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Frühling, Sommer, Herbst und Sex, oder: Ich möchte dein Eisbär sein© by Birgitt ()
Hamburg. Die Sonne brennt... Schön wär's ja. Aber was konnte man schon erwarten, im Januar. Im sogenannten Hohen Norden. Diese Rekordkälte nahm einem alle Lust. Lust zu arbeiten, Lust herumzuschlendern, Lust... nun ja, eben alle Lust.
*Ihm* machte das natürlich nichts aus. *Er* fand es ganz normal, wenn einem kleine Eiszapfen an der Nase hingen, weil es einfach zu kalt war, die behandschuhten Hände aus den Taschen der Winterjacke, die eigentlich für Ski-Urlaube in ganz anderen Breitengraden gedacht war, zu ziehen, um damit über den Gesichtserker zu reiben, bis dieser auftaute oder abbrach. Letzteres war zurzeit das wahrscheinlichere Resultat. Also war es ganz gut, daß die Hände sich weigerten, aus der Tasche zu kommen. Aber ich schweife ab... *Er* konnte es kaum abwarten, nach draußen zu kommen, in die menschenleeren Straßen - wer war schon so blöd und bei solchem Wetter an der *frischen* Luft? *Er* konnte erstaunlicher Weise seinen Mund noch zu einem Lachen verziehen, ohne daß es aussah, als hätte er gerade einen Schlaganfall erlitten.
*Ich* hingegen war blöd genug, mit hinaus zu kommen, einfach weil *er* mich darum gebeten hatte. Natürlich verstand ich, daß Bronski meinen Rat brauchte, wenn es um modische Entscheidungen ging. Aber das hätte er viel einfacher haben können. Er hätte mich nur vor Weihnachten zu fragen brauchen, ob ich ihm zur Seite stehen würde, als er loszog, um für seine kleine Schwester ein Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Was soll ich sagen? Der einsame Wolf ging auf die Jagd. Der einsame Wolf brachte die Beute heim. Der einsame Wolf scheiterte. Und der Segen hing schief am Weihnachtsbaum der Familie Bronski. Oder so ähnlich. Als ich am ersten Feiertag zum traditionellen Grogbesäufnis vor dem Elektrokamin bei ihnen auftauchte, verkündete das Opfer von Wolfgang B.s Ungeschmack laut und deutlich, was sie von großen Brüdern im Allgemeinen und von ihrem Bruder, der glaubte, er hätte Ahnung von Mode, im Besonderen hielt. Ich muß ja zugeben, Bronski hat ein dickes Fell - das mit dem einsamen Wolf hatte ich schon erwähnt, oder? - und so dauerte es bis zur dritten Januarwoche, bis er bereit war, seine Unzulänglichkeit einzugestehen und die Jeanshose mit Schlag à la 70er Jahre gegen ein trendy 80er-Outfit umzutauschen. Pünktlich zum Einbruch der Rekordkälte des noch jungen Jahrtausends. Doch was tut man nicht alles für den Familienfrieden seines besten Freundes? Schlag drei stand ich vor der Haustür des Bronski-Anwesens und drückte mit der rechten Hand auf die Klingel - da sich meine Hände neben Fingerhandschuhen in einem zusätzlichen Paar Fäustlinge befanden, war eine Benutzung des Zeigefingers für diese Aufgabe nicht möglich. Nach wenigen Augenblicken öffnete sich die Tür, und Bronski stand mir gegenüber. Nicht für lange, denn er taumelte in schlecht gespieltem Entsetzen zurück. "Es gibt ihn doch! Und er ist in Hamburg!" schrie er aus und krümmte sich dann vor Lachen. "Sie sind festgenommen, Herr Bronski", muffelte ich durch mehrere Schichten von Schals und Rollkragen. "Wegen Anstiftung zu vorkarnevalistischem öffentlichen Unfug." Irgendwie half das gar nicht, Bronski zu beruhigen. Gott sei Dank ging ihm bald die Puste aus. "Mann, Bernstein, sooo kalt ist es ja auch nicht. Wie bist du denn in der Aufmachung hinters Lenkrad gekommen? Oder bist du mit dem Schlitten hier?" "Nein, soooo kalt ist es nicht. Aber falls es dir noch nicht aufgefallen ist: ICH BIN DOCH KEIN EISBÄR!" "Du siehst aber so aus." "Deine zoologischen Kenntnisse sind noch miserabler als dein Geschmack und deine Witze. Und jetzt laß uns endlich los. Wenn ich so lange stehe, wird mir kalt. Und ich friere nicht gern." "Was du nicht sagst. