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Kitchen's Lament© by Pandora ()
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If you give me just a coin for every time we say goodbye Well I'd be rich beyond my dreams I'm sorry for my weary life I know that I'm not perfect but I can smile (I'm no Angel) Es bringt nichts zu seufzen, das muß dir doch klar sein, Buffy. Hier ist niemand. Nur du. Allein. Ich öffne die Geschirrspühlmaschine nur um sie dann zu zuknallen. Keine Ahnung, was mit mir los ist. Böse Stimmung. Gib es doch zu, du würdest es schon gern sehen das Spi - das er kommt und die Nacht mit dir verbringt. Blah,blah,blah... Gar nicht erst daran denken. Mein Kopf ist leer. Mir fehlt etwas. Ich schaue mich in der Küche um. Es fehlt eine Menge. Mum. Dawn und Spi - Dad. Nein, Dad fehlt nicht. Dad hat nie gefehlt. Vielleicht sollte ich Will anrufen und ihr sagen, dass sie vorbeikommen soll, aber das würde auch nichts bringen. Wo Will sonst alles mit ein paar aufmunternden Worten hingekriegt hat, mich wieder auffüllen konnte, ist es heute so als würde sie es nur noch größer machen, das Loch, den Bruch in mir, als würde sie mich noch leerer machen als ich schon bin. Sie versteh'n nicht wer ich jetzt bin. Wollen es nicht verstehen. Vor meinem inneren Auge sehe ich den Untoten mit dem gebleichtem Haar, der mir sagt, dass ich falsch zurückgekommen bin - falsch. Ich verstehe das nicht. Ich gehe hoch und dusche. Manchmal, wenn ich lange genug unter dem Wasser stehe und die Augen schließe fühlt es sich fast so an wie... dort zu sein, nur, das man noch weniger denkt und nicht atmet und keine Gedanken hat. Wie schlafen, nur ohne die Ahnung aufzuwachen. Ich berühre das nun kurze Haar, wringe es aus. Ich streiche es aus dem Gesicht. Neuer Mann neuer Look, hat meine Mutter immer gesagt. Kein neuer Mann - ich hab das für mich getan. Für mich. Wieder seufzen. Bin ich den jetzt noch ich? Wenn ich weniger Mensch bin, was bin ich dann mehr? Die Tränen schießen aus meinen Augen, ich sehe sie auf das Waschbecken klatschen, feuchter heißer Nebel wabert um mich herum, klebt an der Scheibe. Wie lange habe ich geduscht? Ich weiß es nicht. Ich ziehe mich an und gehe hinunter in die Küche und räume Schränke aus, um sie wieder einzuräumen. Schüsseln, die meiner Mutter gehörten. Joyce. Eine Frau mit blonden lockigen Haaren - wie ich. Sie hielt mich im Arm, wenn ich Alpträume hatte. Ich habe immer von der dunklen Spalte zwischen dem Bett geträumt. Mum hat sie mit Kissen ausgestopft, manchmal, wenn Dad weg war dürfte ich zu ihr ins Bett. Wir haben zusammen Popcorn gemacht. Samstags. In einer Schüssel mit Glasur und geblümtem Rand. Tupperware. Tassen. Keine Keramik? Ich suche den ganzen Schrank nach dieser Schüssel ab, bis die Erinnerung zurückkehrt, dass Dawn sie letzte Woche hat fallen lassen. Stöhnen. Ich lasse alles auf dem Boden stehen, stehe auf, wandere umher. Vielleicht sollte ich Vampire jagen gehen, einige ins Nichts befördern. Ich könnte zum Friedhof und Spike bitten mich zu begleiten. Vielleicht würden wir kämpfen. Heiß werden. Fluchen. Kämpfen und schließlich über Mrs Miller's Grab gebeugt Sex haben. Ich erwische mich dabei, wie ich grinse. O ja, wie ich gar nicht mehr aufhöre zu grinsen als ich mir das vorstelle, scheiße, ich kann es mir viel zu gut vorstellen. Das Chaos, Buffy, beseitige das Chaos. Ich räume alles wieder ein, ordentlich, so wie Mum es gemocht hätte. Mir fällt die Zeile eines Liedes ein: I'm O.K when everything is not O.K
