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Right kind of wrong© by Kes ()
Jack: "Hey." Daniel: "Hey." Jack: "How ya doin'?" Daniel: "Good. Did you get your hair cut?" Jack: "Yeah, why?" Daniel: "No reason." Jack: "Can I see your scar?" Daniel: "No." Jack: "Frasier says it'll be about a week before you... get outta here." Daniel: "It's funny, I mean after everything we've been through these past few years, and of all things it's my appendix that lays me out. But it's not gonna be a week, I mean, I feel fine now." Jack: "Wanna go fishin'?"
"Daniel, lassen Sie die verdammte Tasche liegen! Ich hole sie gleich, sobald ich meine reingetragen habe." "Jack, ich kann die Tasche tragen. Sie ist nicht schwer..." "Daniel!" Daniel schloss seinen Mund, bevor ein Widerwort herausschlüpfen konnte. Es hatte keinen Sinn. Jack hatte sich in den Kopf gesetzt, dass Daniel sich nach seiner Blinddarmoperation schonen musste. Und wenn der Mann sich etwas in den Kopf gesetzt hatte...... Jack kam die abgetretenen Stufen des kleinen Vorbaus herunter und sperrte den Jeep ab. Dann griff er nach Daniels Reisetasche, die bereits neben dem Wagen auf dem Boden lag und machte sich auf den Weg zurück in die Blockhütte. "Kommen Sie, Daniel. Ich werde Ihnen zeigen, wo Sie sich ausruhen können." "Sie meinen, da drin gibt es tatsächlich so was wie ein Bett?" Jack bedachte ihn mit einem strafenden Blick. "Zwei Betten in zwei Schlafzimmern, ein Kaminzimmer, eine Küche, ein Bad. Alles, was das Herz begehrt." "Und ein See ohne Fische", führte Daniel die Aufzählung zu Ende. Jack stieß die Tür, die vom Wind zugeweht worden war, mit dem Fuß auf und betrat die Hütte ohne auf Daniels sarkastische Kommentare zu achten. Auf diese Weise wusste er zumindest, dass es ihm gut ging. Alles war normal. Sie versuchten sich gegenseitig zu provozieren und bloßzustellen, und wenn es irgendwie möglich war nebenbei auch noch zu demütigen. Von Zeit zu Zeit ertappte Jack sich dabei, wie er den jüngeren Mann beleidigte oder sich über ihn lustig machte, ohne überhaupt die Absicht dazu gehabt zu haben. Es war eine Gewohnheit, die scheinbar bereits in sein Unterbewusstsein übergegangen war. "Wow." Er hatte nicht bemerkt, dass Daniel stehen geblieben war, bis er seine Stimme in der Nähe der Tür hörte. Er ließ die Tasche im Eingang zu Daniels Zimmer fallen und drehte sich nach ihm um. "Was?", fragte er. Daniel sah sich mit offenem Mund im Raum um und schüttelte abwesend den Kopf. "Das ist wunderschön, Jack. Ich hatte keine Ahnung... ich dachte, Sie leben in einer Höhle oder so." "Danke", entgegnete Jack, und seine Stimme drückte sowohl Ironie in Bezug auf die Höhlen-Bemerkung aus, als auch Stolz über Daniels ehrliche Begeisterung. Das Kaminzimmer war nicht sonderlich groß, doch auf diese Weise wirkte der Raum wärmer und einladender. Zwei Ledersofas waren über Eck um einen gläsernen Kaffeetisch aufgestellt und der Holzboden war fast durchgehend mit