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Herausforderungen

© by Clivia ()

 

Disclaimer: Die Jungs gehören mir nicht (schade, aber nicht zu ändern)
Clan Denial-Disclaimers: Richie lebt, Ahriman war nur ein Traum, OK? Ein wirklich böser Traum.
Archiv: Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/) in der Highlander-Sektion.

 

"Sie ist aus dem Mädcheninternat weggelaufen. Das arme Ding hat man dann ein paar Tage später leblos im Bus gefunden. Das muss man sich mal vorstellen. Die Leiche ist bis zur Endstation mitgefahren und erst da hat man es bemerkt. Ist das nicht unglaublich? Furchtbar so etwas. Und die armen Eltern. Die Welt heutzutage... MacLeod....Mac? Was ist bloß los mit Dir, heute Abend? Hörst Du mir überhaupt zu?"

"Was? - Oh. Joe, tut mir leid. Irgendwie bin ich heute wohl nicht ganz da."

"Was ist denn los?"

"Eigentlich nichts besonderes."

MacLeod nippte gedankenverloren an seinem Drink. Dawson zog zweifelnd die Augenbrauen hoch und warf seinem Freund einen ermutigenden Blick zu.

"Naja, vielleicht ist es eben doch etwas besonderes. Irgendwie."

"Aha? Und? ...Laß mich hier nicht verhungern, Mac."

"Oh,...-ja. Adam..."

"Jaaa? Adam. Was hat der Kerl wieder angerichtet? Manchmal denke ich er ist fünf Jahre alt und hat die restlichen Nullen an sein Alter bloß herangedichtet. "

"Ach, eigentlich ist das wirklich nichts besonderes, wenn es nicht Adam wäre. Aber, da es eben Adam ist..."

"...ist es was besonderes." ergänzte der Watcher und drehte die Augen gen Himmel.

Diese beiden Unsterblichen, die ihn anscheinend für einen Gesprächstherapeuten für zwischenunsterbliche Beziehungen ansahen, konnten einem schon manchmal den letzten Nerv rauben.

"OK, was hältst Du davon, dass Adam mich gestern Abend angerufen und gefragt hat, ob er das Dojo für einige Abende haben kann, wenn keine Stunden stattfinden. Er will trainieren, hat er gesagt."

"ADAM?"

"Jap!"

"Das ist allerdings merkwürdig. Adam und Training, das sind zwei Begriffe, die nicht unbedingt zusammengehören. Ich habe mich schon oft gefragt, wie er so fit bleibt, wo er doch die meiste Zeit vor seinen Büchern hockt oder es sich auf irgendeiner Couch bequem macht..."

"Auf meiner Couch!"

"Ja, -meistens jedenfalls. Wenn ihr euch nicht wieder wegen irgendetwas in den Haaren liegt. Dann hab ich ihn nämlich auf meiner Couch. Vielleicht sollte ich demnächst ein Honorar erheben."

Joe grinste , doch dann bemerkte er MacLeods besorgten Gesichtsausdruck.

"Mac, ich wüsste nicht, dass sein Watcher irgendwelche außergewöhnlichen Dinge im Report festgehalten hätte."

"Methos hat einen Watcher?"

"Adam - hat einen Watcher, Mac. So weit ich informiert bin, ist er keinem anderen Unsterblichen über den Weg gelaufen, Cassandra ist irgendwo auf den Bahamas und lässt sich von sonnengebräunten Gigolos Drinks servieren und auch sonst ist niemand hinter ihm her."

"Du hältst ein Auge auf ihn, hm, Joe?"

"Natürlich. Was erwartest Du? Ich bin ein Watcher und er ist der älteste aller Unsterblichen. Wäre er ein Gebäude, würde er längst unter Denkmalschutz stehen. Allein deswegen sollte man ein Auge auf ihn haben. Er ist ein Stück lebende, atmende Geschichte."

Joe lachte leise bei dem Gedanken, Adam in einen Schaukasten zu stecken mit einem Schild um den schlanken Hals, das ihn als 5000 Jahre altes Relikt auswies. Oh das würde dem alten Mann gar nicht gefallen.

"Aber natürlich nicht nur deshalb. Er ist ein guter Freund, Mac. Auch für mich. Ich glaube nicht, dass er in Gefahr ist. Beruhige Dich und warte einfach ab, was passiert, OK?"

MacLeod nickte und schaute auf die Uhr.

"Wo wir gerade beim Thema sind...Adam kommt in ein paar Minuten. Er hat zwar einen Schlüssel, aber ich..."

"Du bist neugierig, kann ich mir vorstellen", kicherte Dawson, als MacLeod den Drink in einem tiefen Zug leerte und nach seinem Mantel griff. "Mac? Halt mich auf dem Laufenden, ja?"

 

Als er am Dojo eintraf, fühlte er bereits an der Tür die wohlvertraute Präsenz seines besten Freundes.