Dann hole ich mir das Telefon, wähle die Nummer und bestelle mir eine Pizza. Was wohl gerade im Bronze los ist? Heute ist Pizzatag, mit extra Tomaten und Käse... Tomaten? " Jaah, extra Tomaten, Käse, Thunfisch..." dann entdecke ich auf der Karte ganz unten die Extras. Chicken Wings? " Jaah, hallo? Ich möchte auch noch extra scharfe Chicken Wings mit dieser komischen blutroten Sauce und --" ich drehe mich um. War da etwas? " -- bitte nicht ganz durch, sondern... naja, mittel, sie verstehen?" Ich hänge auf. Warte. Rearrangiere die Kommode unter dem Telefon in der Küche und die Regale neu. Bis es klingelt. Essen. Ich liebe Pizza. Ich hasse Chicken Wings - weiß nicht einmal, warum ich sie bestellt habe. Herausgeschmissenes Geld. Jetzt wo ich arbeite, weiß ich wie Mum das gemeint hat. Ich stelle das Hühnchen neben mich auf den Tisch, esse meine Pizza. Schaue immer wieder zur Schachtel, als ginge sie gleich auf und Spi - Verdammtnochmal ! Ich habe sogar seine Lieblingssauce gekauft. Fuck. Fuck. Fuck. Ich stehe auf, gehe hin und her. Ich sollte jemand anrufen. Tara? Nein, hat ihre eigenen Probleme mit Will. Xander? Nein, plant seine Hochzeit. Als die Tür aufgeht, drehe ich mich entsetzt um. Ich erschrecke mich fast zu Tode. " Spike? Was soll das?" Ich hätte ihn bemerken müssen... " Hey, Slayer, willst du mich nicht reinlassen?" " Was willst du, Spike?" " Wenn ich ehrlich bin : Essen." " Essen? Ich-- " Ich schaue auf die Chicken Wings, die auf dem Küchentisch stehen, er weiß, dass ich sie für ihn bestellt habe... Stand er etwa die ganze Zeit draußen und - Der Gedanke, dass er draußen stand, die ganze Zeit, gesehen hat, was ich gemacht habe, macht mich an... Gott, ich bin so schlecht -- " Komm rein..." " Danke, Cor." " Bedien dich." sage ich halbherzig, aber er setzt sich, füllt den ganzen verdammten Raum mit seiner verdammt toten Präsenz aus, mit diesem Charme, diesem toten Charme. Lächelt zu mir auf. Pah ! " Schlechte Stimmung?" fragt er und öffnet die Papplasche. " Deine Anwesenheit hier erklärt doch schon alles, Spike." " Ich verstehe nicht, wie du dich von mir vögeln lassen kannst und trotzdem noch so tust, als ob du mich hasst... Das ist durchgeknallt..." er tat so als denke er einen Moment nach, hielt einen Knochen in die Luft und sagte " Stimmt ja, du bist durchgeknallt, ich vergaß." " Bist du gekommen um mich auf meine Fehler hinzuweisen?" " Nein, Pet." sagte er und sein Lächeln wurde breiter. " Ich will nicht mir dir reden, will dich auch nicht sehen, wenn du gegessen hast, kannst du gehen." " Und was ist, wenn ich bleibe?" " Nein, du bleibst nicht." Nicht denken. Nicht denken, während ich esse. Nicht denken, während ich ihn ansehe. Dann erst recht nicht. denk nicht an den blöden Blutsauger, denk nicht. Pizza. Ich sehe sie an. Tomaten. Käse. Thunfisch. Heiß. So wie ich sie mag. Aber ich will sie nicht. Er hat, was ich will. " Wir müßen reden." sagt er nun und tunkt ein Stück Huhn in die blutrote Sauce. " Kann nur mit dir reden, wenn ich bei dir bin, bin nur bei dir, wenn du mal wieder... hungrig bist. " Ich spüre ihn hinter mir, wie er mich umschließt. Mein Herz rast. Fast eine ganze Woche seit wir das letzte Mal -- "... Pet..." " Kann vor Sonnenaufgang fort sein - bevor Nibblet nach Hause kommt." " Warum glaubst du das ich will das du solange bleibst?" Da hätte man tatsächlich Zeit zum reden. " Kenne dich gut genug, Goldilocks... Weiß, dass du, wenn du erstmal anfängst nicht mehr aufhören kannst..." Lippen. Er schürzt sie, leckt sie. Manchmal wundere ich mich wie seltsam sie sind. Was er damit machen kann - Dinge, bei denen ich rot werde, an die ich nicht denken kann ohne das Hämmern des Verlangens zu spüren und was für einen Schmerz er mir zufügen kann, mit Worten und seinen Zähnen. Das gleiche mit seinen Händen. Er läßt einen Knochen auf den Tisch fallen. Mein Geburtstag. Und meine Hand... zwischen seinen Beinen. Ich spüre seine Hände, auf und ab über meinen Körper. Er berührt meine Arme, meine Brüste, die sofort auf seine Berührung reagieren. " Ich weiß, dass du etwas empfindest, Luv, und das es mehr ist, als was du mir sagst, ich will nur sagen : Ich weiß es, spüre es in deinen Berührungen und deinen Blicken..." Ich will widersprechen, aber er spricht weiter. " Ich warte, Luv, solange es braucht." " Ich könnte niemals mit dir zusammen sein... Du bist tot." " Peaches ist auch tot." " Aber er--" seine Hände, die mich necken. Ich ziehe scharf die Luft ein. Ich schlucke. " -- hat eine Seele." " Er ist trotzdem ein Vampir." " Ja, aber er..." " Ist gut?" ich spühre seinen Atem an meinem Ohr, ein Lächeln. " Ich bin auch gut." " Nein, die Dinge, die du - Angel würde - Das Bronze - was du mit mir dort - er würde nie - soetwas - nie " Das Bronze. Wie er mich von hinten genommen hat und ich auf meine Freunde hinabsah. Er sagte : Du siehst... Du hast versucht, bei ihnen zu sein, aber schließlich endest du immer wieder in der Dunkelheit... mit mir. Was glaubst du was sie von dir denken würden... wenn sie um all die Dinge wüßten, die du getan hast? Wenn die wüßten, wer du wirklich bist. Habe ich nein gesagt? Nicht. Halt mich auf. Aber das kann ich nicht. Fest. Ich kann nur an das denken was er macht. Wonne. Sie schießt über meinen Körper. Ich schließe die Augen. Nein, schließ nicht die Augen. Ich öffne die Augen. Sieh sie an. Das ist nicht deine Welt. Härter. Meine Finger, die sich krampfhaft am Geländer festhalten. Du gehörst in die Schatten... mit mir. Sieh deine Freunde an... Und sag mir,... das du es nicht liebst, hiermit zu flüchten... direkt unter ihren Nasen... " Hörst du? Ich weiß es." Erinnerung an ein eingestürztes Gebäude, wie mein Leben um mich herum zusammengebrochen. Spike und ich mittendrin. Du hast etwas gespürt. Keine Liebe. Noch nicht. " Nein, du weißt nichts." " Lügner - wunderschöner Lügner." Wenn ich nur unsichtbar wäre. Dann würde ich - " Aber du mußt zugeben, dass auch ich Sachen besser kann als Peaches." sagt er und pinnt mich zwischen sich und den Kühlschrank. " Was denn zum Beispiel." " Das." Mach, dass er aufhört zu reden. Küssen. Mehr. Zungen. Genau. Kühl und heiß. Laß ihn nicht zum reden kommen. Küssen. Drängen. Natürlich besser als Angel - und Parker - und Riley... " Red ruhig weiter..." murmelt er zwischen zwei Küssen. Hab ich das gesagt? Scheint so, denn sein Drängen wird nun lustvoller. " Spike?" Meine Hände... " Jaah, Sweetheart?" ... über seinen Körper... " Halt den Mund, du weißt, wo mein Zimmer ist." ... gleiten lassen, atemlos. " Aber - -" " Du hast recht, zu weit weg... Die Couch..." " Warum nicht hier?" " Hier?" Wir lassen voneinander