Zurück
 

Campingtrip

© by Kati (Kata_strophe) ()

 

Disclaimer: Stargate SG-1 und alle Stargate Charaktere sind Eigentum von Showtime/Viacom, MGM/UA, Double Secret Productions, and Gekko Productions. Diese Geschichte wurde lediglich zu Unterhaltungszwecken geschrieben und kein Geld wird mit ihr gemacht. Archivieren nur mit Erlaubnis des Autors.
Archiviert im Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/) in der Stargate-Sektion.
Antwort auf den Mai-Challenge 2003

 

Die Geschichte muss einfach mal raus. Jetzt wissen wir ja Bescheid, wer die sind und was sie hier wollen. Eigentlich haben wir geschworen es nie zu erzählen - aber wir waren die Ersten!

 

Es war am 5. Than vor 2 Jahren. Wir wollten zum Campen und waren losfahrbereit. Die Kutsche war schon angespannt und Lizzy lief noch mal ins Haus zurück um das Radio auszuschalten, dass immer noch plärrte.

Plötzlich hörte ich sie laut rufen. Ganz aufgeregt klang sie.

"Die vom Wetteramt haben grade eine Sturmmeldung rausgegeben - die Parkgegend soll gemieden werden - es wird mit Überschwemmungen gerechnet."

"Papa - wenn der Park weggeschwemmt wird - wo sollen wir dann unser Zelt aufbauen?" Benny zupfte an meiner Jacke.

"He, he - dann werden wir eben Unterwasser zelten", Loris gab ihrem Bruder einen Klapps.

"Du Doofe - das geht doch gar nicht - wir haben doch keine Badehosen dabei."

Das Gezanke ging während der ganzen Fahrt so weiter, Miriam versuchte die Kinder zur Ruhe zu bringen während die beiden Cahalkos die Kutsche vorwärts zogen.

Eine ganz normale Urlaubsfahrt eben...

 

Als wir am Park ankamen war von einem Unwetter nichts zu sehen - der Park sah aus wie immer. Nur standen besorgt aussehende Wächter vor dem Tor.

Der Park wäre wegen Überschwemmung geschlossen - ob wir nicht den Wetterbericht gehört hätten. Nun - ich hab nichts gegen Wächter - die tun auch nur ihren Job.

Und warum sollte ich ihnen den Job schwerer machen als er war - sie hatten genug damit zu tun die anderen Camper zurückzuschicken. Auch freuten die Kids sich schon seit langem auf den Trip. Sie wollten endlich mal das berühmte Loch sehen.

 

Der Seitenweg war fast überwuchert. Aber Chip und Chap kannten ihn gut genug um den meisten Schlaglöchern ausweichen zu können.

Mit einem unwilligen Blöken hielten sie an - jemand versperrte ihnen den Weg. Es waren sonderbare Figuren - 4 Stück.

Die Kleidung war ungewöhnlich - sogar skandalös. Die Kinder starrten mit offenen Mündern - sie hatten noch nie Erwachsene in Hosen und kurzen Jacken gesehen. Und dann auch noch in diesen perversen auffälligen Grüntönen!

Dunkle Gläser verbargen die Augen und ihre Haare verbargen sie mit sonderbaren Gebilden. Die Jacken hatten überall Taschen - wer weiß, was für Teufelszeug sie da drinnen verbargen.

Kurze unförmige Metallstöcke hingen ihnen über den Rücken. Einer - der ohne Haare - hatte sich ein sonderbares Zeichen auf die Stirn gemahlt und einen langen Stock in der Hand. Der mit den gelben Haaren schien weiblich zu sein - wenn man sich das vorstellen kann! Sie sahen aus, als wären sie einem Puff für Verrückte entsprungen..

Der Jüngste kam zähnefletschend auf uns zu und sagte irgendetwas unverständliches. Er hielt beide Hände offen - aber ich hatte keine Ahnung, was ich ihm geben sollte.

Der Typ brabbelte die ganze Zeit vor sich hin. Sein Name - oder Rang - schien Denil zu sein - oder so. Er zeigte immer auf sich und die andern und dann auf uns. Scheinbar bot er seine Dienste an.

Ich hätte ja gerne eingewilligt und auch Miriam schien interessiert. Aber was sollten wir machen - die Kinder waren ja schließlich dabei. Lizzy hatte sich mittlerweile mit coretrotem Kopf hinterm Sitz versteckt, während die beiden Kleinen nur mit weit aufgerissenen Augen schauten.

Tja - was sollte ich machen - ich musste erst mal die Kinder in Sicherheit bringen. Schließlich sollten sie auch weiterhin behütet aufwachsen und sie waren einfach noch zu jung um mit solchem liederlichem Volk zusammen kommen zu können.

Ich rief den Typen zu, dass sie gerne mal nachts zu unserem Zelt kommen könnten - wenn die Kinder schliefen. Sie verstanden ja doch keine zivilisierte Sprache - die Armen.

Kein Wunder, dass die Wächter den Park absperren wollten - diese Besucher waren ja absolut nicht jugendfrei.

Miriam und ich beschlossen umzukehren - wir hätten doch wohl auf den Wetterbericht hören sollen - auch wenn es kein Regensturm sondern wohl eher ein Ansturm von Liebesgespielen war.

 
Ende

 
Du bist der 2520. Leser dieser Geschichte.