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Drabbles Vol. 2© by Atti (), 2000-2004
Oooh what a night! 2004
Was für eine Nacht... Der helle Wahnsinn! Auch wenn ich mit 5000 Jahren schon alles erlebt haben sollte, Du schaffst es immer wieder von neuem mich zu überraschen und an Dich zu fesseln. So oft verstecke ich mich hinter Zynismus, aber Du hast die Fassade niedergerissen. Ich spüre, wie mit jedem Tag, mit jeder Nacht, die wir zusammen sind, das Leben mich einholt.
Meine Hand streicht über Deine dunklen kurzen Haare - nur ganz leicht, damit ich Dich nicht wecke. Du siehst so herrlich entspannt aus und lächelst im
Schlaf, als ob Du meine Blicke spürst und auch meine Liebe.
Nie mehr 2004
Ich hätte dich nicht gehen lassen dürfen. Damals - nach dem Erlebnis mit den Reitern.
Jetzt verfolgt mich dein Bild auf Schritt und Tritt. Tag und Nacht. Beim Einkaufsbummel in der Stadt meine ich dein Gesicht in der Menge auszumachen. Ich sehe aus dem Fenster. Die Gestalt, die auf dem Fußweg vorbeigeht - auch in ihr sehe ich dich. Nur dich. Überall. Ständig.
Ich möchte - nein, muß Dich wiederfinden. Wir haben noch eine Chance verdient. Und ich möchte sie bald. Dann werde ich sie nutzen und lasse dich nie mehr gehen.
Das schwöre ich dir. Bis in alle Ewigkeit.
Ausgerechnet Alexa 2000
"Weil die Alternative undenkbar wäre...." Sicher wäre sie das, zumindest für die Drehbuchautoren.
Die Alternative: Duncan MacLeod.
Methos hatte all seine Verführungskunst gebraucht, um den Schotten rumzukriegen. Sie versuchten, es zu verheimlichen. Es gelang aber nicht ganz: hier ein Lächeln, dort ein Blick. Und dann mußte ihm der Schotte beim Veranda streichen zu allem Überfluß die Nase anmalen! Auch das noch!
Kein Wunder, daß SIE es gemerkt hatten. Er verfluchte den Schotten innerlich.
Jetzt mußte er den schüchternen, romantischen Studenten spielen. Im Regen im Park sitzen, wo es doch in Duncans muskulösen Armen viel angenehmer war.
Alles für diese Alexa....
Das Geschenk, 01.08.2000
"Ich habe ein Geschenk für Dich!" sagte Duncan. "Wie komme ich denn zu dieser Ehre?" fragte Methos erstaunt. Duncan war schließlich Schotte und hatte als solcher einen Ruf zu verteidigen. "Es ist nur eine Kleinigkeit", beruhigte ihn Duncan. "Nun pack' es endlich aus!"
Als Methos es ausgewickelt hatte, fragte er nur: "Bist Du Dir wirklich sicher?" "Aber natürlich." "Du weißt, daß mich so ziemlich jedes weibliche Wesen in der Stadt darum beneiden würde", neckte Methos. "Deshalb mußt Du auch gut darauf aufpassen", grinste Duncan und hängte Methos das Lederband um den Hals, an dem der Schlüssel zu seinem Dojo baumelte.
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