weichem Teppichboden abgedeckt. Zwischen der Sitzecke und dem Kamin war genug Platz auf dem Boden, um sich bequem auszustrecken und Daniel hatte bereits eine Wolldecke ausgemacht, für die er Pläne für den Abend hatte, die eng mit dem Kamin und einem Roman zusammenhingen. "Das Schlafzimmer ist nicht ganz so komfortabel", sagte Jack, als er die Tasche wieder aufhob und sie in Daniels Zimmer trug. Er stellte sie auf dem Bett ab und ging zum Fenster, um den Raum zu lüften. Er war eine Weile nicht in der Hütte gewesen, der letzte Urlaub lag Monate zurück. Darüber hinaus konnte er sich kaum mehr an das letzte Mal erinnern, als das zweite Schlafzimmer gebraucht worden war. Er deutete auf eine zweite Tür an der linken Seite des Zimmers. "Das ist das Bad. Es hat einen Eingang von beiden Schlafzimmern", sagte er. "Fühlen Sie sich wie zu Hause!" Daniel wartete bis Jack die Tür hinter sich geschlossen hatte. Dann ließ er sich auf das Bett in der Mitte des Zimmers fallen und atmete erleichtert aus. Endlich konnte er sich ausstrecken. Die Fahrt war lang gewesen und da Jack die Hütte vor Einbruch der Dunkelheit hatte erreichen wollen, hatten sie nur wenige Pausen gemacht. Als Resultat schmerzte sein Rücken, was den positiven Nebeneffekt hatte, dass er seine frische Narbe vergaß, die bei jeder falschen Bewegung pochte. Er setzte sich auf - was zu besagten falschen Bewegungen gehörte - und zog seinen schwarzen Wollpullover und das beige T-Shirt, das er darunter trug, aus. Dann stand er vorsichtig auf und öffnete die Knöpfe seiner Jeans. Er schob seine Boxershorts nach unten, bis er freien Blick auf die gerötete Narbe hatte. "Oh Mann", seufzte er. Er trottete hinüber zum Badezimmer und klopfte vorsichtshalber. Die Männer teilten sich zwar auf der Basis Umkleideraum und Duschen, doch es war etwas anderes nach Feierabend, wenn jeder zurück in sein eigenes, privates Leben ging. "Jack, sind Sie da drin?" Er hörte kurz Wasser rauschen, dann ein Quietschen. "Ja, aber kommen Sie ruhig rein, ich bin sowieso fertig!", kam Jacks Stimme durch die geschlossene Holztür. Daniel öffnete und ging hinein. Jack stand am Waschbecken und war dabei, sich die Zähne zu putzen. "Bn schofort wg", nuschelte er um den Bürstenkopf. Er trug lediglich ein paar blau-karierte Boxershorts und Socken, und seine Haare standen zu allen Seiten. Daniel grinste. So hatte er Jack bisher nur selten gesehen. Es hatte etwas Vertrautes, Gemütliches. Er setzte sich auf den geschlossenen Toilettendeckel und wartete, bis Jack seinen Mund ausgespült und die Zahnbürste weggestellt hatte. "Beeilen Sie sich, ich will Ihnen draußen noch was zeigen!", sagte Jack, bevor er ihm das Bad endgültig überließ. Daniel nickte lediglich. Er rappelte sich müde auf und ging zum Waschbecken. Er hätte lieber geduscht, aber Dr. Frasier würde ihn umbringen, wenn sie erfuhr, dass er so kurz nach der Operation Wasser an die Wunde gelassen hatte. Also war eine Katzenwäsche fällig.
