nicht gut aus." Methos schloss die Augen und atmete tief durch, beruhigt, nicht gleich den Kopf zu verlieren. "Ich habe Tee gemacht und etwas zu essen. Du ..." Methos griff plötzlich nach Duncans Nacken und blickte ihn an. "Das ist die Strafe für den Brief", sagte er, zog Duncan brutal zu sich und küsste ihn. Trotzdem erwiderte dieser den Kuss und die beiden streichelten sich bis zur Ekstase. Am Abend ließ Methos endlich von Duncan ab, so dass dieser endlich fragen konnte: "Was für einen Brief?" (Beta2: Hä? Wie lange küssen die denn? Oder ist da noch mehr passiert?) (Autor: Wie war das bei Shakespeare? Wie es euch gefällt! *G*)
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