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Fettnapf
Fettnapf
Die Wiedergutmachung

 

Die Wiedergutmachung

© by Puck ()

 

Disclaimer: Immer wieder aufs Neue ungern verkünde ich hiermit, dass Methos und Duncan leider, leider, leider den ehrenwerten Herren Panzer/Davis und Rysher gehören. Irgendwer hatte mal die Idee, die beiden freizukaufen => lass uns zusammenlegen!!! Das Geld für diesen Drahtseilakt verdiene ich mir allerdings wieder nicht mit dieser oder anderen Stories. Damit vertreibe ich mir nur meine überflüssige Freizeit.
Archiviert im Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/) in der Highlander-Sektion

 

"Es ... tut ... mir ... leid ...", flüsterte Methos. Jedes seiner Worte wurde von einem Kuss begleitet. Seine Hände glitten über Duncans muskulösen Rücken, suchten neue, unerforschte Wege. Seine Lippen suchten Duncans Hals. "Bitte verzeih", hauchte er in das Ohr seines Geliebten.

Plötzlich spürte er den festen Griff von Duncans Händen an seiner Schulter, die ihn von ihm zwangen. 'Bitte nicht schon wieder!', schoss es Methos durch den Kopf. 'Nicht schon wieder so ein Fettnapf! Ihr Götter, lasst mich nicht schon wieder das Falsche getan haben!'

"Was tut dir leid?", fragte Duncan mit ernsten Gesicht. "Dass du einem Freund helfen wolltest?" Mit einer Hand fuhr er über Methos' Nacken, liebkoste ihn. "Mir tut es leid, dass ich dich fälschlich verdächtigt habe", sagte er leise. Seine freie Hand berührte Methos' etwas blasses Gesicht, fuhr mit den Fingern die Konturen Millimeter für Millimeter nach. "Verzeih mir!"

Duncans warme Hände prickelten auf Methos' Haut. Er schmiegte sein Gesicht in die starke Hand, die ihn liebkoste und blickte in die braunen Augen, die ihn erwartungsvoll ansahen. Sie leuchteten leidenschaftlich. Nein, diesmal war es kein Fettnapf, dieser Blick ließ alle Zweifel dahin schmelzen.

Schweigen entstand, erfüllte das Apartment und ließ Unendlichkeit erahnen, eine Unendlichkeit aus Zärtlichkeit und Leidenschaft.

Duncan senkte den Blick, verfolgte den Weg seiner Hände unter Methos' Pullover, den heißen Körper fühlend. Er beugte seinen Kopf über Methos' Hals. "Ich liebe dich! Ich liebe dich seit unserem ersten Treffen, als ich dich vor dem Bett sitzen sah!", sprach er mit leisen Worten.

Der Moment, als er den Highlander zum ersten Mal gesehen hatte, kam Methos wieder in Gedanken. Er legte seinen Kopf in Duncans Halsbeuge, seine Arme suchten Halt an seinem Körper. "Mi casa es su casa", entgegnete er kaum hörbar.

Im nächsten Augenblick fanden sich ihre Lippen, trafen sich ihre Zungen und liebkosten einander. Ihre Arme umschlangen den Körper des anderen, ihre Hände suchten nackte Haut.

Schwer atmend löste sich Methos von Duncan. Dessen fordernde Hände hatten ihn davon überzeugt, dass er seinen Pullover langsam in Sicherheit bringen sollte.

"Nein ...", stöhnte Duncan leise, als die kühle Luft Methos' Platz einnahm.

Methos lächelte und entledigte sich seines Pullovers. Duncan tat es ihm gleich, wollte jedoch keine Sekunde länger den Körperkontakt unterbrechen. Er wollte den nackten Körper seines Geliebten berühren und jedes Detail, das sich ihm in diesem Augenblick bot, auskosten. Doch bevor er Methos wieder in seine Arme schließen konnte, entzog dieser sich seinem Einflussbereich und entfernte sich langsam und mit verlockender Körperhaltung in Richtung Schlafzimmer. Er achtete nicht auf Duncans sehnsüchtigen Blick, der an ihm hinabglitt und versuchte ihn zurückzuhalten.

 

Als Duncan erkannte, dass Methos nicht zurückkommen würde, kam er schlagartig in Bewegung. Mit wenigen Schritten war er bei Methos, packte ihn am Handgelenk und wollte ...