"Ähm, Jack... was genau wollten Sie mir hier draußen zeigen?", fragte Daniel. Er zitterte von der Kälte und war noch immer müde von der Fahrt. Es war bereits spät und allmählich wurde es dunkel. Jack hatte ihn in den Wald geführt, wo die Luft feucht war und seine Brillengläser beschlugen. "Jack?" "Wir sind gleich da, Daniel." Er schob einige dichte Äste beiseite und ließ Daniel vorbei. Dann folgte er ihm auf die kleine Lichtung, die sich vor ihnen ausbreitete. "Jack, haben Sie das gemacht?" Jack setzte sich auf eine Bank am Rande der Lichtung. "Ich hab es bisher niemandem gezeigt. Frank Cromwell hat mir dabei geholfen. Bei der Schaukel, und dem Karussell. Das Baumhaus habe ich mit Charlie gebaut." Daniel ließ seine Hand über die verwitterte, hölzerne Schaukel wandern. "Warum zeigen Sie mir das?" Er setzte sich zu Jack auf die Bank und betrachtete das Baumhaus und das Karussell. "Ich denke, ich wollte einfach... wir sind Freunde, Daniel." Daniel nickte. "Ich hatte nie besonders viele Freunde, Jack." In seiner Stimme lag Bitterkeit. "Ich weiß. Und ich möchte, dass sich das ändert. Ich hasse es zu sehen, wie Sie sich verschließen. Und zurück ziehen. Ich weiß, dass es nicht immer so aussieht, als sei ich Ihr Freund. Aber ich bin es." Daniel starrte eine Weile auf den kleinen Spielplatz. "Ich bin müde Jack, lassen Sie uns zurück zur Hütte gehen." Jack nickte.
Daniel wusste nicht, wie er mit Jack umgehen sollte. Normalerweise war es einfach. Jack machte sarkastische Kommentare, Daniel konterte. Jack sprach nie über sich, über die Vergangenheit. Dass er ihm diesen Ort im Wald gezeigt hatte, war ein Vertrauensbeweis. Und Daniel hatte Angst, diesen Beweis erwidern zu müssen. Denn wenn er ehrlich zu sich war, war er Jack ähnlicher, als er zugeben wollte. Er wollte nicht darüber sprechen, was in seiner Vergangenheit geschehen war. Er wollte es nicht verarbeiten. Er wollte es einschließen. Er saß auf der Couch und beobachtete Jack dabei, wie er das Feuer im Kamin stockte. Seine ergrauten Haare schimmerten im Licht der Flammen. Sein Rücken zeichnete sich durch den fließenden Stoff seines T-Shirts ab. Daniel ertappte sich dabei, dass er seinen Blick weiter über den Körper seines Freundes schweifen ließ. Er wandte seinen Kopf ab und versuchte, sich auf einen Punkt auf dem Teppich zu konzentrieren. Dass er Jack ansah, war nichts Ungewöhnliches. Er kannte ihn auswendig. Jede Narbe, jedes Muttermal. Man wusste nun einmal wie jemand aussah, mit dem man tagtäglich zusammen arbeitete. Doch was er gespürt hatte, als er Jack vor dem Kamin beobachtet hatte, ließ ihn unruhig werden. Vielleicht lag es an der Müdigkeit. Jack stand vom Boden auf und setzte sich zu ihm auf die Couch. Daniel wich unwillkürlich zurück. "Wie geht's der Narbe?", fragte er. "Gut", antwortete Daniel. Jacks Blick fiel auf Daniels Arme und als er die Gänsehaut sah, griff er nach der Decke, die auf der zweiten Couch lag und gab sie ihm. "Danke." Daniel breitete die Wolldecke über sich aus und blickte starr in die Flammen. Er wollte es vermeiden, Jack anzusehen. Er wusste nicht, was es war, aber irgend etwas fühlte sich anders an. Es war lange her, seit sie das letzte Mal ihre freie Zeit miteinander verbracht hatten. Genau genommen, hatten sie wohl noch nie so viel Zeit zusammen verbracht. Und er fühlte sich wohler, als es ihm lieb war. "Was ist los?" Jacks Stimme war etwas