ab. " Hier? In der Küche? Wenn jemand..." " Wer denn?" Er hat recht. Wir machen weiter, bevor ich ablehnen und noch ehe er weiterreden kann. Aber er schafft es selbst, so noch etwas zu sagen. " Küchen sind sehr erotische Orte, cor, das ganze Essen, die Atmosphäre, die Kühlschränke die Küchentische und die - - vor allen Dingen die Küchentische. Und der Fußboden!" Ich umschlinge ihn mit meinen Beinen und hingerissen küßt er mich. Nicht fühlen. Nicht denken. Nur bewegen und bewegen. Seine Hände unter meinem Shirt. Mhmm. Ich brauche dich nicht. Ich brauche. dich. nicht. Ist das die Wahrheit? " Ich brauche dich nicht mehr." höre ich mich wimmern. Er sagt nichts darauf. Nichts. Aber ich weiß, dass ich ihm wehtue, mehr als ich ihm jemals in einem Kampf an Schaden zugefügt habe. "... brauche dich nicht..." Wir haben Sex. Zwischen Arbeitsplatte und Kühlschrank. Es trägt mich davon. Wonne überspült mich. Wie kann von so etwas Kaltem wie ihm, Wärme ausgehen? Er erzeugt Wärme in mir. Magst du mich eigentlich? Manchmal. Wir liegen plötzlich auf dem Boden. Erinnerungen an das einstürzende Haus kommen auf. Ich bewege mich auf ihm, ohne zu wissen, was ich tue. Nur nicht aufhören. Warum kann ich ihn nicht stoppen? Warum laß ich ihn immer wieder zu mir? Liebst du ihn? Tara's Stimme, ganz dicht an meinem Ohr : Liebst du ihn? Eine Welle von Tränen, ich spüre sie hinabgleiten, vom Innerem meines Auges bis auf meine Brüste tropfen. Es ist okay, wenn es so ist. Er hat eine Menge gutes getan und er liebt dich. U- und Buffy, es ist auch okay, wenn du ihn nicht liebst, du machst eine harte Zeit durch. Was? Ihn benutzen? Was ist daran okay? Es ist nicht so einfach - - Doch, das ist es. Es ist falsch. Ich bin falsch. Sag mir, dass ich falsch bin, bitte... Tränen. Überall. Ganz naß. Augen geschlossen, nur nichts sehen. Wir kommen. Ich spüre es. Ja, ich spüre es. Wir sind beide traurig. Ich knalle an den Fußboden, seufzend vor Wonne und weinend. Als er mich küßt, bemerkt er es. " Luv?" fragt er und beugt sich zu mir. " Was ist, Luv?" Ich wende mich ab. "Verschwinde, Spike, geh wieder. Komm nie wieder." " Ich bin für dich da." sagt er und umfaßt mich, hebt mich in seine Arme, ich drücke mich an ihn, seufze hilflos, schluchze. Wenn ich so weiter mache, töte ich mich. Ich töte mich dadurch, dass ich ihn benutze. Er hat dir nie etwas bedeutet, wie kannst du jetzt sterben durch dein Ausnutzen von dem was er dir gern geben würde? Ich kümmere mich ja um ihn, ja, ich kümmere mich wirklich... Seine Liebe steht mir nicht zu. Warum konnte er nicht einfach das Monster sein, das er immer war? Warum konnte er mich nicht beißen und mein ganzes verdammtes Blut aus meinen Venen saugen, nur damit mir in der gleichen Sekunde klar wird, dass ich es nicht anders verdient habe, weil ich wußte, dass er ein Monster ist. Dann hätte ich ihn töten können. Warum ist er kein Monster? Weil er will, dass du den Mann in ihm siehst. Das ist seine Liebe. Das ist sein Geschenk. Wie kann ein Vampir Liebe schenken und ich nur den Tod? Ich will ihn ja, er macht alles einfacher wenn ich mit ihm zusammen bin. Der Satz flirrt in meinem Kopf umher. Irgendwann sollte ich es ihm sagen. Er schnappt mich, zieht mich in seine Arme, trägt mich hinauf in mein Zimmer... Ich werde es ihm sagen. Nicht heute, aber bald...
Bald.
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