Nein, er konnte nicht. Er sah noch Methos entsetzten Blick, der auf ihm ruhte. Dann spürte er den harten Aufschlag. Seine Hand hatte sich von Methos gelöst und lag ausgestreckt auf dem Boden, gleichsam ihres Besitzers.

Methos konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Nach der Schrecksekunde, in der er Duncan fallen sah, hockte er sich lächelnd an dessen Seite und beobachtete, wie er sich aufrappelte.

Duncan stützte sich auf die Unterarme und schaute zu Methos auf, der sich mit geschickter Hand an seinem Haar zu schaffen machte und das Haarband löste. Schwarze Strähnen fielen ihm über die Schultern.

"Wie du siehst, ich liege dir zu Füßen", sagte er.

Methos strich durch Duncans seidiges Haar. "Das solltest du lieber nicht allzu oft tun, ich könnte in alte Gewohnheiten verfallen", entgegnete er leise warnend.

Duncan drehte sich auf die Seite, stützte seinen Kopf in eine Hand und schaute Methos spielerisch in die Augen. "Und was würdest du dann tun?" So schelmig sein Lächeln in diesem Moment war, so unerwartet war die Reaktion auf die Frage.

Methos lächelte düster. Er hatte gehofft, dass Duncan nicht fragen würde, aber da er es scheinbar unbedingt wissen wollte ... Langsam, sehr langsam beugte er sich zu Duncan hinunter. Er spürte die Veränderung in sich, sah wie das Lächeln von Duncans Lippen wich und einem Hauch von Angst Platz machte. Er sah die alte Zeit. Er sah die Reiter, den Krieg, den Hunger, die Pest und den Tod ganzer Generationen. Etwas holte ihn in die Realität zurück. Sein Gesicht war dicht bei Duncans und dessen sündhaft verlockenden Lippen. Doch der verwirrt-erschreckte Blick sagte Methos, dass er zu weit gegangen war. Es war nicht seine Absicht gewesen, aber die Erinnerungen waren über ihn gekommen wie ein Laubfeuer. "Hab ich dich erschreckt?", fragte er mit einem frechen Grinsen, um die Erinnerungen und diesen unruhigen Moment zu vertreiben.

Duncan zögerte einen Augenblick, schließlich nickte er. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Er hatte in den Augen des Ältesten eine ihm völlig unbekannte Person gesehen, eine Person, die sämtliche Ängste in ihm hervorgerufen hatte, eine Person, die unberechenbar und berechnend zugleich war. Er hatte den Tod in diesen schönen Augen gesehen. Und dann, als er so dicht war, dass Duncan sich selbst in seinen Augen sah, schien ein Beben durch diese dunkle Seele zu ziehen, das das schelmige Leuchten wieder zu Tage brachte. "Ja ..." Duncan versuchte seine Gedanken zu verscheuchen. "... du hast mir ganz schön Angst gemacht", gestand er leise. Sein Blick verließ die Augen, in denen ein Hauch Zweifel geschrieben stand und wanderte zu den sinnlichen Lippen. Er überlegte einen Moment. Seine innere Stimme befahl ihm, das Geschehene zu vergessen und statt dessen endlich etwas zu unternehmen. Mit seiner freien Hand fasste er Methos im Nacken und wollte ihn für einen Kuss dichter zu sich hinunterziehen.

Doch Methos, der eh schon sehr weit nach vorne gebeugt saß, verlor das Gleichgewicht. Kurz ruderte er mit den Armen, als er nur den Bruchteil einer Sekunde später quer über Duncan lag, der durch das plötzliche Gewicht auf den Rücken rollte.

Bauch auf Bauch, Körper über Körper lagen Methos und Duncan auf dem Boden und lachten. Duncan stützte sich mit einem Arm auf und blickte auf Methos, der sich lachend aufrichtete. Mit seiner freien Hand streichelte er ihm über den Rücken, den er vorher schon bewundert hatte.

"Ich brauch' ein Bier", gluckste Methos unter einem letzten Lacher.

"Wie du wünschst!", entgegnete Duncan mit einem zärtlichen Lächeln, schob ihn sanft zur Seite und ging zum Kühlschrank. Er öffnete die Tür und stand unentschlossen davor. 'Kein Bier da?', ging es ihm durch den Kopf. Die obere Ablage des Kühlschranks, wo sonst immer das Bier stand, war leer. Hatte Methos nicht eingekauft? Duncan sah sich bereits in den nächsten Laden rennen, als sein Blick zur untersten Ablage wanderte.