heiser, vermutlich, weil er an diesem Abend sehr wenig gesprochen hatte. Der Ton jagte einen Schauer durch Daniels Körper. "Ich... denke nur nach." Jack lachte leise. Wieder durchfuhr Daniel dieses Gefühl. "Das ist ja mal was Neues." Was zum Teufel war los mit ihm?! Okay, er war nicht gerade der Inbegriff von heterosexuell, den einen oder anderen "Ausrutscher" hatte es durchaus gegeben, aber das hier war Jack Air Force Colonel O'Neill! Er sollte noch nicht einmal wagen, darüber nachzudenken! "Kann ich Ihre Narbe jetzt sehen?" "Nein!", entgegnete Daniel etwas zu harsch. Und plötzlich wurde ihm etwas klar. Er hatte es die ganze Zeit vermieden, Jack an sich heranzulassen. Nicht nur auf geistiger Ebene hatte er sich während der letzten Monate von ihm entfernt, sonder auch körperlich. Vielleicht hatte er Angst, etwas zu fühlen. Weil es falsch war, etwas zu fühlen. Und noch etwas wurde ihm klar. Er wollte von ihm berührt werden. Doch er wusste, dass Jack nicht dumm war. Dass er wesentlich mehr verstand und durchschaute, als er normalerweise vorgab. Und er würde es bemerken. Er durfte auf keinen Fall die Grenze überschreiten. "Oh nun kommen Sie schon, Daniel. Es ist nichts, was ich nicht schon gesehen hätte." "Dann besteht wohl auch kein Grund für Sie, es noch einmal sehen zu wollen", konterte Daniel. "Kommen Sie", ließ Jack nicht locker, "Sie zeigen mir Ihre, ich zeige Ihnen meine." Er grinste. Und Daniel wusste, dass er so schnell nicht aufgeben würde. Er seufzte resignierend und kickte die Decke von sich. "Also gut." Er knöpfte seine Jeans auf und schob seine Shorts beiseite, gerade genug, um die Narbe sichtbar zu machen. Jack kam etwas näher, um im Licht der Flammen etwas erkennen zu können. "Hm... sieht doch ganz gut aus", sagte er. Und dann tat er etwas, was Daniel nicht fassen konnte. Er streckte die Hand aus und berührte ihn oberhalb der Narbe. Darauf bedacht, nicht an die Wunde zu stoßen und trotzdem tief genug, um Daniels Blut nach Süden zu schicken. Ein ungewolltes Geräusch kam aus Daniels Kehle und er biss die Zähne zusammen. Jack sah etwas verwundert zu ihm hoch. "Hat das weh getan?", fragte er. Daniel schloss kurz die Augen und schüttelte den Kopf. Er wusste, er war verdammt. Jeden Augenblick würde Jack merken, was genau in Daniel vorging. Und er musste nicht lange darauf warten. Als er die Augen wieder öffnete, sah er, dass Jack nicht mehr seine Narbe ansah, sondern viel mehr auf seine geöffnete Jeans starrte, die seine ungewollte Erregung nur kläglich verbarg. Als sich ihre Blicke wieder trafen, konnte er den Ausdruck in Jacks Augen nicht deuten, doch es war nicht schwer zu erraten, was in ihm vorging. Vermutlich würde er nie wieder in seiner Nähe sein wollen. Doch es war ohnehin zu spät. Und Daniels Körper hatte Schwierigkeiten, mit seinem Gehirn zusammen zu arbeiten. "Jack, es...", seine Stimme brach. Und dann tat Jack etwas, was Daniel noch viel weniger fassen konnte. Er senkte seinen Blick wieder und ließ seine Hand über seine Jeans gleiten. Daniel konnte es nicht vermeiden, seine Hüften bewegten sich auf Jacks Hand zu, um mehr Kontakt zu erreichen. Er musste seine Berührung fühlen. Jack wich noch immer nicht zurück. Daniel setzte sich auf und griff nach Jacks Nacken. Er zog ihn zu sich. Seine Sicht war verschwommen, teils, weil er seine Brille lange zuvor ausgezogen hatte, teils, weil er völlig fixiert war auf das