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen." Ein neuer Lachanfall drohte ihn zu überwältigen. "Ich warte draußen", entgegnete ich und hoffte, meine Stimme war so eisig und schneidend wie die äußerlichen Bedingungen. "Ist auch besser so, ablegen lohnt ja nicht." Bevor er in der Wohnung verschwand, nahm er meine Pranke in seine rechte Hand und versuchte, mir in die Augen zu sehen. Dazu mußte er erst einmal ein Wollschichten auseinander schieben. "Soll ich dir noch einen Schal mitbringen? Nur für den Fall, dass wir unverhofft in eine Windböe kommen..." "Weißt du, wie leicht es ist, in diesem Aufzug eine Leiche wegzuschaffen? Und selbst, wenn man mich erwischt, bekomme ich mildernde Umstände. Oder ich sage, es war ein Unfall. Ich lasse mich einfach auf dich fallen und wälze dich qualvoll zu Tode--" Lachend schob Bronski mich nach draußen und schloß die Tür. Um mich warm zu halten, hüpfte ich auf und ab und hoffte, die Nachbarschaft würde sich an dem Erdbeben nicht weiter stören. Betont lässig trat Bronski aus dem Haus, zwar mit dicken Boots an den Füßen, trug aber normale Jeans und darüber nur einen Fleecepulli. Um den Hals hatte er einen feuerroten Schal geworfen, sein Kopf war gänzlich unbedeckt. Bei seinem Anblick begann ich zu zittern. Allerdings nicht aus dem üblichen Grund.
"Wir gehen am besten zu Fuß. Bis du dich ins Auto gequetscht hast..." verkündete er und trottete los. Wie gern hätte ich mich jetzt in einer Schneeverwehung bedient und mein Geschick an einem Schneeball versucht. So ein richtig gemeiner Schneeball - die perfekte Mischung aus Eiskristallen und schmuddeligem Schneematsch, ein Schneeball, der sich erst am Hinterkopf meines Feindes fest saugen würde und ganz langsam in den Kragen des Pullis tropfen würde, nachdem er Bronski genug Körperwärme entzogen und seine ohnehin mittelmäßig arbeitenden Gehirnfunktionen noch weiter beeinträchtigt hätte. Ein Schneeball, der ihn als wimmerndes, zitterndes Etwas, das darum bettelte, ins Warme gebracht zu werden, zurückgelassen hätte... Aber es war einfach zu kalt. Selbst für Schnee war es zu kalt. Von äußeren Umständen enttäuscht ließ ich folglich von meinen äußerst erwärmenden Phantasien ab und trottete hinter Bronski her, der bereits in Richtung Vorortzentrum - urbane Dorfmitte also - schlenderte, abwechselnd pfeifend, summend und singend. Ich versuchte, an den aufsteigenden Dampfwölkchen zu erkennen, welches Lied er da auf den Lippen hatte. Ich tippte auf *Frozen* von Madonna. Nach einem kurzen schnellen Zwischentrott schloß ich zu meinem Freund, dem menschlichen Eiszapfen auf. "Wie kommt es eigentlich, daß dir diese Kälte nichts ausmacht? Bist du sicher, daß du nicht adoptiert bist?" "Bin ich. Ich bin halt abgehärtet. Wechselduschen, Joggen bei jedem Wetter, Schlafen bei geöffnetem Fenster--" "Ja, genau, und zwar nackt auf dem kahlen Fußboden. Bronski on the rocks. Wenn wir zu deiner Stamm-Boutique