Methos blieb an Ort und Stelle zurück, saß mit aufgerichtetem Oberkörper und übereinandergelegten Beinen auf dem Boden und beobachtete Duncan. Er dankte dem Schicksal für die Eingebung, das Bier diesmal unten im Kühlschrank zu deponieren, als Duncan sich bückte und seine Hose sich eng an seinen Po schmiegte, was diesen sehr wirkungsvoll betonte und dabei jede einzelne Rundung in pure Sünde verwandelte. Der Moment ging viel zu schnell vorüber und Duncan drehte sich zu ihm um. Wiederum hatte das den Vorteil, dass Methos jetzt diesen aufreißenden, muskulösen Oberkörper eingehend betrachten konnte.

Duncan warf Methos eine Büchse Bier zu, seinen Blick stetig auf den schlanken Körper des Ältesten gerichtet und nicht wissend, was er gerade mit dem Bier angerichtet hatte.

Methos fing das Bier elegant auf und drehte es in die richtige Position. Sein Blick huschte anschließend wieder zurück zu Duncan, seine Gedanken folgten ihm ohne zu zögern. Er betrachtete die bronzene Haut des Highlanders, die seidig schimmerte. Blind öffnete er die Bierbüchse. Als er gerade dabei war in Gedanken die Hose wegzuzaubern, schoss ihm eine Fontäne Bier ins Gesicht und verteilte sich mit atemberaubender Geschwindigkeit auf seinem Körper.

Großartig - Bier geschüttelt - und auf ihm verteilt. Bedächtig betrachtete er die entstandene Sauerei. Das Bier verließ in feinen Strömen seinen Körper und sammelte sich in einer Pfütze um ihn herum. Er hatte ja schon einiges durchgemacht, aber noch nie hatte ihn eine Büchse Bier geduscht.

Duncan kam mit einem Lappen aus der Küche gestürmt, aber anstatt dem immer noch tropfenden Methos zu helfen trocken zu werden, wischte er nur um ihn herum. Anschließend schob er den vollgesaugten Lappen achtlos beiseite und betrachtete seinen Liebsten. Die letzten Tropfen Bier rannen an diesem göttlichen Körper hinab. Die nassen Strähnen des dunklen Haares, klebten an der Stirn.

"Schade um das Bier", murmelte Duncan und begann unter diesem Vorwand Methos vom Bauch an aufwärts gründlich abzulecken. Methos schüttelte sich vor Lachen, als Duncan seinen Bauch ableckte, aber mit jedem Zentimeter, den Duncan weiter zum Hals zurücklegte, verebbte es. Methos dämmerte, was der Schotte vor hatte. Er ließ sich auf das Spielchen ein, schloss genüsslich die Augen und legte den Kopf etwas in den Nacken.

"Daran könnte ich mich wirklich gewöhnen", flüsterte er. In selben Augenblick spürte er, wie sein Körper versuchte, die Kontrolle zu übernehmen, wie bereits vorher schon einmal. Er unterdrückte es, aber unter dem Genuss von Duncans Zunge, die zu diesem Zeitpunkt seinen Hals erreicht hatte, konnte und wollte er nicht mehr verhindern, dass sich sein Geschlecht aufrichtete.

Duncan stellte erfreut fest, dass sich Methos ganz in seine Hände gab. Seine Zunge schmeckte die letzten Tropfen Bier, die auf dem göttlichen Körper glänzten und suchte ihren Weg zu der empfindlichen Stelle hinter dem Ohr. Seine Hand wanderte in Methos Nacken. Dessen Arme wurden weich und er ließ sich zu Boden sinken. Duncan lag nun halb auf ihm und liebkoste seinen Adamsapfel. Ein leises kehliges Seufzen befreite sich aus Methos Mund.

Plötzlich merkte Duncan, dass ihn etwas störte - eine Kleinigkeit, nicht mehr. Er sah seinen göttlichen Geliebten an, aus dessen Augen scheinbar ein Vorwurf zu lesen war: 'Musst du aufhören, wenn es schön ist?'

