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Botschaft im Sand

© by Pegasus ()

 

Disclaimer: Die vorliegende Geschichte ist eine FanFiction. Die Geschichte entstand nur aus Spaß und nicht weil ich damit irgendwelche kommerziellen Zwecke verfolge! Ich hoffe das Ihr beim Lesen genauso viel Spaß habt, wie ich beim schreiben! Alle Charaktere gehören, den Autoren/ Verlage und Lizenznehmern in diesem Fall Panzer/Davis, Rysher. *seufz* Leider!
Archiv: Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de) auf der Highlander-Seite

 

Einsam ging Duncan am menschenleeren Stand entlang. Es war kalt. Es war Winter.

Der Wind zerrte an seiner Kleidung und an seinen Haaren. Die Wellen der aufgewühlten See schlugen laut gegen die Felsen der Bucht. Frierend schlug er den Kragen seines Mantels hoch, vergrub seine Hände tief in den Taschen. Seine Finger streiften das Schwert, das er bei sich trug. Warum er es überhaupt dabei hatte, wusste er nicht. Es war wohl die Macht der Gewohnheit, schließlich kannte niemand großartig diese Bucht und er konnte sich auch nicht vorstellen, dass ein anderer von ihnen hier auftauchen würde. Nur eine sehr gute Freundin, der dieses Stück Land und auch das kleine Haus oberhalb der Steilküste gehörte wusste, dass er hier war. Er musste weg aus Seacouver. Weg um nachzudenken, um sich über einiges klar zu werden. Gut er hatte nicht vor ganz aus Seacouver zu verschwinden, aber er brauchte jetzt erst mal Zeit, um mit dem fertig zu werden, was er sehen musste.

Kurz bevor er hierher geflogen war, sagte er Joe noch, dass er eine Woche Urlaub machen würde, aber nicht wo. Er wollte nicht gestört werden! Er wollte alleine sein, aber er wollte nicht, dass sich sein Freund sich Sorgen machte. Allerdings war die Woche fast um und immer noch ging es ihm nicht besser. Er würde Joe anrufen und ihm erzählen, dass er seinen Urlaub noch verlängerte. Kraft sich den neuen Tatsachen zu stellen fand er noch nicht.

Langsam ging er weiter bis zu einigen kleineren Felsen, die mitten auf dem Strand standen. Er setzte sich und blickte aufs Meer hinaus. Der Himmel war grau und weiße Schaumkronen tanzten auf den Wellen. Das Wetter und die Temperatur war passend zu seiner Stimmung. Grau in Grau und deutlich unter dem Gefrierpunkt. Mühsam konnte er die Tränen, die sich in seinen Augen bildeten, unterdrücken, zu viele hatte er schon vergossen. Vor Wut auf seine Unfähigkeit, auf seinen Sturkopf offen zu sagen, was er wollte, was er in dem alten Mann sah. Jetzt wo es zu spät war!

Wieder mal wanderten seine Gedanken zu dem Morgen vor gut einer Woche zurück. Er war zu Methos gegangen um ihm endlich zu sagen, was er für ihn empfand. Er war ihm einige Zeit regelrecht aus dem Weg gegangen, nur schürte das seine Sehnsucht noch mehr nach ihm. Er wollte Methos sagen, dass er ihn liebte, ihn begehrte und das nicht erst seit ein paar Wochen. Schon lange fühlte er es, nur wollte er es nicht wahrhaben. Er verdrängte seine Gefühle für den anderen Mann. Ließ sie einfach nicht zu. Wollte sie nicht empfinden.

Warum musste er sich auch ausgerechnet in ein 5000 Jahre altes Fossil verlieben? Und das auch noch mit einer Vergangenheit, die nicht ganz in sein Weltbild passte! Aber es war ihm plötzlich egal. Er musste es Methos sagen, wenn er nicht daran kaputt gehen wollte. Egal ob Methos ihn auslachen würde. Mehr als abweisen konnte ihn der alte Mann auch nicht und Duncan war sich recht sicher, dass Methos schon Beziehungen zu anderen Männern gehabt hatte. Im Anbetracht seines Alters war das wohl auch zu erwahrten. Er selbst hatte ja auch nicht nur heterosexuelle Erfahrungen!