Ein leises Lächeln glitt über sein Gesicht, als er die Türe aufschloss, in den Eingangsbereich trat und direkt wieder hinter sich zusperrte.

Methos erwartete ihn mit dem Schwert in der Hand und in einer Haltung, die Kampfbereitschaft ausdrückte.

Als er MacLeod sah, tanzte in seinen Augen eine Mischung aus Überraschung und Freude und noch etwas anderes lag in ihren grünen Tiefen, über dessen Bedeutung Mac sich nicht ganz klar werden konnte.

"Mac? Du bist schon zurück? Ich dachte, Du wolltest ein bisschen bei Joe bleiben und die neue Band hören, die heute Abend ihr Debüt gibt." Das Schwert wurde sanft beiseite gelegt.

"Ach, ich habe mir überlegt, dass ich im Büro noch eine Menge Arbeit liegen habe, die ich nicht noch länger vor mir herschieben kann. Mach Du nur mit Deinem Training weiter..."

MacLeod hätte schwören können, dass Methos rot anlief, auch wenn er durch den erstaunlich schnellen Rückzug des Mannes hinter eine Hantelbank nur einen kurzen Blick auf sein Gesicht hatte werfen können.

"Oh, ich fange erst an. Stört es Dich, wenn ich Musik anmache?"

Duncan war schon halb in seinem Büro verschwunden, als die Frage ihn innehalten ließ.

"Musik?"

Er wandte sich um und sah neben Methos Rucksack eine kleine portable Hifi-Anlage auf der Bank stehen, hinter die Methos sich strategisch zurückgezogen hatte.

Was immer es war, das Methos zum Training hierher getrieben hatte, es war ihm sichtlich peinlich.

Duncan grinste still.

Ich werde schon rausfinden, was hier abgeht.

"Klar kannst Du Musik anmachen."

"Ok. - Ich meine nur,... ich möchte Dich bei Deinem Schreibkram ja nicht stören."

"Nein, nein. So ein bisschen Musik stört mich nicht. Auch nicht Deine Musik. Weißt Du, ich höre manchmal auch was anderes als Oper."

Methos blickte immer noch zweifelnd und mit gerunzelter Stirn zu ihm herüber und machte sich dann, als Duncan sich in sein Büro zurückgezogen hatte, zögerlich daran, die Anlage einzustöpseln.

 

* * * * *

 

Methos hoffte inständig, dass er noch eine andere CD dabei hatte, als die, mit der er ursprünglich arbeiten wollte, und kippte nach längerem Kramen den Rucksack kurzerhand aus, um weiterzusuchen. Leider fanden sich außer einem abgelaufenen Danone-Joghurt und ein paar Kassetten, Kaugummis, Taschenmessern, einem Comic-Heft, das er seit Monaten suchte, nur sein Sportzeug und die Tanzschuhe.

Mist! Und das Radioteil hat keinen Empfang. *arrgh* Na ja, dann soll der Highlander sich eben wundern. Was soll es. - Vielleicht ist es ja auch zu irgendetwas gut? Wer weiß. Das Leben ist immer wieder spannend. Und das alte Sprichwort heißt: Mögest Du in aufregenden Zeiten leben.

Methos legte also seufzend die CD zurecht, packte sich sein Sportzeug und schlenderte zur Umkleidekabine.

Als er zurückkehrte hob MacLeod den Blick kurz, senkte ihn wieder auf die Abrechnung, nur um gleich noch einmal aufzusehen.

Oha! Wow!

Er hatte ja immer gewusst, dass Methos alles andere als dürr war, auch wenn es unter den ausgeleierten Sweatern, die der Mann nur allzu gerne trug, immer so schien, aber das Outfit, das er jetzt trug, überließ nur wenige Dinge dem Vorstellungsvermögen.

Die schwarzen, ultrakurzen Shorts mit dem hohen Beinausschnitt, wie Marathonläufer sie bevorzugten sahen an Methos einfach atemberaubend aus und das schwarze Tanktop betonte den schlanken, muskulösen Oberkörper.

MacLeod schnappte unbewusst nach Luft und schluckte hart, als seine Kehle plötzlich wie ausgedörrt war.

Warum hatte er sich das nur freiwillig angetan, fragte er sich.

Hier stand der verbotene Traum seiner schlaflosen Nächte keine fünf Meter von ihm entfernt und begann mit ersten leichten Aufwärmübungen.

MacLeod brauchte keinerlei Aufwärmübungen mehr, ihm wurde bei dem Anblick des leichten, durchtrainierten Körpers, den er durch die Glastüre seines Büros beim Stretching beobachten konnte, heiß genug.

Er kniff die Augen zusammen und erinnerte sich an den Eid, den er sich geschworen hatte, als Methos mit Alexa zu ihrer Reise um die Welt aufgebrochen war.

Niemals würde er seinem durch und durch heterosexuellen Freund sein Verlangen eingestehen.

