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Invincible© by Natascha/Norynia ()
>This bloody road remains a mystery.<
Unser Weg, von dem wir nicht sagen können, wohin er uns führen wird. Es ist kein Ende in Sicht, und auch der Weg zurück bleibt uns versperrt. Eine Straße ohne Wiederkehr, die wir eines Tages betreten haben, ohne zu wissen, was uns erwartet. Abweichungen sind unmöglich. Jeder Weg aus dem verhassten Geradeaus heraus hat bisher immer in eine Sackgasse geführt. Es gibt nur diese Richtung, und wir werden sie gehen, bis wir nicht mehr können. Immer in der Hoffnung, eines Tages ein Ende zu finden.
>This sudden darkness fills the air.<
Wieder ist ein Tag vorbei, den wir getarnt als Floristen verbrachten. Die Dunkelheit kriecht langsam heran, um dann urplötzlich zuzuschlagen und uns auf unserem Weg weiterzuführen. Die Nächte sind es, die über unser Leben entscheiden und über das Stück des Weges, den wir hinter uns lassen. Die Tage sind es, wo wir einen Ausweg suchen und niemals finden.
>What are we waiting for?<
Unsere Aufgabe ist klar, ein Zögern können wir uns nicht erlauben. Wir müssen weiterkommen. Uns durch die Hürden kämpfen, die sich uns in den Weg stellen. Wir, Weiß. Vier Männer unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Vergangenheiten und demselben Schicksal. Zu töten oder getötet zu werden.
>Won't anybody help us?<
Wir sind allein mit uns und unserer Aufgabe. Werden wir gerufen, habe andere versagt. Wir sind auf uns allein gestellt und bezahlen Schwäche mit unserem Leben, oder dem anderer. Derer, die wir lieben. Uns kann man nicht mehr helfen, dazu ist es bereits zu spät.
>What are we waiting for?<
Wir müssen unseren Auftrag in Angriff nehmen und das Böse beseitigen. Unseren Hauptgegner. Sie, Schwarz. Vier Männer unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Vergangenheiten und demselben Schicksal. Getötet zu werden, von Weiß.
>We can't afford to be innocent<
Dürfen uns keine Gedanken über die Leben machen, die wir nehmen. Wir haben ein Recht dazu. Wir müssen das 'Weiß' verteidigen, das uns noch geblieben ist, und dürfen es nicht von der Dunkelheit verschlucken lassen, in der wir selbst leben. Es geht hier nicht nur um uns, und dennoch nehmen wir persönliche Gefühle mit in den Kampf. Nicht einmal ein reines Gewissen kann uns die Unschuld zurückgeben, die wir durch unsere Taten verloren haben. Doch wer kann schon unschuldig mitansehen, wie die Welt im Schatten versinkt?
>stand up and face the enemy.<
Es gibt kein Zurück mehr. Uns ist es egal, wohin wir laufen, sie werden uns finden. Also stehen wir für das ein, an das wir glauben, und verteidigen alles, was uns noch geblieben ist. Verteidigen wir das, was von uns noch übrig ist.
>It's a do or die situation - we will be invincible.<
Wir glauben an das, was wir tun, es bleibt uns gar nichts anderes übrig. Zweifel machen uns schwach und zu leichten Opfer. Aber wir sind nicht die Opfer, waren es mal, haben dies aber hinter uns gelassen. Auch wenn es uns in den ungünstigsten Momenten bereits wieder eingeholt hat. Wir sind die Richter, die schwarzen Henker. Und die, die durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen konnten und Unrechtes tun, sind unsere Opfer. Mögen sie es sehen, wie sie wollen, es ist nicht umgekehrt. Das werden wir nicht zulassen. Wir sind unbesiegbar mit unserem Glauben, unserer Freundschaft, unserer Liebe, unserem Überlebensinstinkt.
>This shattered dream you cannot justify.<
Keiner hat das Recht, anderen ihre Träume zu nehmen. Den Menschen, die noch nicht verlernt haben, Gefühle zu zeigen. Den Menschen, die noch etwas Gutes in sich tragen und es vor der schwarzen Umwelt schützen. Um jeden Preis. Sterben die Hoffnungen und Träume der Menschen, sterben auch sie. Das werden wir verhindern.