 

Als er bei Methos anklingelte, wurde ihm erst nicht aufgemacht, auch wenn er genau spürte, dass Methos zu Hause war. Er musste mehrmals klingeln. Aber es war auch noch recht früh und Methos war nicht einer von den Menschen, die früh aufstanden. Als Methos endlich öffnete, musste Duncan erst mal kräftig schlucken. Methos stand nur mit einer wirklich engen Jeans bekleidet vor ihm. Den schlanken, muskulösen Oberkörper überzog sofort eine Gänsehaut, als die kalte Morgenluft ihn streifte. Verlegen stammelte Duncan herum und wunderte sich über das seltsame Verhalten seines Freundes. Es war nicht Methos' Art ihn vor der Tür stehen zu lassen. Und dann wurde ihm auf die brutalste Art gezeigt, warum Methos sich so anders verhielt. Aus dem Inneren der Wohnung erklang eine Stimme die nach Adam rief. Eine Männerstimme! Duncan hatte das Gefühl als bekäme er eine eiskalte Dusche ab. Seine Gedanken überschlugen sich und langsam begriff er, dass es zu spät für sein Geständnis war. Methos hatte jemand anderen gefunden.

Mit gespielter Gelassenheit verabschiedete er sich schnell von Methos und machte, das er weg kam. Methos' Rufe hinter ihm ignorierte er. Zu Hause packte er seine Sachen und rief seine Freundin an, die ihm sofort sagte das er ruhig in ihr Haus an der Küste konnte. Danach war er zum Flughafen gefahren und hatte sich in den nächsten Flieger nach Schottland gesetzt.

Jetzt war er hier und fand immer noch keinen Abstand. Den musste er aber finden, um Methos weiterhin ein Freund sein zu können. Um sich wie ein Freund mit ihm über sein neues Glück zu freuen. Aus einem Impuls heraus zog Duncan sein Schwert und schrieb in großen Buchstaben "Methos ich liebe dich" in den Sand. Das Meer würde diese Nachricht mitnehmen und sie über alle Meere verteilen. So konnte es die ganze Welt wissen, ohne dass er es laut aussprach. Jetzt durfte er es ohnehin nicht mehr laut sagen.

Langsam machte er sich auf den Rückweg. Es wurde Zeit für ein Frühstück.

 

****
 

"Verflucht noch mal Joe! Sag mir bitte wo Mac ist!" Methos rannte in Joes kleinem Büro herum wie ein Tiger im Käfig.

"Methos, wie oft noch? Ich habe nicht die geringste Ahnung wo er seinen Urlaub verbringt. Er rief mich nur vom Flughafen an und sagte, dass er eine Woche weg ist. Mach dir keine Sorgen um ihn", versuchte Joe den Ältesten der Unsterblichen zu beruhigen.

"Was ist mit seinem Beobachter?" bohrte Methos weiter. Er musste erfahren, wo der sture Schotte abgeblieben war. Er musste mit ihm reden!

"Methos! Du weißt ..."

"Joseph, bitte!"

Joe verdrehte genervt die Augen. Und er dachte immer Mac hätte einen Sturkopf, aber Methos war nicht viel besser! Er startete seine Computer und stand dann schwerfällig auf.

"Ich muss mal gucken ob Charisma vorne klar kommt. Es ist heute ihr dritter Tag und sie ist noch nicht ganz so sicher."

Methos nickte lediglich und ließ sich auf die Couch fallen, die im Büro stand, sprang aber sofort auf, als Joe die Tür hinter sich schloss. Schnell gab er die passenden Befehle ein und überflog die letzten Berichte von den Beobachtern. Als er fertig war, schloss er das Programm und verließ eilig das Büro. Er hob nur noch kurz die Hand zum Abschied und verschwand.

 

Methos' Weg führte ihn als erstes in seine Wohnung, in der er einige Dinge zusammen packte und dann zum Flughafen. Er musste mit Mac reden, denn so, wie er vor ein paar Tagen verschwunden war, ging es nicht. Der Schotte machte ihn irre! Warum war er auch ausgerechnet an dem Morgen aufgetaucht? Er hatte sich schon eine ganze Zeit nicht mehr gemeldet. Was konnte die tiefe Traurigkeit in seinen schönen braunen Augen bedeutet haben? Sonderlich überrascht schien Mac nicht gewesen zu sein, als der andere ihn rief. Nur passte es Methos überhaupt nicht, dass Mac meinte, er hätte eine Beziehung mit diesem Mann. Das war es nicht gewesen. Es war Sex, nicht mehr und nicht weniger. In der Nacht war die Sehnsucht nach Duncan mal wieder so groß gewesen, dass er sich zugeschüttet hatte und dann...?