kommen, kaufe ich mir ein T-Shirt. *Mein Freund ist ein Alien*!" Bronski sah mich von der Seite an. "Wir kaufen gleich zwei." Nach ein paar Minuten machte sich das Gewicht meiner Kleidung bemerkbar. Für sich genommen war jedes Teil zwar fluffig leicht, flauschig und angenehm zu tragen, aber in ihrer Gesamtheit nahm es mir den Atem, und keuchend lief ich neben Bronski her. Eigentlich hätten wir einen Menschenauflauf verursachen müssen. Glücklicherweise waren die meisten Leute vernünftig genug, in ihren Wohnungen zu bleiben. Doch ich war sicher, es gab an diesem Tag einige plattgedrückte Nasen in der Gegend. "Ist es noch weit?" schnaufte ich. "Luftmaschen-Gigolo." "Eiswürfelpinkler." "Rollkragenbär." "Schneetreiber." "Perwoll Gynt." Oh, er ging an die Klassiker. Das konnte er haben. "Schneewölfchen." Seine Augen leuchteten auf: "Jetzt weiß ich es! Du hast was von der Prinzessin auf der Erbse." "Wenn Herr Bronski glaubt, er dürfe mich für verweichlicht und mimosenhaft halten, dann möchte ich Herrn Bronski darüber informieren, daß dies alles nicht passiert wäre, wenn er nicht versucht hätte, diese ätzende Jeans seiner Schwester als Weihnachtsgeschenk anzudrehen." "Und wenn Herr Bernstein glaubt, er könne mich lächerlich machen, indem er als Yeti auf der Flucht sich an meine Fersen heftet, dann muß er wahrlich an seinem Sinn für Humor arbeiten. Was hält Herr Bernstein von einem Praktikantenjahr in Köln am Rhein?" "Sehr viel, wenn Herr Bronski gleichzeitig einen Aufenthalt in Düsseldorf in Erwägung zieht!" Abrupt hielten wir an und riefen synchron: "Die spinnen, die Hamburger." Na ja, Bronski konnte rufen, bei mir kam es mehr gedämpft an die Oberfläche. Lachend bzw. gedämpft lachend gingen wir weiter, bis wir vor *Gisela* ankamen, *der* Adresse für gehobenen Geschmack in Sachen Frauenbekleidung. Als ich in die Auslage blickte, wunderte mich die Jeans gar nicht mehr. "Wolfgang? Was hältst du davon, die Hose in die Altkleidersammlung zu stecken und das mit dem Umtausch zu vergessen?" "Bist du wahnsinnig? Das Teil hat ein Vermögen gekostet. Frau Gisela--" "Frau Gisela, Frau Gisela! Deine Schwester ist sechzehn, nicht einundsechzig. Dein Ansatz ist ein gänzlich falscher. Habt ihr keinen Second-Hand-Laden hier?" "Schon, aber--" "Nichts aber. Da gehen wir jetzt hin, und kaufen ein 'Mein großer Bruder ist phänomenal, weil er einen genialen Freund hat' - Weihnachtsgeschenk für Angela, und dann geht's zurück in die Hütte! Verstanden?" "Ja. Aber nur unter einer Bedingung. Wenn mein Geld nicht reicht, darf ich dich als Pfand dalassen, ja?"
Zurück in Bronskis Wohnung schälte ich mich aus meinem Survivaloutfit, während Bronski seiner Schwester das einzig wahre Geschenk überreichte. Ich war gerade beim dritten Pulli und der zweiten langen Unterhose, als die Tür zu Wolfgangs Zimmer aufgerissen wurde und Angela sich auf mich stürzte. "Danke, danke, danke, der Pulli paßt ja klasse zu der Tasche, die du mir geschenkt hast. Hach, warum hat Wolfgang dich nicht schon vor sechzehn Jahren gekannt? Da wären mir einige Barbiepuppen erspart geblieben." Sie drückte mir noch einmal kurz den Kehle zu - in aller Freundschaft natürlich - und tanzte wieder aus dem Zimmer. Offensichtlich waren sich Bronski und Angela - trotz anhaltender und lautstarker Behauptungen des Gegenteils- gar nicht so unähnlich. Schließlich stand Bronski auch eher auf Ken als auf Barbie.
