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Neugier© by Lady Charena ()
"Heh, Jim. Warte!" Die Stimme seines CMO stoppte ihn - einen Moment, bevor er im Turbolift verschwinden konnte. Er drehte sich um und sah McCoy um die Ecke schlittern. "Guten Morgen, Pille", meinte er betont fröhlich. "Was ist los?" "Das will ich von dir wissen?" Der Arzt war heute nicht in Laune, sich mit Nebensächlichem wie einer Begrüßung aufzuhalten. Er folgte Jim in den Lift. "Du siehst müde aus. Hast du Schwierigkeiten mit dem Schlafen?" Kirk grinste. "Nein," erwiderte er gedehnt. "Das kann man so nicht sagen." Der Lift hielt und McCoys Erkundigungen wurden vorerst gestoppt.
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McCoy beobachtete, wie Jim sein Essen von einem Tellerrand zum anderen schob. "Mit deinem Appetit scheint es auch nicht weit her zu sein. Fehlt dir wirklich nichts?" Jim schreckte aus seinen Gedanken auf und sah zuerst auf seinen Teller, dann den Freund an. Seine Augen funkelten amüsiert. "Du beklagst dich doch immer über mein Gewicht", erwiderte er. "Guten Morgen, meine Herren." McCoy drehte sich um. Spock stand hinter ihnen. "Guten Morgen", erwiderte er trocken und wollte sich wieder Jim zuwenden. Doch er zögerte. 'Hmh... schien Spock nicht auch etwas... übernächtigt zu sein?' Er blickte Jim an und sah dieses spezielle Lächeln auf seinen Lippen, das allein dem Vulkanier vorbehalten war. 'Die beiden hatten doch nicht etwa endlich????' Erwartungsvoll blickte er von einem zum anderen, als der Vulkanier sich dicht neben Jim niederließ. Sie sprachen eine Zeitlang über Schiffsangelegenheiten, während sie ihr Frühstück beendeten. Sogar Jims Appetit hatte sich auf mysteriöse Weise erholt...
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Doch schließlich hielt McCoy es für angebracht, einige Erkundigungen einzuholen. Aus rein beruflichen Gründen natürlich. Er war schließlich nicht neugierig. "Spock", wandte er sich mit einem Lächeln an den Vulkanier und unterbrach den damit in einem etwas längeren Monolog über den Planeten, den sie demnächst erreichen würden. "Spock, korrigieren Sie mich... Aber leiden Vulkanier auch unter Schlaflosigkeit?" Spock hob eine Augenbraue und musterte den Arzt, der seine unschuldigste Miene zur Schau trug. "Im Allgemeinen nicht", erwiderte er nach einem Moment. McCoy lächelte. "Ich dachte nur... Sie und Jim wirken so... übernächtigt." Jim stellte seine Tasse ab. "Hmh, also weißt du... Spock und ich... waren heute Nacht sehr beschäftigt..." "Jim, ich glaube nicht, dass Doktor McCoy interessiert, was wir..." "Warum nicht? Vielleicht kann er uns helfen." 'Also doch.' An dieser Stelle mischte sich McCoy wieder ein. Mit einem breiten Lächeln erklärte er. "Ihr wisst, ich bin immer für euch zu sprechen. Jederzeit. Womit kann ich euch helfen?" Jim und Spock wechselten einen Blick. Dann räusperte sich Kirk. "Also weißt du, die Sache ist die. Wir... haben..." Wieder ein Blick in Richtung des Vulkaniers. "Noch kein Weihnachtsgeschenk für Christine. Und wir dachten, du..." Ein McCoy bemerkte, wenn er auf den Arm genommen wurde. Und das war jetzt der Fall. Er stand auf. "Ihr entschuldigt?", meinte er säuerlich und drehte sich um, ohne auf eine Antwort zu warten. "Ich verstehe seine Reaktion nicht", meinte Spock, als er dem Arzt nachsah, der bei seinem Abgang beinahe mit Sulu zusammenstieß, welcher gerade die Messe betrat. "Vielleicht hättest du ihm erzählen sollen, was wir später gemacht haben. Nachdem wir die Weihnachtsgeschenke verpackt hatten..." Jim griff unter dem Tisch nach der Hand seines Ersten Offiziers und Geliebten. Er grinste, als Spock ihn ansah. Dunkle Augen lächelten zurück. "Selbst ein Doktor McCoy muss nicht alles wissen, t'hy'la." "Aber es wäre nett gewesen, wenn er uns zumindest mit Christines Weihnachtsgeschenk hätte helfen können..."
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