Tja, dann war es halt passiert. In der Bar lernte er Walter kennen, sie waren sich sympathisch und es kam wie es kam. Das er Mac in gewisser Weise sogar ähnlich sah, war bestimmt kein Zufall gewesen. Aber Walter war nicht Mac! Und der war es, den er wollte. Den er schon so lange liebte und begehrte, mit dem er Sex haben wollte! Auch wenn er wusste, dass er den nicht bekommen würde. Nicht von Duncan MacLeod, dafür war der Schotte zu geradlinig und er konnte sich auch bei Mac nicht vorstellen, dass er jemals mit einem anderen Mann etwas hatte.

Den ganzen Flug drehten sich Methos' Gedanken um Mac. Um die Liebe, die er für den Schotten empfand, und auch darum, dass er es Mac nicht sagen durfte. Er wollte ihn nicht verlieren und das würde er, wenn Mac erfuhr, dass er ihn liebte! Warum flog er eigentlich zu ihm? Warum wartete er nicht einfach, bis Mac wieder zurück kam? Eigentlich waren die Fragen einfach zu beantworten. Er wollte nicht, dass Mac etwas falsches dachte!

 

Methos hielt den Leihwagen auf einem kleinen Parkplatz an, auf dem schon ein anderer Wagen stand. Mit einem Seufzen sah er zu dem Haus, das auf der Klippe stand. Man hatte ihm schon erklärt, dass man schwierig zu dem Haus kam, aber erst jetzt schwante Methos, dass er einen längeren Spaziergang machen musste um dort hin zu kommen. Er schlug den Kragen seines Mantels hoch und schulterte den Seesack. Ein schmaler Weg führte zu dem privaten Strand und die Klippen zum Haus hoch.

Wenn der Highlander nicht wenigstens ein Bier für ihn hatte, würde er ihn schütteln! Eigentlich war der Strand wirklich schön, wenn es Sommer gewesen wäre! Aus einiger Entfernung konnte er etwas im Sand erkennen. Neugierig blickte er zu den halben Buchstaben hinunter, die vor einem Felsen in den Sand gemalt waren. Das Meer hatte schon die Hälfte verwischt und trotzdem konnte er es noch lesen. Als ihm bewusst wurde, was dort stand, musste er sich erst einmal setzten. Methos' Herz schlug wie wild. Das Blut rauschte lauter durch seine Ohren als das Meer. Immer wieder überflog er die noch verbleibenden Buchstaben und konnte sein Glück kaum fassen.

Es war eindeutig Macs Schrift! Zwar nicht so schön wie sonst, aber er erkannte sie und Mac meinte tatsächlich ihn! Er schrieb es mehr als deutlich in den Sand. Wie romantisch! Man konnte es nicht mehr falsch interpretieren. Es war zu eindeutig. Duncan liebte ihn! Jetzt verstand er auch Macs traurigen Blick, seine plötzlich erschlaffte Haltung und seine 'Flucht'.

Methos sprang auf und machte sich beschwingt und mit wesentlich besserer Laune als noch von ein paar Minuten auf den Weg zu seinem geliebten Duncan.

 

****
 

Duncan lag auf dem Teppich vor dem Kamin und las eins von Romys Büchern. Er hatte sich ein gemütliches Lager aus etlichen Kissen und Decken gemacht. Im Moment ging es ihm wirklich gut. Er konnte sich durch das Lesen ablenken und nicht über Methos nachdenken. Langsam fielen ihm die Augen zu und er war kurz vorm Einschlafen, als ihn die Präsenz eines weiteren Unsterblichen aus dem warmen wohligen Halbschlaf riss.

Ruckartig setzte er sich auf und tastete nach seinem Schwert. Als er aber erkannte, wem die Präsenz gehörte, stöhnte er leise. Wie fand er ihn bloß jedes Mal? Warum war er überhaupt hergekommen?

Duncan zog die Hand zurück und ließ das Schwert dort liegen wo es lag. Er brauchte es ja nicht. Er wollte so tun als sei er nicht da, auch wenn er wusste das ihm das nichts nutzte.