Als ich endlich in die doch nicht unendlichen Tiefen meiner Aufmachung vorgestoßen war und den letzten Pulle über den Kopf zog, stand Bronski in der Tür und schüttelte den Kopf. "Kannst du mir sagen, was das soll? Was glaubst du, worauf ich mich während des ganzen Nachmittags gefreut habe?" Mir fehlten die Worte. Darauf hätte ich auch selbst kommen können. Es war einfach nicht mein Tag. Obwohl... das Geschenk war ein Erfolg gewesen. Und jetzt stand ich in Bronskis Schlafzimmer nur mit Unterwäsche bekleidet. Also ganz schlecht war diese Mission nicht abgelaufen. Ich fummelte an dem Pulli herum, zog ihn auf rechts. "Ich könnte mich ja noch mal anziehen." Bronski verdrehte die Augen. "Bist du wahnsinnig? Wo ich dich jetzt schon fix und fertig vor mir habe? Jedenfalls fast fix und fertig", fügte er hinzu. "Als du heute nachmittag vor der Tür standest, habe ich gedacht, dass ich *das* hier vor meinem Ableben nie mehr zu sehen bekomme." Er zog die Tür ins Schloß, drehte den Schlüssel und stand im nächsten Moment direkt vor mir. Er nahm mir den Pulli ab und schleuderte ihn in die Ecke. Meinen berechtigten Protest gegen seine Behandlung von Qualitätsware erstickte er mit einem Kuß, der mich davon überzeugte, daß Bronski durchaus wußte, wie man Topmaterial zu behandeln hatte. Stöhnend öffnete ich meinen Mund und touchierte mit meiner Zungenspitze die seine. Seine Augen glitzerten und diesmal erinnerte Bronski mich auf eine gänzlich andere Art an Eis in der Sonne. Mit meiner Hand fuhr ich unter seinen Sweater, massierte seine Brustwarzen, bis sie hart waren, ohne auch nur eine Sekunde den Kontakt unserer Zungen zu unterbrechen. Bronski knetete meinen Hintern, tastete sich zu meinem After vor. Mein Kopf schnappte nach hinten, und ich nahm ein Gurgeln wahr, von dem ich erst Sekunden später begriff, daß es von mir gekommen war. Bronski nahm die Gelegenheit wahr und zupfte mit seinen Zähnen die Haut an meinem Hals. Ich war mittlerweile so hart, daß es schmerzte. "Bett..." hauchte Bronski gegen meinen Hals "Komm schon..." "Keine Sorge", murmelte ich und ließ mich rückwärts zum Bett dirigieren und landete schließlich inmitten meiner Kleidung, die ich dort abgelegt hatte. Bronski schob eine Hand zwischen uns und fummelte an seiner Jeans, bis er sie geöffnet und etwas hinunter geschoben hatte. Der Wahnsinnige hatte nicht mal eine Unterhose an. Phantastisch.
Ich ergriff seinen Schwanz, hart und heiß und feucht, rutschte an Bronski hinab, und schnappte zu. Saugen und stöhnen wurde eins, und irgendwo über mir hörte ich Bronskis schweres Atmen, das mich zu einer fordernden und schnelleren Gangart trieb. Gleichzeitig pumpte ich auch mein eigenes Glied, ungeduldig, endlich zur Vollendung zu kommen. Ich brauchte diese Hitze, dieses Feuer. Jetzt. Für immer. Jetzt - Bronski kam, und ich schluckte, schluckte, meine Hand verkrampfte sich um meine eigene Erektion, aber dieser Schmerz tötete nicht, im Gegenteil, alles in mir lebte und das Strahlen erhellte alles. Ich gab seinen Schwanz frei, mein Körper bog sich nach hinten, hielt die Spannung noch für einen Atemzug, den ich nie eingesogen habe, um dann zusammenzusacken. Bronski ließ sich auf mich niedersinken, begann langsam meinen Samen aufzulecken, um Sekunden später meinen Geschmack in einem Kuß mit mir zu teilen. Ich strich ihm durch das Gesicht, erst mit den Fingerspitzen, dann mit den Nägeln, die leicht rötliche Striemen auf der hellen Haut zurückließen.
