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What Immortality Means© by Tatjana ()
Vorsichtig dirigierte André Ceal zu dem Punkt, an dem er sie haben wollte; dann erst nahm er ihr die Augenbinde ab und der Amerikanerin stockte der Atem: Korda hatte sie auf einen Hügel gebracht. Wo, wußte sie nicht, aber es war atemberaubend schön! Unter sich, ganz weit entfernt, die Lichter einer Stadt. Kein Laut drang zu ihnen nach oben, kein Hupen, kein Läuten, nichts. Und über ihnen war nur noch der endlos weite, tiefschwarze Nachthimmel, an dem unzählige Sterne funkelten.
"Schließen Sie die Augen!" befahl André ihr leise und Ceal gehorchte. Er berührte sie nicht; er stand nur dicht hinter ihr, so daß sie seine Wärme spüren konnte, und betrachtete sie, wie sie sich dem Zauber dieser Nacht hingab. "Breiten Sie die Arme aus!" Als Ceal die Augen schloß, fühlte sie etwas, das von ihr Besitz ergriff. Ein Gefühl wie Frieden, das sich langsam in ihr setzte, hinabsank, Körper und Geist gefangennahm, bis es sie schließlich vollständig ausfüllte und einem neuen Gefühl Platz machte. Angenehme Schwere, die sie zu behaglicher Wärme führte. Jetzt, als sie die Arme langsam hob, machte sich ein kleines Glücksgefühl in ihr bemerkbar, tief in ihrem Innern, und es kämpfte sich immer mehr nach oben, an die Oberfläche ihres Bewußtseins, daß die junge Frau glaubte, sie müsse von Innen heraus leuchten wie eine Laterne. Schließlich hob sie ihr Gesicht mit den geschlossenen Lidern den Sternen zu, streckte die Arme noch weiter aus und endlich überrollte sie eine faszinierende Mischung aus Euphorie, Adrenalin und innerer Gelassenheit: sie fühlte sich, als würde sie abheben und könnte zu den Sternen fliegen! Sanft berührte André die ausgebreiteten Arme der jungen Frau vor sich. "Das, Miß Morgan, ist es, was Unsterblichkeit für uns bedeutet: Ewigkeit!"
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