 

Im ganzen Haus brannte kein Licht. Aber Methos spürte genau, dass der Highlander im Haus war. Er klopfte kurz und öffnete dann die Tür, als er keine Antwort von Mac bekam.

Mac wollte also nicht gestört werden. Aber den Gefallen würde er ihm nicht tun! Jetzt nicht mehr. Methos stellte seinen Seesack im Flur ab und ging ihn hinunter, bis er ins Wohnzimmer kam. Dann schmunzelte er in die aufziehende Dunkelheit, als er im Schein des Feuers, das im Kamin brannte, eine schattenhafte Gestalt davor ausmachen konnte. Mac lag da wie hingegossen! Sein Haar fiel ihm offen über die breiten Schultern, die in einem dunklen Pullover verborgen waren. Einen Arm, in dessen Hand er ein Buch hielt, lässig auf die schmale Taille abgestützt.

"Methos was willst du hier?", kam es von Duncan. Es hörte sich ärgerlicher an, als er eigentlich wollte. Er stand auf, machte Licht und sah Methos dann fragend an.

"Nette Begrüßung. Ich dachte, ich komm dich besuchen - hier am Ende der Welt - und prompt werde ich angemault."

"Sorry, sollte nicht so ärgerlich klingen", gab Mac schuldbewusst zu und schluckte erst mal. Er musste sich zusammennehmen. Er durfte Methos keinen Vorwurf wegen seines Freundes machen Dazu hatte er kein Recht!

Methos machte eine wegwerfende Handbewegung und sah sich erst mal im Haus um. Es schien nur aus einem großen Raum zu bestehen. In der Mitte stand eine alte Ledercouch mit dem passenden Tisch und zwei Sesseln. An der rechten Wand stand die Küchenzeile, abgeteilt mit einer Theke, und an der Linken war noch eine Tür. Eine hölzerne Treppe führte zu einer kleinen Galerie, auf der Methos das Bett und einen Schrank erkennen konnte. Eine Seite des Hauses bestand nur aus Glas, die Tür darin führte wahrscheinlich auf eine Terrasse.

"Schön hier", meinte Methos, als er Mac wieder ansah. Der hatte die Arme vor der Brust verschränkt und blickte ihn immer noch durchdringend an.

"Ja ... gehört einer guten Freundin von mir. Möchtest du was trinken?"

"Wenn du ein Bier hast?" grinste Methos und setzte sich auf die Couch. Mac verdrehte die Augen und ging zum Kühlschrank, um ein Bier, das Romy wohl noch von ihrem letzten Besuch hier stehen gelassen hatte, zu holen. Als er sich umdrehte, um zu Methos zu gehen, stand der direkt hinter ihm und lächelte. Vor Schreck ließ Duncan fast die Flasche Bier fallen. Warum hatte er Methos eigentlich nicht gehört?

Methos Lächeln wurde zu einem Grinsen, als er den Schreck in den Augen des Schotten sah. Seit wann war sein Highlander eigentlich so schreckhaft?

"Methos, was soll das?" brachte Duncan hervor und versuchte verzweifelt, seinen hektischen Herzschlag wieder zu beruhigen. Aber das, was ihm gerade durch den Kopf schoss, war alles andere als förderlich dafür!

"Was das soll, Highlander? Genau das..." Methos beugte sich vor und presste seine Lippen auf die seines Freundes. Das Gefühl, das ihn traf, nahm ihm die Luft zum atmen. Am liebsten hätte er den Schotten sofort auf den Arm genommen und zur Couch getragen, um ihm zu zeigen, wie sehr er ihn liebte und begehrte. Sanft strich seine Zunge an Macs Lippen entlang und bat um Einlass. Für einige Schrecksekunden befürchtete Methos, Mac derart überrumpelt zu haben, dass der ihn zurückweisen würde, doch dann öffnete er leicht seinen Mund und ließ ihn ein. Forderte ihn heraus, ihn ganz in Beschlag zu nehmen. Stürmisch spielten ihre Zungen miteinander, eroberten sich gegenseitig und nahmen den Geschmack des anderen in sich auf. Nahm ihnen jegliche Luft.

Plötzlich stieß Mac ihn zurück und funkelte ihn wütend an.

"Verflucht, was soll das?" fauchte Duncan aufgebracht. Er war wütend auf sich selbst. Warum ließ er es zu, das Methos ihn küsste. Warum zum Teufel machte er auch noch mit? So wurde es auch nicht besser!