>We're gonna scream until we're satisfied.<
Und wenn unser Kampfgeschrei für immer verstummt, werden wir auf die herablächeln, die uns aufgrund ihrer angeborenen Fähigkeiten unterschätzen und nicht respektierten. Unsere Straße geht so lang, bis wir unser Ziel erreicht haben. Wir werden nicht aufgeben! Wir sind unbesiegbar!
>What are we running for ? We've got the right to be angry.<
Und mit diesem Recht, und unserer Bestimmung, gibt es kein Entkommen. Wir können nicht sagen, wohin unser Weg führen wird. Wie viele Hürden wir noch zu nehmen haben. Wie viele Umwege noch auf uns lauern, und ob wir jemals das Ende erreichen werden. Aber wir haben noch Hoffnungen, Träume. Selbst, wenn wir sie nicht mehr wahrnehmen. Warum wären wir sonst noch am Leben, wenn es nicht ein Ziel gäbe, nach dessen Erreichen wir uns so sehr sehnen?
>What are we running for when there's nowhere we can run to anymore?<
So oft dieser Gedanke, so oft der Wunsch, für immer stehen zu bleiben. Aber wenn wir nicht versuchen, das Ende der Straße zu finden, werden wir nie erfahren, ob es ein besseres Leben gibt, das wir ergreifen können. Ob wir jemals in Frieden leben können, oder ewig in einem Krieg. Wir haben schon so viele Schlachten gewonnen, und wir werden nicht halt machen, bis die letzte geschlagen ist!
>We can't afford to be innocent<
Mit unseren Waffen im Anschlag, jederzeit bereit, anzugreifen oder uns zu verteidigen, gibt es keine Unschuld mehr. Und wir werden sie auch nie wieder zu fassen bekommen. Wir sind Mörder, mit zerrissenen Seelen und blutigen Händen. Daran können wir nichts ändern, aber wir werden versuchen, es eines Tages hinter uns zu lassen. Egal, wie schwer es wird.
>stand up and face the enemy.<
Wildes Funkeln in den Augen, ruhiger Atem und finstere Miene, die nicht zeigt, was man wirklich denkt. Die Wahrung eines Trugbildes, um dann im entscheidenden Moment zu zeigen, dass Augen nie weiter blicken können, als ein Mensch es selbst zulässt. Auch ihre übersinnlichen Fähigkeiten werden nicht ewig ein Vorteil bleiben. Dafür kennen wir sie inzwischen viel zu gut. Und indem wir lernten, wurden wir stärker. Wurden wir unbesiegbar!
>It's a do or die situation - we will be invincible.<
Entweder töten oder getötet werden. Es geht nur geradeaus, über unsere eigenen Trümmer hinweg, die uns bis hierhin eingeholt haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie uns im Weg stehen. Wir heben unsere Waffen oder lassen sie sinken. Wir kämpfen oder lassen uns schutzlos angreifen. Egal, was noch kommen mag. Letzteres wird nie passieren!
>And with the power of conviction there is no sacrifice<
Nichts, was wir in uns nicht wahren können, und so vernichtet wird, kann es wert sein, stehen zu bleiben. Wir müssen es besser wissen. Wir sind, was wir sind. Es ist zu spät, um daran etwas zu ändern. Entweder wir kämpfen weiter und rächen jene, die uns genommen wurden, oder wir geben auf und sehen zu, wie noch viele weitere folgen werden. Wir können nicht teilnahmslos sein, solange unsere Herzen noch schlagen. Und sie werden erst verstummen, wenn man uns besiegt hat. Wenn...
>It's a do or die situation - we will be invincible.<
Wir werden unseren Weg gehen. Wir werden nicht stehen bleiben oder versuchen, zurückzukommen. Unsere Schritte werden niemals verstummen. Man kann uns nicht aufhalten, wir sind unbesiegbar! Wir sind Weiß.
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