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Der Weihnachtsbaum

© by Aisling ()

 

Harry Potter ist nicht mein Eigentum, sondern das von J.K Rowling. Ich habe die Charaktere nur für etwas Spaß ausgeborgt.
Mein Dank gilt Birgitt, die einfach die beste Betaleserin der Welt ist. Sie knallt mir nicht nur unbarmherzig meine Rechtschreib- und Grammatikfehler um die Ohren, sie hat auch immer fantastische Ideen, wie man etwas besser schreiben kann.
Archiviert im Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/) in der Harry Potter-Sektion

 

Hagrid stapfte am Rande des Verbotenen Waldes durch den Schnee. Der Wintereinbruch war überraschend gekommen.

In einer einzigen Nacht waren über zwanzig Zentimeter Neuschnee gefallen und Hagrid hatte den Vormittag damit verbracht, die wichtigsten Wege vom Schnee zu befreien.

Jetzt war er fertig und konnte Dumbledores Auftrag erledigen.

Dieser würde ihn tief in den verbotenen Wald führen.

Zur Sicherheit hatte er Fang mitgenommen.

Hagrid wusste, dass Fang selbst vor seinem eigenen Schatten Angst hatte, aber die wilden Tiere es wussten es nicht.

Der Wildhüter verließ den sicheren Bereich und drang in den wirklich wilden Teil des Waldes ein.

Vor Aragog und seinen Nachfahren hatte er keine Angst.

Die meisten wilden Tiere hatten Respekt vor seiner Größe und ließen ihn deswegen in Ruhe. Aber Hagrid wusste, dass einige Geschöpfe des 'verbotenen Waldes' vor zig Generationen von dunklen Zauberern geschaffen worden waren, um Menschen zu jagen. Deswegen war er so vorsichtig, nie ohne Waffe zu gehen.

Er musste sich beeilen, um noch vor der Dämmerung wieder zurück zu sein. Deswegen machte er keinen Abstecher, um die Zentauren zu begrüßen, sondern folgte dem kaum sichtbaren Wildwechsel, um zu seinem Ziel zu gelangen.

Dann war er angekommen. Es war fast schon eine Lichtung. Nur einige wenige Silbertannen waren hier gewachsen. Jede einzelne war perfekt. Die älteste war über zwanzig Meter hoch.

Zielstrebig ging Hagrid zu genau dieser Tanne. Er nahm seine Axt, die auch als Waffe diente, und fällte diesen einzigartigen Baum. Er unterstützte diese Arbeit mit einigen Sprüchen, so dass die Tanne innerhalb weniger Minuten gefällt wurde.

Als sie fiel, meinte er, von den anderen Stämmen ein Seufzen zu hören. Aber als er noch einmal lauschte, war alles still.

Mit einem Schwebezauber ließ er den Baum vor sich hergleiten. Die Silbertanne würde einen prächtigen Weihnachtsbaum für die Halle abgeben, dessen war sich Hagrid sicher.

Hagrid versprach im Stillen, im nächsten Frühjahr wiederzukommen und einen neuen Baum an der Stelle des gefällten zu pflanzen.

Es war unwahrscheinlich, dass er in hundert Jahren diesen Baum fällen würde, aber es gab dann bestimmt einen anderen Wildhüter, der diese Pflicht wahrnahm.

Hagrid liebte diese Tradition.

 
Ende

 
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