Er wusste schon lange, dass Verlangen allein nicht mehr das richtige Wort für das war, was er für seinen besten Freund empfand. Der Ausdruck wurde seinen Gefühlen schon lange nicht mehr gerecht. War es Liebe?

Er wurde zwar das Gefühl nicht los, dass auch Methos mit ihm und der Möglichkeit, ihre Freundschaft eine Stufe weiterzuentwickeln, flirtete, doch sicher war er sich nicht. Es war besser, das Risiko nicht einzugehen. Was, wenn das alles ein Irrtum war? Es war fürs erste wichtiger, die Freundschaft zu erhalten, sagte er sich.

Freundschaft würde genügen müssen. Für den Augenblick jedenfalls.

Verzweifelt versuchte er sich wieder auf den Geschäftsbericht zu konzentrieren und Sinn in die Unterlagen des Studios zu bringen. Vergeblich.

Immer wieder schweifte sein Blick zu Methos.

Überrascht sah er, wie Methos unaufwendig und mit angeborener Grazie die schwierigste Bewegungsabläufe und Schrittfolgen ähnlich seiner Katas vollführte und nicht einmal in Schweiß zu geraten schien.

Als Methos geübt die Beine spreizte und sich langsam in ein Herrenspagat fließen ließ, wobei er MacLeod den Rücken zuwandte, wäre es fast um Macs legendäre Selbstbeherrschung geschehen gewesen.

Nur schwer zügelte er sein Verlangen, in den Übungsraum herüberzumarschieren und Methos gleich an Ort und Stelle über die Hantelbank zu beugen und ihn einfach zu nehmen.

Nein.

Er besaß Selbstbeherrschung und er würde sich nicht von einem bestimmten, augenblicklich überaus bockigen, Körperteil in eine missliche Situation manövrieren lassen.

Nein!

Mühevoll klammerte er sich an die Vernunft und vollführte unbewusst Atemübungen zur Entspannung.

Sein Freund beachtete ihn gottseidank nicht, sondern stand graziös auf, lockerte einmal kurz Arme und Beine und schlenderte dann zur Hantelbank hinüber. Mit einem Handtuch wischte er sich den ersten Schweiß von der Stirn und dem schmalen Nacken. Ein gezielter Wurf beförderte das Handtuch in eine Ecke und er bewegte sich zum CD-Player und schaltete die Anlage ein.

Erste, langsam schmeichelnde Gitarrenakkorde füllten den Raum und Methos bewegte sich mit leicht geneigtem Kopf, ließ sich von der aufkommenden Melodie mitnehmen, tanzte, lasziv. Dann fiel MacLeod der Kugelschreiber aus der Hand. Er kannte dieses Lied.

Das Lied...DAS war zu viel.

Durch das Dojo hallte "Let's make it baby" von Bon Jovi.

MacLeod errötete bis in die Haarspitzen.

Methos hatte die Augen gesenkt und rollte die schmalen Hüften, Hände strichen in sinnlichen Mustern über den dünnen T-Shirt-Stoff, liebkosten beiläufig die aufgerichteten Brustwarzen, um dann langsam weiter herunterzuwandern. Er tanzte dabei weiter und bewegte sich mit der Eleganz eines Raubtieres.

Als seine rechte Hand den Schritt erreichte, fiel Methos langsam mit zurückgeworfenem Kopf auf die Knie und ließ sich zurückfallen, bis sein Oberkörper den Boden berührte. Die Knie öffneten sich leicht und lange, schlanke Hände wanderten wieder den Brustkorb hinauf, spielten über die Kehle, fuhren durch das kurze Haar und dann langsam, ganz langsam richtete Methos sich wieder auf. Die Hüften leicht nach vorn geschoben, erhob er sich mühelos, ohne auch nur mit einer Hand den Boden zu berühren. Eine schnelle Drehung und Methos setzte seinen langsamen, lasziven Tanz in die andere Richtung fort.

Den Rücken zu MacLeod gewandt wiegte er sich, seine Hände in den Hüften, die Schultern im Takt rollend und plötzlich warf er einen Blick über die Schulter zu Mac herüber, die Augen halb geschlossen, die Lippen geöffnet. Die perfekte Verführung.

>Come, come, come ...a little bit closer< hieß die Textstelle, die Methos sich für diesen Effekt ausgesucht hatte. Die Musik und die Spannung, die in der Luft lag, hatten ihn unvorsichtig gemacht. Eigentlich hatte er wirklich nur vorgehabt, zu trainieren, doch die Situation war ihm definitiv entglitten.

Statt wie vorgesehen, die Bewegungen für den Wettbewerb einzustudieren, hatte er begonnen, die Situation auszunutzen und jetzt genoss er jeden Augenblick. Obwohl er wusste, dass er mit dem Feuer spielte, war es plötzlich nicht mehr wichtig. Sein Körper hatte die Führung übernommen und jahrelang aufgestautes Verlangen begann, sein Recht einzufordern.

