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Ohne Titel© by A.J. Bouvier (), 2000
Schweiß steht ihm auf der Stirn, seine Hände zittern unkontrolliert, während er keinen Blick von den verlockenden Formen vor sich wendet. Seine Zungenspitze huscht über seine trockenen Lippen, sein Mund fühlt sich wie ausgetrocknet an. Fast bleibt ihm die Luft weg, als seine Finger zärtlich diesen anbetungswürdigen Körper berühren, suchend, tastend, als habe er Angst, bei etwas Verbotenem ertappt zu werden. Andächtig streichen seine eiskalten Fingerspitzen die vollendete Linie des Rückgrats hinauf. Er seufzt, entzückt von so viel weiblicher Schönheit. Diese Frau war.... unbeschreiblich. So anders als all die anderen, die er kannte. Seine Augen streicheln ihre seidige Haut, diese feinen Linien ihres Gesichts, die zarten Schwünge ihrer Augenbrauen, die weichen Lippen.... Er berührt die bloßen Schultern, seine Hände streichen tiefer, ehrfürchtig an diesen wundervollen weiblichen Attributen vorbei, die Beine hinab, deren vollendete Perfektion förmlich nach dieser Art von Anerkennung schreien. Er fühlt Glück in sich aufsteigen, eine tiefe Befriedigung darüber, daß er es endlich geschafft hatte.
Jetzt! Endlich, endlich! war er seinem Ziel so nahe wie nie zuvor. Er greift hinter sich und nimmt vom Tisch das einzige, was ihn von der totalen Perfektion dieser Nacht noch trennt. Mit einer Geste, die man als schüchtern bezeichnen kann, streckt er die Hände aus und gibt ihr, was sie braucht. Und fast im selben Augenblick entringt sich seiner Brust ein jubelnder Aufschrei, der ihn von all seiner inneren Anspannung befreit, - und es fühlt sich verteufelt gut an!
Ja!, oh ja, Scully hatte ja so recht: Puzzlen war wirklich entspannend. Besonders, wenn es sich um das 3D-Puzzle der Venus von Milo handelte.....
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