Duncan lächelte und strich mit seinen Fingern durch Methos' biergetränktes Haar. "Du solltest den Biergeruch los werden", sagte er, während seine Finger das geliebte Gesicht nachzeichneten. Ohne die empörte Antwort abzuwarten, die ihn sicher zum Schuldigen degradiert hätte, hob Duncan Methos auf seine Arme und trug ihn ins Bad. Wie leicht er doch war. Protestierend zappelte Methos, als er sich dort oben wiederfand. Aber statt sich mit ihm zu wehren, ließ sein Körper es sich seelenruhig gefallen, entspannte sich und legte die eigenen Arme um Duncans Hals. Methos gab den Widerstand auf und genoss die Wärme, die ihn schweben ließ.

 

Unter der Dusche setzte Duncan Methos schließlich ab und drehte das Wasser auf. Methos öffnete den Mund um zu protestieren, dass er schließlich noch seine Hose anhätte, aber Duncan erstickte den Protest mit einem Kuss. Wie schon vorher ließ sich Methos von Duncans Berührungen leiten und von seinen heißen Küssen verführen.

Duncan führte seine Hände über Methos' Körper. Das warme Wasser lief in langen, klaren Strömen von ihnen hinab, wurde von den Hosen aufgesogen, machte sie schwer und klebte sie eng an die geschmeidigen Körper. Fast jedes Detail zeichnete sich deutlich unter den schwerer werdenden Stoffen ab.

Methos streichelte Duncans Po, der sich in der nassen Hose verführerisch abzeichnete und zog ihn dichter an sich. Mit einer Hand strich er durch Duncans nasses, strähniges Haar. "Ich liebe dich!", hauchte er. Liebevoll küsste Methos Duncan und schlang beide Arme fest um ihn.

Duncan hatte die Worte kaum gehört, die so viel Zärtlichkeit in sich trugen. Methos' Kuss war einfach atemberaubend. Ein Kuss voller Leidenschaft und Zärtlichkeit, der ihn seines Verstandes beraubte. Etwas ähnliches hatte er noch nie erlebt. Fast glaubte er den Boden unter den Füßen zu verlieren. Methos' Umarmung war sein letzter Halt.

Das Wasser strömte über ihre verschlungenen Körper, vereinte die Liebenden unter einem dünnen, klaren Film der Leidenschaft. Ein Ewigkeit schien mit ihrer Umarmung zu vergehen. Eine Ewigkeit ohne Zeit und Sein. Eine Ewigkeit im endlosen Raum. Ihre Zungen schmusten und liebkosten einander in inniger Vereinigung.

Immer mehr Wasser rann hinab und vereinte sie in einem Wesen. Ihre Zungen spielten, schmeckten und liebkosten einander. Ihre Hände begannen zu wandern und sich gegenseitig neu zu erforschen.

Duncan spürte jeden Muskel unter Methos' Haut und wollte mehr, viel mehr davon. Mehr von diesem göttlichen Körper und diesem intensiven Gefühl. Seine Hände fanden ihren Weg zur Hüfte des Geliebten und weiter zum Hosenbund. Doch der Körperkontakt war zu eng um die Knöpfe zu erreichen. Unwillig den Kuss zu unterbrechen, verlagerte Methos sein Gewicht auf den anderen Fuß, damit Duncan sein Vorhaben verwirklichen konnte. Der nasse, wasserüberflutete Boden machte es jedoch unmöglich wieder fest zum Stehen zu kommen. Methos sank unsanft in Duncans Arme, die ihn mit sicherem Griff auffingen.

Mit nach hinten gebeugten Körper sah Methos in die braunen, leuchtenden Augen, deren Besitzer über ihn gebeugt war.

"Duncan ..."

"Ja, love?"

"Lass uns dieses gefährliche Terrain verlassen."

"Wie du wünschst", lächelte Duncan und vereinte ihre Lippen, die kurz zuvor leidlich getrennt wurden.

Ehe sich Methos versah, endete der warme Wasserstrom und er verlor wieder den Boden unter den Füßen. Wie konnte es sein, dass ausgerechnet ihm das nach nunmehr 5.000 Jahren gleich zweimal kurz hintereinander passierte? Trotzdem schlang er diesmal ohne zu überlegen seine Arme um Duncans Hals. Ihre Blicke trafen sich, sprachen mehr als tausend Worte.