Er hatte MacLeods heiße Blicke auf sich ruhen gespürt. Kein Zweifel mehr an seinem Verlangen.

Es war die perfekte Gelegenheit, auch wenn Methos es vielleicht für den Rest seines Lebens bereuen würde. Er wollte, dass es geschah, egal welche Konsequenzen sich auch ergeben würden.

Wenn es danach tatsächlich zu einer Beziehung zwischen ihnen kommen sollte, setzte er sich nicht nur der Gefahr aus, irgendwann wieder einmal aus Macs Gnade zu fallen und verbannt zu werden, weil der Schotte nicht mit seiner Vergangenheit klar kam, sondern auch der Gefahr, von anderen als der erkannt zu werden, der er war: Methos, der älteste seiner Art. Er war bereit, dieses Risiko auf sich zu nehmen. Mehr als bereit.

Sollte das, was sich zwischen ihnen abzuspielen versprach, aber nur ein Aufflackern von Lust, ein kurzfristiges Abenteuer sein, würde er damit leben müssen, nicht mehr haben zu können, als eine Kostprobe dessen, was er sich jahrelang herbeigesehnt hatte. Was hatte er zu verlieren, außer seinem Herzen und seiner Seele, doch diese beiden gehörten ohnehin bereits dem sturen Schotten, der ihm erneut einen Blick zuwarf, dass sich in seinem Unterleib Hitze ausbreitete, die seinen Körper in Flammen setzte.

Es gab kein zurück mehr.

Er wusste selbst nicht warum, aber ihm war danach, heute Nacht alle Mauern einzureißen und seine wahren Gefühle für MacLeod zu offenbaren.

 

Mac starrte immer noch und Methos antwortender Blick entflammte in ihm eine Gier, dass er das Gefühl hatte, von innen heraus zu verbrennen.

Die Erregung, die er schon die ganze Zeit so mühsam unterdrückt hatte, kehrte neu entfacht zurück und ließ seine Erektion in beinahe schmerzhafter Intensität wiedererwachen.

Sein Atem beschleunigte sich und sein Herz pochte so laut, dass er glaubte, Methos müsse es hören.

Er hatte schon viel gesehen in seinem langen Leben, aber ein so sinnliches Schauspiel wie eben hatte er selten zu Gesicht bekommen.

Schon gar nicht von einem Mann.

Ehe er es sich überlegen konnte, war er auch schon durch die Tür und blieb dann jedoch unsicher zögernd wenige Meter vor Methos stehen, der ihn immer noch über seine Schulter hinweg musterte.

Ein Lächeln erschien auf dem schmalen, erhitzten Gesicht, als seine Augen zu MacLeods Körpermitte wanderten und die deutliche Ausbuchtung der engen Jeans zufrieden musterten.

Eine Augenbraue wurde fragend in die Höhe gezogen, dann löste Methos seinen Blick, drehte sich weg und spazierte gelassen mit erhobenem Kopf und schwingenden Hüften in Richtung Duschraum.

Kurz blieb er stehen und sah sich lächelnd um, dann verschwand er durch die Tür im Nebenraum.

>Don't tell me you love me, tell me you want me...tell me you want me< scholl es aus den Lautsprechern. MacLeod überlegte nicht lange.

Wenn das keine Einladung gewesen war, was dann?

Als die Tür aufschwang, hatte Methos gerade sein Shirt ausgezogen.

Er schaffte es noch, das Kleidungsstück beiseite zu werfen, bevor der Schotte ihn im Vorraum der Duschen stellte und ihn gegen die Waschbeckenreihe drängte.

Seine Hände fanden Methos' Hüften und hoben ihn mühelos auf den Waschtisch, dass er mit dem Rücken an dem großen Wandspiegel lehnte.

"Hey!" lachte Methos und schubste Mac verspielt. "Willst Du Herkules seinen Platz streitig machen?"

"Du hattest was mit Herkules?"

Methos kicherte:"Hat Dir schon einmal jemand gesagt, dass Du beim Sex zu viel redest?"

Mac grinste.

"Wenn ich so darüber nachdenke..." Sacht fuhr er mit dem Zeigefinger den Konturen von Methos' scharfgeschnittenem Gesicht nach und legte seine Hand schließlich auf den schlanken Nacken.

"Wenn ich es recht überlege also...ja. - Robin Hood hat da mal so etwas erwähnt.- Und wir haben noch gar keinen Sex."

Beide brachen in Gelächter aus, das durch den verlassenen Duschraum schallte.

Methos zog die Augenbrauen hoch.

"Blahblahblah. Natürlich. Und Batman."

"Uhuh!"

"Winnetou?"

"Selbstredend."

"Dracula."

"Definitiv. Der konnte 38 Mal in der Sekunde. Etwas, das nur bei Vampiren möglich ist. Gigantisch, sag ich Dir."

"Michael Flately kann das auch."

"Aber nicht im Bett."