Gefühl, das Jacks Berührung auslöste. Seine Lippen streiften Jacks so leicht und sanft, dass er sich nicht sicher war, ob er nicht nur einen Windzug gespürt hatte. Er öffnete den Mund und schmeckte Jacks Wangenknochen mit seiner Zunge. "Oh Gott!" Jack sprang blitzartig auf. "Oh Gott!", wiederholte er. "Daniel, ich... Daniel warum, warum haben Sie das... oh Gott." Er strich sich nervös durch die Haare und begann, im Zimmer auf und ab zu gehen. Daniel versuchte, sich zu beruhigen und atmete tief durch. "Jack, es tut mir leid, ich wollte das nicht, ich..." "Hören Sie auf, Daniel!" Jack blieb abrupt stehen und funkelte ihn mit wütenden Augen an. "Erzählen Sie mir nicht diese Scheiße! Was, was... Gott verdammt!" Jack stampfte zur Tür und ließ sie hinter sich zuknallen. Daniel hörte ihn draußen fluchen. Er schloss die Augen. Er hätte wissen sollen, dass Jack damit niemals würde umgehen können. Er hatte alles zerstört. Er befand sich in einer der furchtbarsten Situationen seines Lebens. Und er sah keine Möglichkeit, es wieder gut zu machen. Er stand auf und knöpfte seine Hose zu. Er konnte nicht fassen, was er getan hatte. Er war von sich angewidert. Von seiner mangelnden Kontrolle, von seiner Fehleinschätzung, von seiner Leichtsinnigkeit. Er würde Jack verlieren. Er öffnete gerade die Tür zu seinem Zimmer, als Jack zurück in die Hütte stürmte und ihn am Arm packte und herumriss. Daniel hatte kaum Zeit, zu reagieren, bevor Jacks Faust ihn im Gesicht traf. Er ging zu Boden. "Jack!" Er tastete nach seiner Nase. Jack stand über ihm und starrte ihn an. Er war verzweifelt, das konnte Daniel in seinen Augen sehen. "Oh Gott, Daniel, es tut mir leid." Seine Augen füllten sich mit Flüssigkeit und er fuhr sich hektisch mit der Hand durchs Gesicht. "Tut mir... Gott, tut mir leid", stammelte er. Er half Daniel auf und umarmte ihn. Er klammerte sich gerade zu an ihn. Sein Körper zitterte. "Es tut mir leid, tut mir leid", wiederholte er immer wieder, "Daniel. Daniel, Daniel." Er sagte seinen Namen wie ein Mantra. "Es tut mir leid." Daniel erwiderte die Umarmung und versuchte den älteren Mann zu beruhigen. "Shh, Jack. Ist in Ordnung." Er streichelte über Jacks Rücken. "Beruhigen Sie sich", flüsterte er. Jacks Hand glitt hinauf zu Daniels Hinterkopf und er schloss seine Faust in seinen Haaren. "Gott, Daniel." Daniel spürte wie Jack sich näher an ihn schmiegte und seine freie Hand seinen Hals und seine Seite hinunter strich. Er wollte mehr... doch er würde den gleichen Fehler nicht zweimal machen. Er legte seine Hände auf Jacks Brust und schob ihn von sich. "Jack, stopp. Jack", sagte er, doch Jack schien ihn nicht zu hören. Er versuchte, die Nähe zu Daniel zu halten und hielt ihn so fest, dass Daniel sich nur mit Gewalt hätte befreien können. "Jack, hör auf." "Daniel, Gott, Danny." Jack umfasste sein Gesicht mit beiden Händen und sah ihn an. Seine Augen waren gerötet und feucht, seine Haare waren zerzaust und sein Blick war so verzweifelt, dass sich auch in Daniels Augen Tränen sammelten. Was ging in Jack vor? Er hatte angenommen, dass er ihn hassen, ihn zurückstoßen würde. Oder dass er den Zwischenfall totschweigen würde. Doch was er jetzt erlebte, war ein völlig hilfloser Jack O'Neill, der um seine Berührung bettelte, der weinte und sich an ihn klammerte, als hinge sein Leben davon ab. "Gott, Danny, ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Ich... schon