Eine Spur nasser Fußstapfen zeichnete ihren Weg vom Bad ins Schlafzimmer. Das leise Tropfen des Wassers, das sich aus den Hosen und den Haaren befreite, war das einzige Geräusch, als Duncan dort stehen blieb und Methos lange und tief in die Augen sah. Dieser alte Mann bestimmte sein Leben nun schon seit Jahren, aber nie hatte er dieses unendliche Gefühl der Zärtlichkeit in seinem Herzen wahrgenommen. Er ließ Methos von seinen Armen, aber seine Augen nicht aus seinem Blick. Er wollte durch diese Augen sehen, wollte sehen was war, was ist und was sein würde; die Welt, die Zeit - sich selbst. Alles was er war, war in den Tiefen dieser Augen verborgen.

Methos spürte kaum, dass er wieder auf seinen eigenen Beinen stand. Wie gebannt waren seine Augen in den Blicken des Highlanders. Und er konnte sie sehen, die Seele des Menschen, den er liebte. Ewig hatte er auf diesen Augenblick gewartet. Er hatte gewartet und gehofft, dass der Highlander ihm eines Tages einen Teil seiner Seele zeigte. Wie oft hatte er ihm schon die seine geboten und wurde verstoßen? Doch jetzt in diesem Augenblick waren sie eins, ihre Seelen.

Methos spürte Duncans Arme um sich, wie seine Hände versuchten ihn von seiner Hose zu befreien. Er lachte leise, als Duncan leise fluchend es nicht schaffte, den obersten Knopf, der sich entschieden dagegen wehrte, zu öffnen.

"Ich wäre dafür gewesen, das vor dem Duschen zu tun", lachte er.

"Zu spät", murmelte Duncan und ließ seine Hände über Methos' Po gleiten. "Du könntest mir ja dabei ein wenig helfen."

"Mit dem größten Vergnügen." Und bevor Duncan etwas erwidern konnte, rutschte seine eigene Hose von seiner Hüfte zu Boden. Das hatte er anders geplant.

"Viel besser!", stellte Methos fest und lächelte auf Duncans Erektion hinab. Duncan achtete nicht darauf, stieg schnell mit den Füßen aus der Hose und schob sie beiseite. Wenige Sekunden später folgte der ersten auch die zweite.

"Duncan, love ... mir wird kalt", stellte Methos fest und presste sich eng an Duncan.

"Dann ... lass uns zu ... zu Bett gehen", flüsterte der mit gepresster Stimme.

Gemeinsam kuschelten sie sich unter die Decke. Die klammen Körper pressten sich aneinander, sanfte Küsse wechselten ihren Besitzer.

Duncan sah auf Methos hinab. Er hatte noch nie gesehen, wie verführerisch sein Geliebter in den Laken aussah. So sollte es sein bis in alle Ewigkeit. Das war sein Wunsch, sein Sehnen, sein Begehren. Ihn so liegen zu sehen, ließ alle Welt schwinden und ... Duncan schluckte. Seine Gedanken überschlugen sind. Er konnte kaum fassen, was für Szenen sich in seinem Kopf abspielten. Er hatte nie gewusst, nicht einmal im Traum daran gedacht, dass er dazu fähig sei, solche Fantasie zu entwickeln. Er stellte sich Methos vor, wie er sich nackt auf einem riesigen Himmelbett verführerisch in den Laken räkelte, sich im Takt bewegte und aus seinem Blick Leidenschaft flammte, die nur eine Antwort zu ließ. Er sah ihn, nackt an zwei Statuen gefesselt, die ihn stützten, wie es Menschen tun, den Kopf gesenkt, die Haare zerzaust, wilde Augen leuchten darunter hervor wie Feuer. Ein wildes Tier, das keinen Meister kennt. Duncans Hand glitt an Methos hinab. Langsam wanderte sie unter die Decke, erreichte die heiße Erektion und begann sie zu massieren.

Methos stöhnte auf. Der Schotte schien wirklich der geborene Verführer zu sein. Noch nie hatte ihn jemand so beherrscht, keiner, nicht einmal Kronos. Bisher war er immer derjenige gewesen, der geherrscht hatte. Aber dagegen konnte er sich nicht wehren, nein, er wollte nicht.