"Weißt Du das so genau? Vielleicht habe ich ja eine Schwäche für Tänzer?"

"Methos!"

Einen kurzen Moment später jedoch kippte die alberne Stimmung wieder in eine völlig andere Richtung, als sie einander in die Augen blickten.

Ihre Lippen fanden sich.

Pure Energie sprang zwischen ihnen hin und her und knisterte in der Luft, als sie mit Zungen, Lippen und Zähnen einander zu erkunden begannen.

Methos schlang seine langen Beine um MacLeods Hüften und vergrub seine Hände im langen, seidigen Haar des Mannes. Durch den dünnen Stoff seiner Hose konnte er die Hitze und den Pulsschlag des anderen spüren, als sich ihre Körper das erste Mal so intim berührten. Duncans linke Hand hielt leicht seinen Hinterkopf und liebkoste seinen Nacken, während die rechte Hand sich bereits unter den Hosenbund schob und seinen Hintern streichelte und knetete.

Methos fühlte sich, als habe man ihn in einen seiner liebsten Träume versetzt. Wie lange hatte er davon geträumt und phantasiert, Mac einmal so zu spüren und nun hatte er all das und mehr.

Mac löste sich kurz von ihm und gemeinsam beschäftigten sie sich mit fliegenden Fingern damit die Knöpfe des Hemdes zu öffnen und schafften es schließlich, es über die breiten Schultern zu streifen. Unbeachtet fiel es zu Boden und Methos zog ihn ungeduldig wieder an sich heran. Ihre Körper trafen sich, diesmal Haut an Haut in einer beinahe verzweifelten Umarmung, die beiden ein Keuchen entlockte.

Methos klammerte sich mit Armen und Beinen an Duncan, als wolle er ihn nie wieder loslassen und in dieser Haltung gestaltete sich der Rest des Ausziehmanövers alles andere als einfach.

Mit einem kleinen frustrierten Laut ließ Methos schließlich los und glitt, den Highlander beiseite schiebend von seinem Platz, um ihn gleich darauf herumzureißen und ihn gegen den Waschtisch zu pressen.

Seine Hände glitten über den mit dunklem Haar überhauchten Torso, spielten mit den steil aufgerichteten Brustwarzen, dann öffnete er Macs Gürtel und schob seine Hände unter den schweren Stoff.

MacLeod kippte sein Becken nach vorne, damit Methos die Jeans einfacher herunterziehen konnte.

Methos lächelte und leckte spielerisch an Macs Schlüsselbein, nippte an seinem Adamsapfel um von da aus mit der Zunge einen heißen Pfad bis zu der Stelle unterhalb des Ohres zu lecken, an der die meisten Unsterblichen so überaus empfindlich waren.

Sanft legte er seine Hand auf die Beule in Macs Slip und streichelte ihn zärtlich durch den dünnen Stoff. MacLeods leises Stöhnen wurde von einem leidenschaftlichen Kuss gedämpft, der keinen Platz mehr für Gedanken ließ. Mit einem bedauernden Laut löste sich Methos schließlich von Duncan, nur um mit den Händen an seinen starken Oberschenkeln herabstreichend auf die Knie zu sinken. Er griff unter den elastischen Bund von MacLeods letztem Kleidungsstück und zog es unendlich langsam nach unten, wobei sein Blick Duncans niemals verließ.

Der harte Schwanz federte förmlich heraus.

Methos zog den Slip weiter nach unten und Duncan hob die Füße, um auszusteigen.

Die Jeans und der Slip gingen den Weg des Hemdes und mit ein paar fließenden Bewegungen entledigte sich auch Methos ungeduldig seiner Shorts.

Dann kniete er wieder vor MacLeod und nahm ihn sanft in die Hand, wobei er in einem tiefen, verführerischen Ton schnurrte, der dem Highlander Schauder der Vorfreude über den Körper jagte. Methos' Zunge schnellte vor und leckte sacht einen Tropfen klarer Flüssigkeit von Duncans Peniskopf.

Er schloss die Augen einen Moment und absorbierte den Geschmack. Dann legte den Kopf in den Nacken, um Mac anzusehen.

Und was für ein Anblick der Highlander bot.

Dunkle Augen voller Verlangen sahen ihm direkt bis auf den Grund seiner Seele, das nahezu schwarze Haar lag ihm in wirren Strähnen auf den muskulösen Schultern, der lächelnde Mund war von Küssen gerötet und leicht geschwollen, die Hände hielt er locker auf dem Waschtisch abgestützt und das Becken hatte er leicht vorgeschoben, die Beine sacht gespreizt, um den liebkosenden Händen mehr Platz zu geben.

Wundervoll, unbeschreiblich. Und er ist mein! ging es Methos durch den Kopf.

Er unterdrückte den Drang, sich selbst in den Arm zu kneifen, um festzustellen, ob er träumte.