so lange... ich sehe dich und ich, oh Gott, ich wollte nie, dass du es erfährst, ich wollte es vergessen, aber immer, wenn ich dich ansehe... Ich habe mich wie ein Arschloch benommen, Danny, die ganze Zeit, es tut mir so leid, aber ich hatte solche Angst." "Jack? Jack, was, was bedeutet das? Was..." "Daniel, ich weiß nicht, was ich tun soll! Ich sehe dich und will dich anfassen, aber ich weiß, dass es so falsch ist. Und gerade auf der Couch, ich wollte deine Narbe sehen, und es war ein Fehler, denn ich... Gott, es tut mir leid... dein Bauch und, und... ich musste dich anfassen, ich weiß nicht, was mit mir los ist, aber ich wollte die Haare auf deinem Bauch berühren, die in dieser Linie nach unten führen und ich..." Daniel presste seine Lippen auf Jacks Mund und brachte ihn zum Schweigen. Jack stöhnte leise, als Daniel seine Zunge über seine Lippen gleiten ließ. Er öffnete langsam den Mund und erwiderte den Kuss. Er drückte sich näher an Daniel heran und der Kuss wurde leidenschaftlicher bis es unmöglich war, noch näher zu kommen. Doch Jack wollte mehr Kontakt, mehr Daniel. Alles, was dagegen sprach, schien plötzlich unwichtig zu sein. Er schob seine Hände unter das T-Shirt des jüngeren Mannes und streichelte seine Haut. Daniels Atem stockte, als Jack seine Brustwarze berührte. Er unterbrach den Kuss und zog das T-Shirt aus. Jack ließ ihm kaum genug Zeit, um es fallen zu lassen, bevor er seine Finger auf Daniels Brust durch seinen Mund ersetzte und mit seiner Zunge die gebräunte Haut schmeckte. Seine Hand wanderte nach Süden, öffnete hektisch, aber gekonnt die obersten Knöpfe seiner Jeans und schob sich unter den Stoff seiner Shorts. Daniel stöhnte, als er Jacks Hand auf seiner nackten Haut spürte. Seine Knie wurden weich. "Jack, ich... kann nicht... muss... oh Gott..." Unglaublicherweise schien Jack ihn zu verstehen und geleitete ihn langsam auf den Boden, ohne dabei mit seinem Mund oder seiner Hand von ihm abzulassen. "Gott, Daniel, sag mir, dass ich aufhören soll", flüsterte Jack gegen seinen Bauch. "Nein, bitte...", hauchte Daniel. Jack leckte die Haare entlang, die von Daniels Bauchnabel hinunter führten. Was auch immer Daniel als nächstes sagen wollte, ging verloren, als er spürte, wie Jacks Mund ihn umschloss. Sein Atem wurde schwer und er stieß sein Becken nach oben. Jack stöhnte und die Vibration ließ Daniel sich aufbäumen. Seine Hand fand Jacks Kopf und er streichelte ihn. In seinem Bauch tanzten tausend Schmetterlinge und der Druck und das Bedürfnis tiefer in Jacks Mund zu gelangen, den Höhepunkt zu erreichen, wurde immer stärker. Er begann, die Kontrolle zu verlieren, und Jack legte einen Arm über seine Hüften, um ihn ruhig zu halten. Er versuchte, zu sprechen, doch alles, was er herausbrachte, war Jacks Name, als sein ganzer Körper sich anspannte und er in Jacks Mund kam. Er ließ seine Hände neben sich auf den Boden sinken und versuchte, seinen Atem wieder zu verlangsamen. Jack kroch seinen Körper hinauf und küsste ihn. "Gott Jack, das war..." Jack küsste ihn erneut, bevor er den Satz zu Ende bringen konnte. "Meine Knie... ich bin zu alt für den Fußboden", flüsterte Jack. "Okay, Bett", erwiderte Daniel. Er streichelte Jacks Rücken. "Immer noch falsch?", fragte er. "Ich weiß nicht, wie etwas, was sich so anfühlt, nicht richtig sein kann."
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