"Duncan", stöhnte er. Die Hand des Highlanders massierte noch immer sein Glied. Er lehnte den Kopf zurück und atmete schwer. Heiße Lippen pressten sich an seinen Hals.

"Bitte, Duncan!" Er wusste nicht worum er bat, aber was immer es war, er wollte es mit Leib und Seele.

Tiefdunkle Augen schauten ihn an. Sein Verlangen flammte auf. Das wollte er, er wollte dieses Wesen, das seine Seele in Besitzt hatte und sein Herz umfing. Er wollte es an sich reißen und nie wieder entschwinden lassen. Begierig schlang er seine Arme um Duncan und zerrte ihn auf sich. Ihre Lippen trafen sich und wühlten die Wogen der Leidenschaft noch weiter auf.

Ihre Geschlechter berührten einander in feurigem Verlangen. Gemeinsam begannen sie sich zu bewegen und rieben sich aneinander.

Stöhnend drückte Methos Duncan von sich fort. Er wollte nicht länger warten. Seine Erektion brachte ihn fast um den Verstand. Er drückte Duncan in die Kissen und blickte ihn verlangend an. Duncan nickte, wohlwissend, dass Methos das schon öfter getan hatte, als er sich ausmalen wollte.

Er schloss die Augen, spürte den Weg, den Methos' Hand auf ihm zurücklegte, über seinen Bauch, seinen Penis, der unter der Berührung erregt eine Träne weinte, langsam hinab zu den Hoden und weiter entlang zum Eingang. Alles Denken endete in einem erstickenden Kuss, zurück blieb sinnliches Fühlen. Duncan spürte Finger, die sanft über seine Lippen tanzten. Er umfing sie. Als sie ihn wieder verließen und sich zwischen seinen Beinen wiederfanden, sah Duncan zu Methos.

"Ich ..."

"Ich weiß, love."

Methos verschloss Duncans Mund wieder mit dem seinen. Seine Finger glitten in ihn hinein. Der Körper des Highlanders beugte sich nach hinten, die Hände krallten sich in die Laken.

"Entspann dich, love", flüsterte Methos, wildes Verlangen klang in seiner Stimme mit. Duncan schloss wieder die Augen und versuchte diese völlig neue Erfahrung zu genießen. Methos' Finger bewegten sich in ihm. Der Schmerz schwand mit jedem neuen Stoß.

"Ich glaube, du bist so weit", flüsterte Methos nach einiger Zeit, als Duncan ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte. Der heiße Mund, der ihn daraufhin gefangen nahm, war mehr als eine Antwort, es war eine Frage nach mehr, viel mehr.

Sanft drückte Methos Duncans Beine weiter auseinander. Er beugte sich über Duncan, ihre Glieder berührten einander.

"Methos!"

"Entspann dich", wiederholte Methos sanft. Er sank in Duncan hinein. Der bemühte sich, nicht wieder zu verkrampfen und atmete schwer. "Küss mich!", keuchte er.

Methos kam seinem Wunsch ohne Zögern nach. Ihre heißen Lippen verschmolzen in begieriger Leidenschaft. Duncan stöhnte auf, als Methos sich in ihm bewegte. Sein letzter Verstand wurde hinfortgetragen, als dieser ihn zu guter Letzt auch noch in den Nacken biss. Sein Geschlecht reagierte heftig. Er glaubte jeden Moment zu kommen.

Mit halb geschlossenen Augen sah er zu Methos über sich. Schweißperlen glänzten auf seiner Stirn und er atmete schwer.

"Bitte ... bring es zu Ende!", bat Duncan. Er konnte nicht vermeiden, dass es wie ein Betteln klang.

Methos' Antwort waren ein paar tiefe intensive Stöße, die es wirklich beendeten. Duncan stöhnte vor Lust laut auf. Er spürte seinen heißen Samen auf seinem Bauch und Methos' in sich. Sein letzter Blick galt dem gottgleichen Wesen, das über ihm zu schweben schien.

Methos strich sanft durch das dunkle Haar seines Geliebten. Er stahl sich einen Kuss von den süßen, geschwollenen Lippen. Die neue Erfahrung schien den Highlander etwas mitgenommen zu haben. Methos konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als er feststellte, dass der sonst so starke Duncan MacLeod vom Clan der MacLeod wirklich in Ohnmacht gefallen war.

 
Ende

 
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