Wenn das ein Traum war, wollte er bestimmt nicht gerade in diesem Moment daraus erwachen. Also verwarf er die Idee, sich in den Arm zu zwicken auf später, viel später.

"Ich wollte das schon lange mit dir tun. Aber du warst immer so abweisend. Nie haben wir darüber gesprochen, und glaube mir, ich habe es oft versucht", sagte er stattdessen versonnen.

"Willst Du es, Duncan? Du musst es mir sagen. Wenn ich einmal anfange, weiß ich nicht, ob ich in der Lage sein werde, zu stoppen, wenn Du es Dir anders überlegst."

"Ich will es, Methos", brachte Duncan zitternd hervor.

Das Lächeln, das sich über Methos Gesicht breitete erhellte den Raum.

 

* * * * *

 

Morgenlicht flutete das Loft, Sonnenstrahlen streichelten die beiden verschlungenen Figuren auf dem breiten Bett.

Duncan erwachte langsam.

Verschlafen versuchte er, seinen rechten Arm zu strecken, der eingeschlafen war und unangenehm prickelte, nur um festzustellen, dass etwas Schweres die Bewegung unmöglich machte.

Müde rollte er sich so weit wie möglich herum und öffnete vorsichtig zwinkernd die Augen.

Er zwinkerte noch einmal, als er die schlanke Hand betrachtete, die auf seiner Brust lag und definitiv keiner Frau gehörte. Sein Blick wanderte ein wenig wacher weiter und er stellte zärtlich lächelnd fest, dass sich Methos Es ist wirklich passiert dicht an ihn gekuschelt hatte und mit dem Kopf auf seiner Schulter und einem Bein über seine Hüfte geschlungen, sich um ihn gewunden hatte, wie eine anhängliche Efeuranke.

Noch dichter und er wäre unter seine Haut gekrochen.

MacLeod strich mit seiner freien Hand zart über die dunklen, weichen Haare, die ihn bei jedem Atemzug kitzelten und beschloss, weiterzudösen, obwohl sein Arm unangenehm unter Methos' Last prickelte und schmerzte.

Zufrieden seufzend legte er seine Hand auf Methos und schloss die Augen.

Gerade, als er in seine Traumwelt, in der er zusammen mit Methos in einem großen, alten Haus lebte, zurücksinken wollte, schoss Methos mit einem Aufkeuchen und sofortiger hellwacher Aufmerksamkeit, aus dem Schlaf hoch.

Es gab einen unschönen Laut, als Methos Stirn mit Macs Kinn, an das er sich gerade noch gekuschelt hatte, kollidierte und Duncan stieß einen unterdrückten Schmerzenslaut aus, als er sich auf die Zunge biss.

"Methos?"

Der Angesprochene saß aufrecht im Bett, die weiße Decke um die Hüften gelegt und schaute sich hellwach um.

Mit einem gemurmelten "Entschuldigung" schwang er die Beine aus dem Bett und begann, sich nach etwas zum Anziehen umzusehen.

Als er nichts fand, wandte er sich stirnrunzelnd zu MacLeod um, als bemerkte er erst jetzt die Situation.

"Es ist also wirklich passiert? Ist ... bist Du...alles in Ordnung? Soll ich jetzt lieber gehen?"

Die Frage klang vorsichtig und wurde mit unsicherer Stimme und mit so weitoffenen, unglaublich ehrlichen Augen vorgebracht, dass MacLeods Herz sich zusammen krampfte.

Wann hatte er Methos so sehr verletzt, dass er sich seines Platzes in MacLeods Leben so unsicher war?

Er hätte den schlanken Unsterblichen, der jetzt im Licht der Morgensonne auf den weißen Laken noch unwirklicher und zerbrechlicher wirkte, als sonst, am liebsten in die Arme genommen, zügelte sich jedoch.

Es schien, als müsse auch Methos diese ungewöhnliche Situation erst einmal verarbeiten. So sagte er stattdessen: "Ja. Es ist wirklich passiert." Er schenkte Methos ein scheues Lächeln. "- Und es war gut, oder?"

Methos wirkte für einen Moment irritiert, als hätte er eine solche Antwort nicht erwartet, dann blickte er MacLeod direkt in die Augen.

"Du bereust es also nicht?"

"Ich bereue nur, dass wir es nicht viel eher getan haben."

Methos grinste.

"Vorzugsweise hätte ich Dich gleich bei unserem ersten Treffen aufs Bett werfen und vernaschen sollen."

Das Grinsen wurde breiter und Methos ließ sich kichernd zurück in Duncans Arme fallen.

"Hätte uns wahrscheinlich viel Zeit und Mühe erspart."

"Definitiv. - Aber das Warten hat sich gelohnt. Und ansonsten hätte ich nie eine so verführerische Tanzeinlage zu sehen bekommen."

Duncan umfing Methos mit beiden Armen und zog ihn eng an sich.

Mit geschlossenen Augen rieb er seine Wange an Methos' Haar und atmete den Duft des Mannes tief ein.