"Ich glaube kaum, dass dein Freund es so gerne sieht, wenn du einen anderen küsst!"

Ein Lächeln huschte über Methos' Gesicht, als er den Anflug von Eifersucht in Macs Augen deutlich sehen konnte. So hatte er ihn noch nie erlebt; eigentlich war er davon ausgegangen, dass Mac das Wort Eifersucht nicht kannte.

"Der ist mir völlig egal. Wenn du nicht so schnell abgehauen wärst, hätte ich dir sagen können, dass du auf dem faschen Dampfer bist. Mac, ich habe keine Beziehung zu Walter ... es ... es war einfach nur Sex. Wir hatten unseren Spaß und gut ist ... aber ... aber dich ... verdammt Duncan, ich liebe dich! Ich will dich! Du dämliches Hochlandschaf hast mir schon vor ein paar Jahren den Kopf verdreht. Nur dachte ich bis heute, dass es nur ein Traum bleibt. Aber jetzt weiß ich, dass du das Gleiche für mich empfindest. Und glaub mir, das lass ich mir nicht wieder weg nehmen."

Der erst leicht perplexe Ausdruck in Duncans Augen wurde zu einem Strahlen, das sein ganzes Gesicht erleuchtete und Methos einen Schauer durch den Körper jagte.

"Ich liebe dich auch." Strahlend und überschwenglich presste Mac sich gegen Methos. Erneut suchten ihre Lippen sich und als sie sich trafen, vergaßen sie die Welt um sich herum.

 

In Methos erwachte das Verlangen, Mac ganz zu spüren. Zufrieden stellte er fest, dass es ihm nicht anders zu gehen schien. Duncan presste seinen Körper an seinen.

Wiederwillig und schwer atmend drängte Methos ihn zurück und unterbrach den Kuss, was ihm ein missmutiges Knurren von dem Schotten einbrachte. Überrascht, das Duncan solche Töne von sich geben konnte, blickte er in dessen vor Verlangen funkelnden Augen. Dieser Blick erregte den ältesten der Unsterblichen noch mehr als der Kuss.

"Ist es wirklich das, was du willst?" flüsterte Methos und blickte seinem Geliebten tief in die Augen, die ihn immer schon gefangen halten konnten.

"Nein, ich will mehr. Alles, wenn du verstehst was ich meine", lächelte Duncan, griff nach der Hand des Anderen und zog ihn hinter sich her nach oben, wo das schöne breite Bett stand.

Sanft aber bestimmend drückte Mac den Älteren aufs Bett und ließ sich neben ihm nieder. Versank erneut in einem innigem Kuss mit ihm. Aber das reichte ihm nicht. Er wollte mehr von dem anderen fühlen. Langsam wanderte Duncans Hand an Methos hinunter. Schob seinen Hand unter den Pullover. Als sie wieder hinaufwanderte, lag kein störender Stoff mehr dazwischen. Zart strich er über die weiche Haut der festen Brust von Methos, der ein leises Stöhnen nicht unterdrücken konnte, als Mac an seinen Brustwarzen spielte. Methos hielt es fast nicht mehr aus. Auch er wollte mehr von dem Schotten spüren, er wollte dessen Haut auf seiner haben. Deswegen schob er Macs Pullover hoch und zog ihn ihm über den Kopf. Achtlos landete auf dem Boden. Es dauerte nicht lange, da gesellten sich auch die restlichen störenden Kleidungstücke dazu.

Die beiden Liebenden erforschten ihre Körper; Streichelten und liebkosten einander; Bedeckten sich mit sanften Küssen und zarten Knabberreien, die in ihnen die Hitze noch weiter entfachte. Immer wieder flüsterte einer von ihnen den Namen des anderen zwischen den immer leidenschaftlicher werdenden Küssen. Die Hitze in ihren Körpern stieg bis ins unermessliche und schrie nach Erlösung. Aber keiner von ihnen war gewillt, dieses Spiel zu beenden. Sie genossen es zu sehr, sich zu spüren. Endlich hatten sie zueinander gefunden. Endlich stand das Vertrauen an oberster Stelle. Sie ließen sich Zeit. Sie hatten alle Zeit dieser Welt. Vielleicht sogar die Ewigkeit!

 
Ende

 
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