"Gut zu wissen, daß da nicht nur Eiswasser in dir ist", flüsterte ich. In Bronskis Augen blitzte es auf, und er schob seine Finger in meinem Mund. Instinktiv begann ich, daran zu saugen, stöhnte auf, als Bronski mit seiner freien Hand mit meinen Hoden spielte, streichelte, kitzelte. Schließlich zog er die feuchten Finger aus meinem Mund und suchte wieder meinen After. Ich wußte, was kommen würde, wollte, was kommen würde, mehr als alles auf der Welt. Ich spreizte die Schenkel, hob mein Becken an, streckte mein ganzes Selbst Bronski entgegen. Er mußte mich ganz einfach nehmen; wenn er nicht in mich eindrang, würde ich mich aufspießen. Doch Bronski tat, was ich erträumte, fuhr mit einem Finger in das Loch, eng, ja, aber nicht zu eng. Schmerzhaft ja, aber weit geringer als der Schmerz der Weigerung gewesen wäre. Der zweite Finger steigerte Lust und Pein um ein Vielfaches, und ich schob mich wimmernd auf seine Finger, zog zurück und schob mich wieder vor, bis Bronski meine Prostata berührte und meine Sinne explodieren ließ. Dann war er fort, aber bevor ich vor Frust und Erleichterung aufschreien konnte, fühlte ich seinen Schwanz zwischen meinen Backen. Mit beiden Händen ölte er mich ein, und ich hielt mich zurück, überließ den Rhythmus ganz ihm, genoß jede Sekunde, jede Berührung, jedes Innehalten. "Wolfgang, Lieber", flüsterte ich, und seine Zunge schob sich in meinen Mund, schob sich unter meine Zunge. Als wäre ich erweckt worden, erforschte ich seine Mundhöhle mit meiner Zunge, schmeckte Bronski, schmeckte Bernstein und vor allem, Bronski und Bernstein. Wieder hob ich mein Becken, und Bronski war dort und dann ein Stück weiter; sein Schwanz stieß immer weiter vor, und als er die Prostata erreichte, war es das Signal, und ich begann mein Becken rhythmisch zu bewegen, ließ meinen Kopf gegen die Bettkante sinken. Lauschte meinem eigenen Atem, meinem Hecheln. Roch meinen eigenen Schweiß, sog den Geruch ein, stammelte immer wieder "ja, ja" in Einklang mit den Bewegungen meines Körpers. Bronski umfaßte meine Backen, krallte seine Finger hinein, stieß vor und zog zurück, gab ein immer höheres Tempo vor. Das "ja" wurde zu "mehr", das Strahlen zu einem blendenden Weiß, zu einer Blindheit, die mich in Helligkeit zurückließ, als Bronski mich füllte. Er sackte gegen mich, durchbrach meine Spannung und die Blindheit. Keuchend umschlang ich ihn, keuchend drängte er sich an mich, schob seinen Mund an mein Ohr. "Gut..." Er stockte, holte nochmals tief Atem. "Gut... zu wissen, daß da nicht nur Wolle ist." Ich fuhr herum und knurrte ihn an. "Ich denke, ich brauche ein neues T-Shirt." "Ach ja?" "Hmmmm. *I'm in Love with an Alien* ist eine viel passendere Aufschrift." Bronski tippte auf meinen Brustkorb und seufzte. "Du lernst es wohl nie, Bernstein. Wir brauchen zwei Shirts."
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