"Mac?"

"Hm?"

"Es tut mir leid, aber wir können nicht da weiter machen, wo wir diese Nacht aufgehört haben."

MacLeod rollte ein Stückchen zurück und sah Methos fragend an.

"Ich dachte, mit uns wäre alles in Ordnung. Jetzt..."

"Mac!" Methos strich seinem Geliebten Er ist es endlich wirklich! mit einem Finger vorsichtig eine Locke des ungezähmten, schwarzbraunen Haares aus der Stirn und ließ seinen Zeigefinger dann zärtlich über das feingemeißelte Gesicht mit den starken Wangenknochen und der kleinen Nase bis zu den vollen Lippen wandern.

"Wir sind in Ordnung, wenn Du es so nennen willst, aber ich muss trotzendem aufstehen."

"Es ist Samstag und es ist erst zehn Uhr."

"Ja, ich weiß, Love! Aber ich habe es Richie versprochen. Und bis heute Abend muss ich noch so viel erledigen."

Auf MacLeods Gesicht zeigte sich ein verwunderter Ausdruck und er griff nach seinem Geliebten, der sich aber bereits vom Bett gerollt hatte und nackt in Richtung Dusche schlenderte.

"Richie?"

 

Die Frage blieb unbeantwortet. Stattdessen hörte MacLeod die Dusche anspringen.

Er beschloss, seine Neugier auf später zu verschieben und schlüpfte stattdessen gähnend in ein paar Boxershorts und zog ein T-Shirt über den Kopf.

Dann tappte er barfuss in die Küche und begann damit, Kaffee zu machen.

Er ließ gedankenverloren die Kanne mit Wasser vollaufen, und bemerkte nicht, dass er statt des kalten das heiße Wasser aufgedreht hatte.

Seine Gedanken wanderten zu Methos, der sich jetzt unter der Dusche aalte, den biegsamen, muskulösen Körper bedeckt mit glitzernden, funkelnden Wasserperlen und Schaum, den er auf strategisch überaus interessante Plätze rieb...

"Autsch!"

Das Wasser war über den Kannenrand hinausgelaufen, während er mit verklärtem Blick seinen unkeuschen Tagträumen nachhing und hatte ihn verbrüht.

"Verflixt und ..."

Die Kanne warf er aus einem Reflex heraus zur Seite und sie knallte mit Wucht gegen den Toaster, der gerade den fertigen Toast auswarf.

Es klirrte, schepperte , und ein vernehmliches "zoing" war der letzte Ton, den der überschwemmte Toaster von sich gab, bevor eine kleine Rauchwolke, die aus seinem Inneren an den Toasts vorbei nach oben stieg von seinem Ende zeugte.

MacLeod hielt fluchend die Hand unter kaltes Wasser und beäugte übel gelaunt die Reste seines geplanten romantischen Frühstücks. Ein qualmender Toaster, eine zerschmetterte Kaffeekanne und teils verkokelter teils nasser Toast.

Wunderbar.

Jetzt mussten sie doch tatsächlich auf Instant-Kaffee und Vollkornbrot zurückgreifen ...und das bei ihrem allerersten Frühstück, das sie gemeinsam in ihrer neugewonnenen Zweisamkeit verbrachten.

Ärgerlich.

In diesem Moment entstieg Methos der Dusche und kam, nur mit einem winzigen Duschhandtuch um die schmalen Hüften geschlungen aus dem Bad.

Ein knapper, stirnrunzelnder Blick auf die Sauerei, die Mac offensichtlich veranstaltet hatte und er begann kommentarlos damit, sich Wasser für einen Instant-Kaffe zu kochen und kramte nach einer Tasse, die groß genug für seine Bedürfnisse war.

"Es war ein Unfall", stellte MacLeod klar und erhielt als Antwort nur ein amüsiertes Grinsen.

"Klar."

Das Grinsen wurde breiter, als Methos Blick über die Front von Duncans Shorts glitt.

"War ich wenigstens beteiligt?"

MacLeod drehte sich verschämt zur Seite.

War es so offensichtlich?

Doch lange ließ ihn Methos nicht schmollen.

Er spürte warme Hände auf seinen Schultern, als er sanft umgedreht und an einen halbnackten, klammen Körper gezogen wurde. Methos' Arme umschlangen ihn und ihre Lippen fanden sich so selbstverständlich, als wären sie seit Ewigkeiten zusammen.

Es war, als käme er heim. Ein Zuhause, von dessen Existenz er immer schon gewusst hatte, das immer auf ihn gewartet hatte und das er doch gestern Nacht erst wie durch ein Wunder gefunden hatte.

Der Wasserkocher gab einen plärrenden Laut von sich und riss sie aus ihrer Verliebtheit. Bedauernd seufzend stellte Methos das Gerät ab und fuhr MacLeod leise seufzend mit einer Hand durch das zerzauste Haar.

"Wenn ich nicht diese Wette mit Richie hätte, wüsste ich nichts, was ich lieber täte, als mich jetzt für ein paar Tage mit Dir hier oben zu verkriechen, aber leider, leider." Er drehte sich um und füllte die Tasse, in die er soeben Kaffeepulver gelöffelt hatte, mit dem kochenden Wasser, rührte um und nahm einen vorsichtigen Schluck.

Duncan runzelte die Stirn.

"Eine Wette? Hast Du dafür die ganze Zeit trainiert? Für eine Wette? Und ich habe mir solche Sorgen gemacht."

Methos lächelte und konnte nicht verhindern, dass sich etwas wie Zärtlichkeit in seinen Blick stahl.

Dieser Mann war zu gut für ihn. Ein Pfadfinder, ein weißer Ritter und er liebte ihn und was das größte Wunder war, dieser Mann liebte ihn zurück.

Er konnte die Tragweite dieser Feststellung kaum fassen, aber eins schwor er sich: Er würde diesen Mann niemals aufgeben. Solange ihn MacLeod in seinem Leben wollte, so lange würde er bei ihm sein, als Geliebter, Vertrauter, Freund, Bruder, als Schild und wenn es sein musste auch als sein Schwert.

"Um was geht es denn bei dieser geheimnisvollen Wette und warum hat keiner von Euch beiden auch nur ein Sterbenswörtchen davon erzählt?"

Die Frage stand im Raum und holte Methos zurück aus seinen Betrachtungen der Situation, Duncan MacLeod vom Clan der MacLeod verfallen zu sein.

"Ähem, Mac..."

"Ja?"

"Ich war doch neulich Abend mit Richie in dieser neuen Bar, gleich schräg gegenüber von Joe's Bar. Der Golden Apple Dance Club."

"Hat Richie Dich doch breitgeschlagen. Er wollte ja unbedingt mit mir hin, weil ein Freund von ihm da als DJ auflegt aber,... na ja, es ist ja für mich doch nicht ganz das richtige...Ich meine...das Lokal wird schließlich hauptsächlich von Schwulen frequentiert und ich bin ja nicht..."

"Schwul? - Mac, letzte Nacht haben wir miteinander geschlafen. Sex? Und Du sagtest, dass Du mich liebst. Denkst Du ernsthaft nach all Deiner langen Lebenszeit immer noch in so eng gefassten Kategorien?"

"Nn...nein. Trotzdem. - Ich fühle mich da nicht wohl und ehrlich gesagt...", fuhr er mit leiser Stimme errötend fort, "ich bekomme meist so viele Angebote, dass ich mich wie Freiwild fühle. Das ist der Grund."

Duncan zog einen hinreißenden Flunsch.

"Oh. Armes Baby."

Methos grinste über beide Ohren und fuhr mit seiner Erklärung fort: "Naja, da es bei der Wette darum ging, ob Du mit Richie diese Bar betreten würdest, oder nicht, habe ich diese Wette verloren. Ich habe darauf gewettet, dass Du nicht so verkniffen bist und mitgehst. Mein Fehler."

"Uuund?"

"Und? Das ganze hat mir einen Auftritt in ihrer heutigen Amateurnacht eingebracht. Du bist Schuld, also erwarte ich von Dir, dass Du heute Abend als Zuschauer da bist. Punkt Neun Uhr." Methos unterstrich den Zeitpunkt, indem er die jetzt leere Kaffeetasse etwas lauter als notwendig auf dem Tresen abstellte.

"Amateurnacht?"

"Uhu. Amateurnacht. Ich werde dort strippen. Es geht um den goldenen Apfel und ich will ihn gewinnen. Schließlich war ich nicht umsonst die große Nummer am Hofe des Pharao...oooh, wie hieß er doch gleich, na- egal."

"Du strippst? Oh nein, mein Junge. Kommt gar nicht in Frage. Du zeigst Dich nicht auf irgendeiner Bühne so wie Du Dich da gestern Abend im Dojo produziert hast. Nein."

"Eifersüchtig, Duncan?" Der Blick, den Methos ihm zuwarf, loderte und entzündete in Duncan ein bislang noch unbekanntes Feuer.

Methos' Stimme klang tief und reich und erinnerte an das sanfte, aber gefährliche Schnurren eines Löwen.

MacLeod rannen Schauder über den ganzen Körper, als ein cleverer Mund sich dicht an sein Ohr presste und weiche Lippen ihm leise zuhauchten: "Ich mag mich dort vielleicht ausziehen, aber gehören tue ich nur Dir. Denke immer daran. Auch heute Nacht."

Ein zärtlicher Kuss noch auf die unrasierte Wange "Punkt Neun, Duncan!" und Methos stieg immer noch nur in sein Handtuch gehüllt in den Fahrstuhl nach unten, wo seine Sachen seit der letzten Nacht auf der Hantelbank auf ihn warteten.
 
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